Rho Tucanae A II

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Rho Tucanae A II - oder auch nur Rho Tucanae II - ist ein Planet des Romulanischen Sternenimperiums und wird von allen Spezies bewohnt, die - freiwillig oder nicht - teil dessen sind. Der Planet liegt im Sektor Byzacena und somit nach der Zerstörung von Romulus im Herzen des romulanischen Hoheitsgebietes.

Allgemeine Informationen

Eigentlich ist Rho Tucanae A II (von Einheimischen auch gerne "Tucca" genannt) ein sehr gewöhnlicher Planet im Romulanischen Imperium: Klein, terrageformt und eine handvoll Städte auf der Oberfläche. Eigentlich nur eine Forschungskolonie der Romulaner, siedelten sich dort eine handvoll Händler an. Diese zogen wieder Kunden und andere Individuen aus dem gesamten Romulanischen Sternenimperium an. Beliebt ist Tucca insbesondere wegen seiner durchschnittlich relativ hohen Temperaturen (meist um 20°C bis 30°C) und einer beinahe immerwährend guten Witterung. Zweimal im Jahr gibt es heftige Regenfälle, gegen die sich die Bevölkerung aber mit Schutzschilden über den Städten schützt. Tuccas vornehmlich wirtschaftliche Prägung sorgte schon alsbald dafür, dass sich auch Betreiber der eher düsteren Geschäfte ansiedelten und rasch die Oberhand übernahmen. Die Romulaner duldeten dies, immerhin hatten sie so einen Großteil der illegalen Aktivitäten im Blick - auch als die Forschungskolonie selbst aufgegeben wurde. Da aber hatte die Wirtschaft schon eigene Städte errichtet und war genug gewachsen, um sich selbst am Leben zu erhalten.
Und so wäre es bis ans Ende aller Tage auch geblieben, wenn nicht 2387 Romulus zerstört worden wäre. Die überlebenden Romulaner entschieden sich unter dem Druck des Geierkrieges, den Planeten Rho Tucanae A IV als neuen Sitz ihres Imperiums zu benennen. So rückte Tucca weit mehr in den Fokus als man sich es dort je hatte träumen lassen. Handel floriert und noch viel mehr Individuen aus allen Ecken und Enden des Sternenimperiums fanden hier ihren Platz. Die Behörden hielten sich weiter in ihren Einmischungen zurück und überwachten den zunehmenden Sumpf aus Drogenhandel, Schmuggel und Holo-Fälschung. Denn auf Tucca entwickelte sich auch eine sehr lebendige und vielfarbige Kultur, als all die verschiedenen Kulturen der Spezies aufeinander prallten. Auch dieser Aspekt ist bis heute erhalten. Es gibt nichts, was es auf Tucca nicht gibt.

Heute lässt sich auf den bunten und wirklich vollen Märkten von Tucca alles erstehen, was es legal und illegal im Alpha-Quadranten zu erwerben gibt. Die vornehmlich flache und simple Bauweise von Fertighäusern erstreckt sich über einen Großteil der Städte, in den engen Gassen schlagen die Händler ihre Lager auf und bieten allerhand Waren feil. Egal ob man vodanische Duftstuben besuchen, sich Ludlu-Tatoos stechen lassen (die Tinte wird aus dem Blut von Romulanern gewonnen), in einem Café einem Diskussionswettbewerb lauschen, Ringkämpfe von Goroon-Hünen besuchen und auf sie wetten, als Romulaner sein Blut für Ludlu-Tattoos spenden oder einfach nur essen will: Alles ist möglich. Und es sind auch alle Speisen verfügbar, die das Imperium bietet. Wer einen Führer oder eine Anleitung auf Tucca haben will, ist fehl am Platz. Hier ist es chaotisch und unübersichtlich.
Es ist laut, bunt und kann unheimlich stinken, wenn die Fratazzianer ihre berüchtigten Duftkerzen anstecken. Es gibt in den Städten aber auch die hohen Türme der Babaner, die große Höhen erreichen können. Dort ist die Miete besonders niedrig, die Lebensgefahr dafür besonders hoch, denn die Treppen der Türme sind an der Außenwand angebracht und haben keine Geländer. Aber das ist bezeichnend für Tucca: Jeder macht was er will, keiner macht was er soll und alle machen mit.

Orte

  • Agoorum - Obschon Tucca keinen expliziten Haupthandelspunkt hat und alle administrativen Tätigkeiten von seinem Nachbarplaneten aus gelenkt werden, ist Agoorum mit fast 1,3 Mrd. Einwohnern doch das Zentrum des Planeten. Die unübersichtliche Stadt, die zugleich die älteste auf dem Planeten ist, besteht mittlerweile nicht mehr nur aus den einfach zu errichtenden Fertighausbauten der Romulaner sondern einer Vielzahl von Behausungen, die allesamt so aussehen wie die Behausungen der Spezies auf ihren Heimatplaneten. Das gibt Agoorum ein noch heterogeneres Aussehen als man es auf Tucca eh schon vorfindet. Berüchtigt ist Agoorum im Imperium vor allem wegen den hohen föderalen Einflüssen, die sich hier mit denen des Romulanischen Sternenimperiums mischen. So mischen viele Orioner und ihre weiblichen Gegenstücke mit, die sonst eher selten anzutreffen sind. Angeblich wird ein ganz gewaltiger Teil des Handels in Agoorum von einem Orioner kontrolliert, der eine Immunität gegen die Pheronomone der Orionerinnen hat. Angeblich leidet er an einer Gen-Erkrankung, die auf Orion zum Ausstoß aus der Gesellschaft führen würde.
  • Asgard - Es mag verwundern, dass ein Ort so plakativ nach einem Synonym der Götterwelt aus der terranischen Religion benannt wurde. Und dann noch inmitten eines romulanischen Systems. Die Antwort ist aber relativ einfach. Asgard ist eine Enklave von vornehmlich menschlichen Individuen, die in der Föderation nicht gefunden werden wollen. Entsprechend verborgen ist Asgard vor den Blicken neugieriger Augen, auch durch Schild- und Tarntechnologien. Wo Asgard genau liegt, lässt sich nicht bestimmen. Nur über Mittelsmänner auf dem Planeten gelangt man dorthin. Der Tal Shiar hat natürlich ein Auge auf die Siedlung. Denn dort könnten sich ja Geheimnisträger befinden, die aus der Föderation flüchten mussten.