Raghdorkrieg

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Dieser Artikel ist der Artikel des Monats Oktober 2009. Er wurde von den Rollenspielern gemeinschaftlich ausgewählt und prämiert. Dennoch bist Du natürlich eingeladen, auch diesen Artikel weiter zu verbessern.


Der Raghdorkrieg war eine kriegerische Auseinandersetzung im Jahr 2384 zwischen den Raghdor auf der einen und der Allianz bestehend aus der Vereinigten Föderation der Planeten, dem Klingonischen Reich, dem Romulanischen Sternenimperium und der Cardassianischen Union auf der anderen Seite.


(Offplay: Er war Hauptthema des Großrollenspiels Flammen des Wandels, welches von Februar bis April 2009 gespielt wurde.)

Vorgeschichte

Erste Anzeichen der Anomalien

Im September 2383 brach für einige Sekunden die Subraumkommunikation zwischen dem Raum der Cardassianischen Union und dem Kerngebiet der Vereinigten Föderation der Planeten zusammen.[1] Während die Ursache für diesen Ausfall zunächst ungeklärt blieb, so waren sich Wissenschaftler mittlerweile einig, dass die Subraumstörungen einen Nebeneffekt während der Kanalbildung der ersten Subraumanomalien darstellten.

Cardassianische Union

Anfang 2384 stand der Abzug der seit Ende des Dominionkrieges in der Cardassianischen Union befindlichen Besatzungstruppen der Vereinigten Föderation der Planeten, dem Klingonischen Reich und dem Romulanischen Sternenimperium unmittelbar bevor.
Im Vorfeld waren in den ersten offiziellen und kontrollierten Wahlen seit der Machtergreifung des Zentralkommandos die gemäßigten politischen Kräfte bestätigt worden unter der Führung des Premierministers Nadu Donrak. Dem Politiker gelang es, ein Kabinett unter Einbeziehung der noch immer sehr starken konservativen politischen Parteien zu bilden, um so die Stabilität der Union zu wahren. Dennoch war die Union weiterhin ein Hort der Unruhe, da viele der zuvor unterdrückten Systeme nach Unabhängigkeit strebten.

Erstkontakt mit den Raghdor

Der erste Kontakt
Zur Sternzeit 61218,99 meldete die USS Aurora NCC-81337 dem Sternenflottenkommando den Kontakt mit einem unbekannten Raumschiff von der Größe eines Shuttles, das in einer nicht identifizierten Subraumanomalie verschwand. Genauere Analysen waren nicht möglich, doch konnte man kurz vor dem Verschwinden des Schiffes eine visuelle Sensoraufzeichnung machen: -->

Verschwinden von Schiffen und Personal

Mit zunehmendem Fortschreiten des Jahres 2834 häuften sich die Meldungen von vermissten Raumschiffen aller galaktischen Fraktionen, sowohl militärischen wie auch zivilen Charakters. Zusammen mit den Vermisstenmeldungen gingen auch Sensordaten über sich ausbreitende Subraumverzerrungen ein, die im ersten Quartal des Jahres sprunghaft zunahmen. Einige Sektoren und Raumrouten mussten aufgrund der Subraumverzerrungen durch die Föderation und andere Großmächte wegen Unpassierbarkeit vollständig gesperrt werden.

Zwei prominente Beispiel unter den Vermisstenmeldungen:

  • Die USS Verne NCC-76145 wurde bei der Suche nach mehreren vermissten cardassianischen Wissenschaftlern von den Raghdor der Fraktion 2 geentert. Kurz darauf griff jedoch die Raghdorfraktion 1 das Schiff an und die Verne geriet zwischen die Fronten des Bruderkrieges, konnte aber entkommen.
  • Die USS Troy NCC-81710 stieß während einer Deep Space Mission bei Sternzeit 61223,66 auf eine unbekannte Anomalie, welche sich den Daten nach vom Subraum ernährte und in der Lage war, diverse Systeme des Schiffes zu schädigen. Noch bevor man geeignete Gegenmaßnahmen einleiten konnte, wurde die Troy von einem Wachstumsschub der Anomalie überrascht und von ihr eingeschlossen.

