Ral

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Die Ral sind eine Spezies, mit welcher die Föderation im Jahr 2391 zum ersten Mal Kontakt hatte. Typisch für ihr Aussehen sind ihre 6 Beine und die 2 Arme, mit welchen sie sich auch mühelos an Wänden oder der Decke fest halten können.

Physiologie

  • Lebensform: Nicht Humanoid.
  • Lebenserwartung: unbekannt
  • Geschlechter: Zwei
  • Äußerlich: Sie besitzen 6 Beine und 2 Arme dazu. Der Mund ist mit etwas Klauenähnliches bedeckt, was die Sprache stark prägt.
  • Innerer Körperaufbau: unbekannt
  • Körperliche Stärke: Ausreichend, Etwa gleich stark wie ein Mensch
  • Körperliche Schwächen: unbekannt
  • Gehör: unbekannt
  • Augen: Normale Netzhautaugen. Sehen im Dunkeln überdurchschnittlich
  • Geruchsinn: Ausreichend
  • Fortpflanzung: unbekannt

Herkunft

Die Ral kommen offensichtlich aus einer der kleineren Nachbarsgalaxien der Milchstrassen. Ob dies jedoch auch ihre Heimatgalaxie ist, ist nicht weiter bekannt.

Religion

Die alten Götter, welche das Universum und alles darin erschaffen haben, haben sich, laut dem Glauben der Ral, entschieden, dass nur die Ral rein genug und würdig sind als intelligentes Leben weiter zu existieren. So soll beim letzten Kontakt mit einem der Sprecher der Götter, der Auftrag an die Ral gegangen sein, alles andere intelligente Leben aus zu löschen. Nach vielen Jahrhunderten der Zerstörung von mehr oder weniger fortgeschrittenen Spezies, kam es zu einer Art Aufklärung in den Reihen der Ral. Wenn es so viele Intelligente Lebensformen gibt, welche im Stande sind den Weltraum zu bereisen, könnte der Glauben, dass nur die Ral würdig seien, falsch sein. So bildete sich die Rebellengruppe Betatral, welche mit allen Mitteln versucht zu verhindern, dass weitere Rassen komplett ausgelöscht werden. Zudem wollen sie die Ral einigen und so zum Wohle der interstellaren Gemeinschaft beitragen.

Politik

Die Politischen Ziele der Ral sind durch und durch religiös angetrieben. So erstaunt es nicht dass die religiösen Anführer ebenfalls die politischen Anführer sind. Die Religiöse Spaltung in Ral und Betatral zieht auch politische Kreise. So werden Anhänger der Rebellen, verfolgt und meist ohne Gerichtsverhandlung im Namen der Götter hingerichtet, da diese auf Grund ihrer Entscheidung, andere Lebensformen als Gleichwertig zu betrachten, ihre Reinheit verloren haben.

Fortpflanzung

Die Ral scheinen über zwei Wege der Fortpflanzung zu verfügen. Zum einen die am meisten verbreitete sexuelle Fortpflanzung, welche für genügend genetische Vielfallt sorgt und in der Regel ein Kind pro Schwangerschaft hervorbringt. Zum anderen haben die Ral auch Technologien entwickelt um sehr effizient Klone heranzuzüchten. Diese werden meist als normale Fusssoldaten gebraucht, während die reinen Ral die Führung übernehmen. Die Betatral finden dass die Fortpflanzung mit Klonen in Zusammenhang mit der Vernichtung der Atral (alle ausser den Ral) zu verurteilen ist und beschränken sich daher nur auf die sexuelle Fortpflanzung.

Technischer Stand

Der technologische Stand der Ral ist mit den meisten bekannten Warpfähigen Zivilisationen vergleichbar.

Die Ral- Computersysteme basieren alle sowohl auf mechanische, wie auch biologische Komponente. Viele der kritischen Systeme und auch der Grossteil ihrer Daten werden DNA verschlüsselt, sprich als DNA- Fragmente gespeichert und können nur mit dem richtigen Primer- Stücken gelesen werden.

Die Ral verfügen über zwei Methoden der interstellaren Reise. Zum einen der allseits gekannte Warpantrieb und zum anderen eine Methode, welche mit Hilfe künstlicher Wurmlöcher funktioniert.

Wurmlochantrieb

Dieser Antrieb braucht wie auch der Warpantrieb ein Warpfeld. Anstelle dass sich das Schiff mit dem Feld durch den Raum bewegt, wird das Feld zu nächst nach Anomalien gescannt. Ist eine passende Anomalie entdeckt worden, wird diese mit Deuterium bombardiert, welches dann durch eine Tachyonemission „gezündet“ wird. Durch die Reaktion wird eine Einstein-Rosen-Brücke erzeugt. Diese ist nur von sehr kurzer Lebensdauer und führt meist nur 13-15 Lichtjahre weit. Die Richtung, in welche sich das Wurmloch ausbreitet, wird über die Phasenausrichtung der Tachyonpartikel bestimmt.

Am Ausgangspunkt entstehen nebst dem Wurmloch auch sehr hohe Werte an Beta- und Neutronenstrahlung. Am Ziel Sammeln sich grössere Mengen an ionischem Wasserstoff, Neutrinos und Verteronpartikel. Durch Messungen der involvierten Strahlungen und Partikel, kann unter Umständen bereits im Voraus bestimmt werden, von wo nach wo die Ral ein Wurmloch aufbauen. Dies funktioniert jedoch nur etwa 30 Sekunden vor dem Auftauchen des Phänomens.

