Rhunia III

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Dieser Artikel ist der Artikel des Monats Januar 2013. Er wurde von den Rollenspielern gemeinschaftlich ausgewählt und prämiert. Dennoch bist Du natürlich eingeladen, auch diesen Artikel weiter zu verbessern.


Rhunia III, auch Rhunia genannt, ist der dritte Planet im Rhunia-System und Heimatwelt der Zu'Rhun. Etwa 9,7 Milliarden Zu'Rhun leben auf dem Planeten, davon alleine 120 Millionen in der Hauptstadt Idj'Efhenim, die Zentrum des rhunischen Reichs ist.

Allgemeine Informationen

Der einzige Klasse-M-Planet des Systems zeichnet sich durch sehr mildes, gemäßigtes Klima aus, das auf dem gesamten Planeten sehr ähnlich ist. Abgesehen von einigen Extremen, zum Beispiel dem Jeram-Gebirge, kann man von einer einheitlichen Klimazone sprechen. Das Temperaturmittel liegt bei 290 K (~17°C), in Sommer und Winter weichen die Werte nur um rund zehn Grad nach oben beziehungsweise unten ab.

Flora und Fauna

Flora

Die Flora des Planeten ist sehr vielfältig. Von einfachem Gras über Blumen bis hin zu den majestätischsten Bäumen, ist die rhunische Pflanzenwelt jedes Mal aufs Neue ein atemberaubender Anblick.

  • Mit zu den eindrucksvollsten Pflanzen auf Rhunia III zählt ohne Zweifel die rhunische Waldhyacinthe, von den Zu’Rhun Allahethra genannt. Sie ist klar erkennbar an ihren langen, dünnen und gelockten Blättern und blüht nur einmal im Jahr, wenn beide Monde voll am Himmel stehen. Zu dieser Zeit öffnen sich die Knospen und offenbaren leuchtend lilafarbene Blüten, welche im Mondlicht zu glitzern scheinen, da sie von kleinsten perlen an süßlich schmeckenden Nektar bedeckt sind.
  • Der Annoiusbaum ist fast überall auf dem Planeten zu finden, sowohl in der Wildnis als auch in kultivierten Gärten. Sein spiralförmig verlaufender Baumstamm geht in einer Höhe von circa fünf Metern in eine flache Krone aus breiten, herzförmigen Blättern über. Mehrmals im Jahr in der Zeit zwischen Frühling und Herbst trägt der Annoiusbaum Apfelartige Früchte aus welchem die Zu’Rhun vorzugsweise einen Fruchtwein brauen, jedoch ist die Annoiusfrucht auch in ihrem Urzustand durchaus genießbar.
  • Die Juv’Wariavara, deren Name so viel wie „Lächeln des Wassers“ bedeutet, hat eine verblüffende Ähnlichkeit mit der terranischen Seerose, mit dem Unterschied, dass die Färbung der Blüte ein sanftes Himmelblau (anstatt Weiß) ist. Anzutreffen ist sie auf fast allen stillen Süßgewässern auf Rhunia III. Eine Blüte am Ufer liegend zu finden, soll angeblich Glück bringen.

Fauna

Die rhunische Tierwelt bietet genauso viel Vielfalt wie die örtliche Flora, obgleich sie für Außenstehende etwas gewöhnungsbedürftig sein kann.

  • Besonders bekannt ist der sogenannte Schneeflügel, eine Insektenart, ähnlich dem terranischen Schmetterling, jedoch von Natur aus ohne jegliche Farbpigmentierung. Der Anblick mag recht bezaubernd sein, doch bei Menschen, Trill, Betazoiden und einigen anderen Humanoiden haben die winzigkleinen Haare eine ausschlagverursachende Wirkung. Diese sind nicht tödlich, aber sie erzeugen einen unausstehlichen Juckreiz.
  • Das wohl berühmteste Reptil des Planeten ist die Stürmerechse. Diese Eidechsen sind um einiges Größer als Pferde und dienten den Zu’Rhun in vorindustrieller Zeit als Reittiere. Nominell leben diese Echsen am Boden, doch es gibt ebenfalls eine flugfähige Unterart, von welcher nur der Efhenus gezähmte Exemplare besitzt.

Monde

Rhunia wird von zwei Monden umkreist, deren Namen durch ihren Anblick am rhunischen Nachthimmel geprägt sind. Aufgrund der geringen Entfernung zum Planeten erscheint Menenthala sehr groß, der Name bedeutet übersetzt "Mutter". Der zweite Mond, Jawrika, wirkt deutlich kleiner und trägt daher den Namen "Tochter". Tatsächlich ist jedoch Jawrika mit einem Durchmesser von 3.695 Kilometern der größere Satellit.

  • Menenthala - Auf dem rhunia-nahen Mond Menenthala wurde im Jahr 2097 die erste außerplanetare Basis der Zu'Rhun errichtet. Noch heute existiert dieser Stützpunkt, wird jedoch nicht wie früher für Forschungszwecke genutzt, sondern beherbergt ein Museum über die rhunische Raumfahrtgeschichte. Der Blick von Menenthala auf die rhunischen Heimatwelt ist sehr beeindruckend und beliebt, weshalb einige reiche und einflussreiche Zu'Rhun ihren Privatsitz auf dem Mond haben.
  • Jawrika - Der zweite Mond Jawrika wird verstärkt für wirtschaftliche und logistische Zwecke genutzt. Werftanlagen der Manjomara-Group befinden sich auf der Oberfläche und im Orbit, in denen das Unternehmen Frachtschiffe und kleine Luxusliner baut. Darüber hinaus gibt es einen öffentlichen Raumhafen, von dem es regelmäßige Verbindungen zu anderen Planeten und Einrichtungen im System gibt.

Orte

Idj'Efhenim

Blick durch die Straßen Idj'Efhenims
Idj'Efhenim, übersetzt "Königspalast, ist ein gigantischer Megaplex mit einer Einwohnerzahl von über 120 Millionen, welcher zeitgleich die Hauptstadt der Zu'Rhun darstellt und eine Vielzahl an Regierungs- und Kommerzeinrichtungen beherbergt. Die Außenfassaden vieler Gebäude der Stadt sind mit Acelon, einem perlmutartigen Material, welches der Föderation früher nur von Trill bekannt war, verputzt, wodurch die Stadt bei Sonneneinstrahlung in den verschiedensten Farben schillert und diese Lichtreflektionen sogar im Orbit gesehen werden können. Idj'Efhenim trägt daher auch den Beinamen "Der Sonnenspiegel".

Njhat-Flussauen

Der Njhat ist mit 3.784 Kilometern der zweitlängste Fluss Rhunias. An seinen Ufern liegt unter anderem die rhunische Hauptstadt. Die Flussauen sind bei Idj'Efhenim besonders weitläufig und nahe des efhenischen Amtssitzes als eine großzügige Parklandschaft gestaltet - ein beliebtes Ausflugsziel für die Zu'Rhun. Etwas abseits sind die Flussauen sehr naturnah gehalten. Hier finden sich viele abgelegene Ecken, die zur Zweisamkeit einladen.