Verlauf

Der Raghdorkrieg gliederte sich in zwei parallel verlaufende Auseinandersetzungen:

Der Kampf gegen die Ragdhor

An der Front

Die ersten Begegnungen mit den Raghdor endeten ausnahmslos in gewaltsamen Auseinandersetzungen. So machten die Raghdor keinen Hehl aus ihren Eroberungsabsichten und griffen rücksichtslos Stützpunkte und Raumschiffe aller galaktischen Fraktionen an. Unter den ersten Opfern waren die Besatzungsmitglieder der USS Decker, die zerstört aufgefunden wurde.
Unter Zuhilfenahme der Subraumanomalien verlegten die Raghdor binnen kurzer Zeit große Truppenverbände in die Milchstraße und festigten ihre Positionen mittels militärischer Raumbasen. Nur wenige Wochen nach dem Erstkontakt war etwa 1/3 des cardassianischen Territoriums an die Raghdor gefallen.

Durch die Erkenntnisse der USS T'Plana-Hath NCC-31504 konnten die gesichteten Schiffe den einzelnen Fraktionen zugewiesen werden, derer es drei gab:

Die Sternenflotte entschied sich auf Drängen der cardassianischen Regierung und um das Gleichgewicht der Kräfte im Alpha-Quadranten zu wahren, zu militärischer Intervention, da jede diplomatische Kontaktaufnahme im Ansatz gescheitert war. Als schließlich auch die Föderationskolonie Trotukia IV angegriffen und vernichtet worden war, folgte gemeinsam mit dem Romulanischen Sternenimperium die Kriegserklärung an die Raghdor. Das Klingonische Reich und die Cardassianische Union befanden sich bereits in weitreichenden militärischen Auseinandersetzungen. Während eine große Flotte der Sternenflotte aufgestellt wurde, um einer Offensive der Raghdor zuvor zu kommen, bekamen elf weitere Schiffe Order, eine für den Nachschub von Fraktion 1 wichtige Anomalie anzugreifen. Der Angriff schlug fehl, fünf Schiffe wurden zerstört, darunter auch das Führungsschiff. Die Hauptoffensive, welche angedacht war um den Krieg gleich zu Beginn zu beenden, konnte von Fraktion 1 vernichtend geschlagen werden. Die Sternenflotte zog sich zurück und formierte sich neu.

In den folgenden Wochen nahmen die Raghdor immer mehr Raum ein, bis die Hälfte des CU-Gebietes unter ihrer Kontrolle stand. Die Alliierten mussten sich an allen Fronten zurückziehen, jedoch gab es erste Erfolge, als es gelang mit der gemäßigten Fraktion 3 einen Waffenstillstandsvertrag zu vereinbaren im Austausch mit einem Planeten (Melmac III) im Einzugsbereich der Föderation.
Auch war es Wissenschaftlern der Föderation gelungen, das Frühwarnsystem BAT zu entwickeln, welches es möglich machte, die bis dato unberechenbaren Subraumanomalien zu überwachen und damit den Raghdor ihren größten militärischen Vorteil zu nehmen: Die unbemerkte und enorm schnelle Verlegung von Truppenkontingenten.

Ein neuer Kampfverband der inzwischen zusammen kämpfenden Alliierten begann einen Monat nach den ersten gescheiterten Angriffen eine weitere Großoffensive gegen die Primäranomalie der Raghdorfraktion 1, welche die Brücke zu ihrer Heimatgalaxie darstellte. Ziel war es, für Ablenkung zu sorgen, bis die mobilisierten 3. und 7. Flotten sich für einen Gegenangriff bereit gemacht hatten. Darüber hinaus sollten Bojen des Frühwarnsystems BAT II ausgesetzt werden. Der erste Angriff gegen einen leicht verteidigten Außenposten der Raghdor gelang. Das nächste Ziel stellte eine weitere Raumstation dar, die von einem Mutterschiff und mehreren Kreuzern bewacht wurde. Unter extrem hohen Verlusten konnte hierbei das erste Mal ein Mutterschiff zerstört werden. Nach einer kurzen Unterbrechung startete man den Angriff auf die Primäranomalie der roten Fraktion, welche jedoch, auf die Ankunft des Verbandes vorbereitet, die verbliebenen Schiffe der Sternenflotte binnen weniger Sekunden zerstören konnte. Einzig die USS Aurora NCC-81337 und USS Verne NCC-76145 blieben übrig und zogen sich zurück.