Schilde und Waffen

Beim erst Kontakt mit den Ral konnten deren Partikelwaffen die Schilde der Föderation mehr oder weniger unbehindert durchschlagen. Nach diesem Zusammentreffen gelang es einigen talentierten Ingenieuren, die Schildfrequenz und die Schildharmonie so weit anzupassen, dass die Schilde der Föderation nun auch ohne Probleme Treffer durch die Ral- Waffen abhalten können. Zu dem Verfügen die Ral auch über photonentorpedoähnliche Antimaterie Waffen. Die Schildtechnologie der Ral bildet gegen Photonentorpedos und Phaser einen normalen Schutz, ist jedoch sehr anfällig bei Disruptoren und Quantentorpedos.

Zusammentreffen mit der Föderation

Zur Sternzeit 68862,63 wurde der Aussenposten A-341 von den Ral überfallen und setzte einen Notruf ab. Der Notruf wurde zuerst von der USS Messenger beantwortet, welche den Gegnern jedoch nicht gewachsen war. So wurde die USS Aurora entsandt um die Funkstille zwischen dem Aussenposten, der Messenger und dem Rest der Flotte zu erkunden. Nach einem Feuergefecht sowohl im Weltraum wie auch beim Aussenposten verschwanden die Unbekannten wieder mit der Nachricht, dass sie alleine von den Göttern erwählt sind zu leben. (Logbucheintrag: „Dunkle Schatten“)

Bei Sternzeit 69475,43 traf die Aurora auf ein gestrandetes Ral- Schiff. Offensichtlich gab es an Bord mehrere Schwierigkeiten was zum Tod vieler Ral führte. Während der Bergungs- und Hilfsaktion wurden von den Computern der Ral diverse Daten heruntergeladen. Die Hilfe wurde jedoch von Seiten der Ral nicht wirklich freundlich aufgenommen und nach einem kurzen Feuergefecht liess man sie von dannen zieh. Während der ganzen Aktion wurde jedoch ein Ral auf der Aurora gefangen genommen. Er konnte seine Lebenszeichen vor den Sensoren maskieren und fiel daher erst spät auf. (Logbucheintrag: „Breakdown Service“)

Ein 3. Kontakt fand 70195,98 bei der Sternenbasis 613 statt. Nach einer Explosion in der Nähe der Station wurde ein überlebender geborgen. Es stellte sich heraus dass es innerhalb der Ral zwei Fraktionen gibt. Die Ral welche im Auftrag der Götter alles Leben, ausser dem ihrem, aus löschen wollen und die Betatral welche eingesehen haben, dass alle Lebensformen einzigartig sind und ein Recht auf Leben haben. Der Konflikt zwischen den Fraktionen deutet auf einen Bürgerkrieg ähnlichen Zustand im Gebiet der Ral hin. (Logbucheintrag: „Unerwarteter Besuch“)

Die Invasion

Getrieben durch ihren Glauben, wollen die Ral das Universum von allem unwürdigen Leben befreien. Dies haben die Ral in ihrer Heimatgalaxie bereits erreicht. Nun versuchen sie von dort aus weitere Galaxien zu „säubern“. Auf Grund der Nähe wurde die Milchstrasse als eines ihrer ersten Ziele gewählt.

Dank des Kontaktes zu den Betatral, wurden die Föderation und ihre Verbündeten auf die Bedrohung einer Invasion hingewiesen. Diese sollte in 3 Schritten stattfinden:

1. Mehrere Aufklärungsschiffe werden in das Zielgebiet gesendet. Diese sollen die örtliche Politik erkunden und unter Umständen erste kleinere Anschläge verüben.

2. Auffinden der nötigen Rohstoffe um ein sogenanntes „Sprungtor“ zu bauen. Während dies von der Vorhut errichtet wird, wartet die Invasionsflotte zwischen den Galaxien und erstellt dort ein weiteres Tor. So wird eine Verbindung über 3 Tore erschaffen. Eines in der Heimatgalaxie, eines im Raum zwischen den Galaxien und ein letztes in der Zielgalaxie.

3. Die Invasionsflotte bildet ein Brückenkopf in der Zielgalaxie. Sobald dieser gesichert ist, kann Verstärkung aus der Heimatgalaxie eingeflogen werden.

Die Aurora, ihre Einsatzgruppe Fenceline und die Romulaner konnten zur Sternzeit 72395,51 das Ral- Tor in der Milchstrasse lokalisieren. Es wurde entschieden, dass man der Invasion zuvorkommen sollte.

Die Flotte um die Aurora durchflog das Tor in Richtung der Invasionsstreitmacht. Vor Ort wurde zu nächst versucht die Ral durch Verhandlungen von ihrem Unterfangen abzubringen, doch wie üblich eröffneten die Ral umgehend das Feuer. Während dieser Auseinandersetzung sollte ein Aussenteam an Bord des Tores beamen und dieses zeitversetzt unschädlich machen. Als dieser Job erledigt war, kehrte die Einsatzgruppe zurück in die Milchstrasse. Auch einige Verfolger schafften es durch das Tor, bevor die Verbindung zerstört wurde. Es stellte sich heraus, dass die Verfolger Teil der Betatral sind. Zusammen mit der Föderation und den Romulaner wurde das Tor in der Milchstrasse abgebaut. Dadurch und die Zerstörung des Tores zwischen den Galaxien, wurde der Invasionsplan der Ral weit zurück geworfen.

Die nachgekommenen Betatral schlossen sich ihren Brüdern an, welche bereits eine Kolonie in der Milchstrasse aufgebaut haben. Sie wollen künftige Invasionen verhindern, ohne dass die Einheimischen Lebensformen leiden müssen. (Logbucheinträge: „Rauch am Horizont“, „Das Tor“ und „Aftermath“)