Pal-Paltum-Zwischenfall

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Der Pal-Paltum-Zwischenfall, benannt nach einem cardassianischen Frachtschiff, war eine Serien von gewaltsamen Ereignissen um einige Welten in der ehemaligen Demilitarisierten Zone gelegen zwischen der Cardassianischen Union und der Föderation. Als Beginn gilt zu Sternzeit 50525,7 der koordinierte Angriff mehrere Maquis-Zellen auf cardassianische Schiffe und Kolonien, welcher anschließende Vergeltungsmaßnahmen gegen ehemalige Kolonien der Föderation nach sich zog.

Hergang

Es war ein offenes Geheimnis, dass die cardassianischen Kolonien in der DMZ aus der Union mit Waffen beliefert wurden. Da die Föderation nur sehr langsam in der Angelegenheit agieren konnten beschlossen die Kolonisten selbst aktiv zu werden. Um die Nachschubwege abzuschneiden, mit denen die cardassianischen Kolonisten mit Waffen versorgt wurden führten mehrere Maquis-Zellen einen koordinierten Angriff gegen zahlreiche mutmaßliche Versorgungsziele durch, darunter Schiffe und Lager. Während die Mehrheit der Angriffe erfolgreich war gelang es den Cardassianern dennoch zwei Maquis-Schiffe, eines beim Angriff auf die Caliban und eines bei der Pal Paltum, welche dem Konflikt ihren Namen gab, aufzubringen und die Besatzung gefangen zu nehmen. Nachdem das Ausmaß der Zerstörung bekannt geworden war, wurden die meisten der Gefangenen in einem Schnellverfahren verurteilt und umgehend hingerichtet.

Dem Maquis war es zwar gelungen einen Teil der Versorgung zu zerstören, dennoch kam es zwei Tage nach dem Angriff zu einem gewaltsamen Überfall auf Volan III. Dieser wurde von cardassianischen Truppen des Zweiten und Dritten Ordens beendet, nachdem diese mit Erlaubnis der Föderation in die DMZ eindringen durften um die Gewalt dort zu beenden. Von Seiten der Volaner gibt es allerdings zahlreiche Vorwürfe, dass das Militär viel zu spät eingegriffen habe und teilweise abgewartet habe bis die Marodeure sich von selbst zurück zogen.

Nachspiel

In den Reihen des Maquis galt der Angriff als Erfolg, bei den Kolonisten hingegen was er sehr umstritten. Nicht wenige verließen darauf hin ihre Kolonien und gingen zurück in die Föderation. Ob eine Weiterbewaffnung der cardassianischen Kolonisten durch den Maquis unterbunden werden konnte ist offiziell umstritten, die nächsten bewaffneten Auseinandersetzungen fanden allerdings erst einige Monate später statt.