Wieder vergingen einige Wochen, in welchen sich der Krieg über weite Teile der Union ausdehnte und zunehmend zivile Systeme in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die Verluste auf beiden Seiten stiegen rasant in die Höhe und heftig umkämpfte Sektoren wurden vollständig verwüstet.
Im Zuge einer neuen alliierten Offensive wurde ein experimenteller Anomalieantrieb eingesetzt, um einen Überraschungsangriff auf die Raghdor zu starten. Der Angriff erwies sich als voller Erfolg. Mehrere feindliche Einheiten konnten zerstört oder kampfunfähig gemacht werden. Nach dem Überfall zogen sich das Geschwader mit geringen Verlusten zurück in die Anomalie, doch während des Fluges kam es zu Schwierigkeiten am Antriebssystem, weshalb die USS Aurora und die USS Verne frühzeitig den Durchflug unterbrechen mussten. Die neue Position lautete südliches Gebiet der Cardassianischen Union, welches von den Raghdor besetzt gehalten wurde. Man war hinter den feindlichen Linien. Während man noch mit Reparaturmaßnahmen beschäftigt war, verließ ein Mutterschiff der Fraktion 1 die nahe stehende Anomalie, griff jedoch nicht an. Vielmehr meldete sich ein Admiral Horitl und erklärte, dass es innerhalb der Fraktion 1 zu Streitigkeiten gekommen war. Er bot einen Waffenstillstand sowie militärische und informelle Hilfe in dem Krieg an, unter der Voraussetzung, dass die Sternenflotte bei der Befreiung eines weiteren, abtrünnigen Mutterschiffes halfen.

Nach zähen Verhandlungen wurde Admiral Horitl von den Raghdor zugestimmt, und eine temporäre Allianz zu beiderseitigem Vorteil beschlossen. Man erhoffte sich auf Seiten der Föderation, so auf Dauer die Fraktion 1 der Raghdor zu spalten. Die anschließende Attacke zur Befreiung des Raghdorschiffes war trotz hoher Verluste ein voller Erfolg und stellte den Wendepunkt der Auseinandersetzungen zwischen den Alliierten und den Raghdor dar.

Von diesem Zeitpunkt an zogen sich die Fraktion 1 unter den beständigen Angriffen der Alliierten, unterstützt von Fraktion 2 und 3 zurück, bis es zur finalen Schlacht bei Veritar IV kam, welche die endgültige Niederlage der Ragdhor besiegelte. Der Krieg war beendet.

Die Schließung der Anomalien

Die USS Troy NCC-81710, welche durch eine Subraumanomalie zurück in den cardassianischen Raum gelangt war, erhielt in Zusammenarbeit mit der USS Assur den Auftrag, auf Basis der gewonnen Informationen eine der Anomalien einzudämmen. Während des Fluges zu einer ausgesuchten Anomalie gelang es den Ingenieuren und Wissenschaftlern mithilfe der durch die Reise erhaltenen Daten ein Gerät zu entwickeln, das in der Lage sein sollte, eine Anomalie einzudämmen. Bei den Zielkoordinaten angekommen, machte man sich bereit, mit dem Deflektor auf die Anomalie zu feuern, als sich ein Romulanischer Warbird der D'derix-Klasse enttarnte und die Troy aufforderte den Sektor zu räumen, da man Pläne mit den Anomalien habe. Diese Romulaner, Abtrünnige, wie sich herausstellte, ließen sich nicht auf ein Gespräch ein und eröffneten das Feuer. Das Sternenflottenschiff konnte sich nur aufgrund eines waghalsiges und riskanten Manövers gegen den Warbird durchsetzen.
Der im Anschluss stattfindende Test war ein Erfolg und das entwickelte Gerät stellte die Grundlage jener Maschine dar, die auf Veritar IV den Krieg beenden sollte.

Der Kampf gegen den Zusammenbruch

Separatisten

In Verbindung mit dem sich verschärfenden Konflikt gegen die Raghdor und damit dem weiteren Verbleib der alliierten Besatzungstruppen im Unionsgebiet, begannen zunehmend mehr Systeme die Autorität der cardassianischen Behörden in Frage zu stellen und revoltierten. Das Militär reagierte auf jeden Ausbruchsversuch mit unverminderter Härte, was schließlich seinen Höhepunkt im Ca'Fee'Saz-System fand, wo die erste offizielle Unabhängigkeitserklärung erfolgte. Die Anführer der Separatisten wurden von den cardassianischen Behörden festgenommen, was die Lage weiter eskalieren ließ. Dutzende Systeme spalteten sich ab und die Union drohte in einem Chaos zu versinken.
Ein Großteil der Streitkräfte war jedoch in den Kampf gegen die Raghdor eingebunden, weshalb die mit der Stabilisation betrauten Kommandeure wenige Maßnahmen scheuten, um die öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten, wie zum Beispiel exemplarische Exekutionen. Trotz der Krise gelang es den Cardassianern in Zusammenarbeit mit der Sternenflotte bis zum Kriegsende einen Zusammenbruch der Cardassianischen Union zu verhindern, was den Untergang derselben bedeutet hätte.

Die Tzenkethi

Ein weiterer Auftrag der Sternenflotte in Kooperation mit den klingonischen Streitkräften während der Krise lautete: Kontrolle der Grenzen zu den Tzenkethi und des Frachtverkehrs.

An der Grenze zum Reich der Tzenkethi kam es schließlich zu einer Grenzüberschreitung durch einen klingonischen Geschwaderkommandeur. Daraufhin erhielt die an der Operation teilnehmende USS Pandora NCC-60582-A den Befehl zur Tzenkethi-Grenze zu fliegen, um die angespannte Lage zu schlichten, da ein weiterer Konflikt im Hintergrund der sich verschärfenden Auseinandersetzung mit den Raghdor nicht ratsam war.
Nachdem das Schiff an der Grenze angekommen war und einen Föderationsbotschafter zu den Tzenkethi entsandt hatte, kehrte dieser mit 'relativ' positiven Nachrichten zurück. Die Tzenkethi verlangten lediglich eine Entschuldigung seitens der Klingonen, sowie den Abtritt eines Sektors der Cardassianer an die Tzenkethi als eine Art Pufferzone. Letzteres wurde ihnen unter Protest der cardassianischen Regierung gewährt, doch der für den Vorfall mitverantwortliche, klingonische Commander MutaQ weigerte sich und flog mit seinem Geschwader auf die Grenze zu. Der Oberbefehlshabende des Gebietes, Commander KlarQ, befiel daraufhin, dass MutaQ und seine Flotte als Abtrünnige zu behandeln seien. Es kam zu einem Gefecht, in welchem MutaQ unterlag. So konnte eine Eskalation verhindert werden, doch die klingonische Präsenz in diesem Sektor wurde erheblich geschwächt.

Der zweite Orden

Anfang des Jahres 2384 wurde der Abzug der Besatzungstruppen aus der Cardassianischen Union mit einer großen Zeremonie auf Cardassia Prime begonnen. Doch während der Feierlichkeiten detonierte bei den nahe gelegenen Torros-Werften ein Sprengsatz, welcher diese schwer beschädigte.
Nachforschungen brachten den untergegangenen Obsidianischen Orden ins Visier des Anschlags. Weitere Anschläge entlang der entmilitarisierten Zone wurden gemeldet, darunter strategisch wichtige Einrichtungen.

Im Laufe der folgenden Wochen folgten Anschläge im gesamten Unionsgebiet, so auch auf mehrere Frachtschiffkonvois. Es wurde ermittelt, dass der selbe Sprengstoff verwendet worden war, wie auch schon bei den Anschlägen auf die Torros-Werften. In Kooperation mit dem Sternenflottengeheimdienst wurden die Täter ausgemacht: Die Reste des ehemaligen 2. Orden aus der Zeit vor der Besatzung der Union durch das Dominion.
Man gelang in den Besitz der Koordinaten eines geheimen Waffenlagers. Die USS Pandora NCC-60582-A und die USS Ares NCC-73624 wurde ausgeschickt, um der Bedrohung ein Ende zu setzen. Aufgrund der prekären Lage im Kampf gegen die Raghdor blieb wenig Zeit für eine ausgefeilte Operation, weshalb das Waffenlager nach dem Auffinden sofort zerstört und die Bedrohung damit beendet wurde.
Ziel des Ordens war es gewesen, das vorherrschende Chaos zu nutzen, um die eigene Machtposition zu festigen und die Cardassianische Union wieder in eine Militärdiktatur zu verwandeln.


Zentrale historische Ereignisse

Schlacht bei FE302

Die Schlacht bei FE302 im Mai 2384 war die erste Auseinandersetzung zwischen Raghdor und Sternenflotte, welche auf einer Flottenebene stattfand.

Operation Kettenbrecher

Operation Kettenbrecher ist der Name einer militärischen Aktion der Sternenflotte im Mai 2384. Ziel des Unternehmens war es die Versorgung von Fraktion 1 der Raghdor empfindlich zu stören, indem man eine Anomalie angriff, welche Geheimdienstberichten zu Folge eine zentrale Rolle in der Logistik von Fraktion 1 spielte. Dafür stellte die Sternenflotte 11 Schiffe.

Das Bündnis mit Fraktion 2 & 3

Die USS T’Plana-Hath NCC-31504 empfing einen Notruf von einer unbekannten Quelle. Das Sternenflottenschiff ging dem Notruf nach und fand eines der riesigen Mutterschiffe der Raghdor vor, dessen Außenhülle grünlich leuchtete. Der Kommandant des fremden Schiffes stellte sich als Kqirtz von den Raghdor vor und bat um Unterstützung durch Techniker und um ein persönliches Gespräch mit Captain T'Lara. Beides wurde gewährt.
Kqirtz klärte T'Lara darüber auf, das die Raghdor aus einer anderen Galaxie stammen, in der es zu einer Katastrophe gekommen war und sie zwang die Flucht anzutreten. Weiterhin stellte sich im Laufe dieses Gespräches heraus, dass die Raghdor die Anomalien als Transportweg zwischen den Galaxien nutzen und das sie in drei Fraktionen gespalten sind. Kqirtz behauptete, das seine Fraktion friedlich sei, und man auf dieser Seite der Anomalien lediglich nach einem Planeten suchen würde, auf dem man in Ruhe leben könnte. Die anderen Fraktionen jedoch würden weitaus aggressiver reagieren, so dass ein Kampf gegen sie unausweichlich wäre. Um seinen guten Willen zu demonstrieren und seine Position für zukünftige Verhandlungen mit der Föderation zu verbessern, bot Kqirtz Baupläne von seinem Schiff und Informationen an. Nach diesem Gespräch versprach Captain T'Lara mit ihren Vorgesetzten zu sprechen, um einen geeigneten Planeten für diese Fraktion der Raghdor zu finden.

Nachdem der Föderationsrat der Bitte der friedlichen Fraktion der Raghdor nach einem Siedlungsplanenten entsprochen hatte, wurde der T'Plana-Hath befohlen, das Mutterschiff zu dem Planeten Melmac III zu eskortieren.

Während die Techniker und Wissenschaftler der T'Plana-Hath gemeinsam mit der Abgesandten des Geheimdienstes der Sternenflotte versuchten, aus den von Kqirtz gelieferten Daten über die Anomalien eine Art Frühwarnsystem herzustellen, welches den Raghdor ihren immensen taktischen Vorteil nehmen sollte, musste Captain T'Lara zwischen Triktrak und Kqirtz, den beiden Führern der zweiten und dritten Fraktion der Raghdor vermitteln, welche sich beinahe einen Kampf um den Siedlungsplaneten lieferten. Nach schwierigen Verhandlungen gelang es schlussendlich, beide Führer zu einer Übereinkunft, sich den Planeten zu teilen, zu bewegen. Den Technikern und Wissenschaftlern gelang es in der Zwischenzeit Baupläne für das Frühwarnsystem zu erstellen, welches, in einer Entfernung von 5.000 km vor den Anomalien stationiert, in der Lage sein sollte, eine Frühwarnung von 20 Minuten zu gewährleisten.

Das Ende

Operation Tiebreak

Der Raghdorkrieg endete entsprechend den Planungen der Operation Tiebreak mit einer Doppelschlacht. Die eigentlich Hauptschlacht fand in wenigen Lichtjahren Entfernung zum Planeten Veritar IV statt und band dabei erfolgreich den Löwenanteil der Flotte von Fraktion 1. Aufgrund des ungleichen Kräfteverhältnisses waren die Verluste der alliierten Flotte dabei jedoch immens. Auf Seiten der Alliierten kamen knapp über 147331 Beteiligte ums Leben, 274 Schiffe wurden zerstört. Über die Verluste auf Seiten der Raghdor herrscht auch ein Jahr nach Ende des Krieges Uneinigkeit, jedoch ist davon auszugehen, dass die Opferzahlen aufgrund der Zerstörung mehrer Mutterschiffe in die Millionen gehen. Heute beklagen viele Veteranen von Operation Tiebreak, dass ihr Beitrag zum Gewinn des Krieges zugunsten der Beteiligten an der Schlacht von Veritar IV nicht genügend Würdigung erhält.

Schlacht von Veritar IV

Die Schlacht von Veritar IV ist die bekanntere der beiden Schlachten Operation Tiebreaks und gilt als die finale Auseinandersetzung zwischen den Raghdor und den alliierten Streitkräften. Die Raghdor versuchten mit allen Mitteln die Aktivierung einer Gerätschaft zu verhindern, welche die Anomalien endgültig verschließen sollte. Obwohl die Hauptstreitmacht von Fraktion 1 in einer zweiten Schlacht gebunden wurde, gelang es den Alliierten nur dank des unerwarteten Eintreffens eines klingonischen Verbandes unter Führung von Brigadier Q'naH die Stellung bis zur Schließung der Anomalien zu halten, wodurch Fraktion 1, nun ihres strategischen Vorteils beraubt und ohne Möglichkeit zum Rückzug in eine Materialschlacht verwickelt, zur Unterzeichnung eines Waffenstillstands und damit zur Beendigung des Krieges gezwungen wurde.

Missionsbericht

Folgen

Verluste der Alliierten

Die Verluste des Klingonischen Reichs und des Romulanischen Sternenimperiums belaufen sich 'nur' auf militärisches Personal und Material. Mehrere tausend Schiffe wurden zerstört und auf alliierter Seite Hunderttausende fanden in den zahlreichen Kampfhandlungen während der Kriegsmonate den Tod.
Gebietsverluste musste keine der Großmächte hinnehmen. Die Vereinigte Föderation der Planeten und die Cardassianische Union erlitten hingegen auch immense zivile Verluste, da die Raghdor im Verlauf des Krieges teilweise gezielt Non-Kombatanten angriffen.

Cardassianische Union

Nach dem Krieg nahm die politische Destabilisation in der cardassianischen Union weiter zu. Während der Auseinandersetzungen war es es nötig gewesen, eine provisorische Notstandsregierung unter Premierminister Nadu Donrak einzurichten, die auch weiterhin an der Spitze der angeschlagenen Großmacht steht, bis Neuwahlen durchgeführt werden können.
Das zuvor bereits schwache Militär der Union muss sich beinahe komplett neu aufstellen. Weite Teile des Unionsgebietes wurden verwüstet und die Infrastruktur empfindlich gestört oder gar gänzlich vernichtet.

Raghdor-Fraktionen 2 und 3

Die Fraktionen 2 und 3 der Raghdor arrangieren sich weiter unter gegenseitigem Misstrauen auf dem Planeten Melmac III, der unter Kontrolle der Sternenflotte und der Föderation steht. Der genaue politische Status der Flüchtlinge konnte bis zum Kriegsende nicht geklärt werden. Auch da Romulus und Quo'nos sich einer Anerkennung verweigerten.

Fraktion 1

Nach der Niederlage im Krieg und den damit einhergehenden Verlusten zogen sich die Angehörigen der Fraktion 1 in ein freies Gebiet zwischen der Föderation und der Cardassianischen Union zurück, wo sie unter den Augen der Siegermächte mit einer Neubesiedelung beginnen. Der Waffenstillstandsvertrag sowie eine Flugverbotszone seitens der Föderation sollten weitere Gewalt verhindern.