Rin

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Die Rin sind ein humaniode Lebesform und entstammen ursprünglich dem Planeten Rinaah Prime im Gona-System. Die verschiedenen Stämme, in welche sich die Rin vor mehreren tausend Jahren auf nomadische Art und Weise organisiert hatten, manifestierte sich im Laufe der Zeit beeinflusst durch die Regionen des Planeten, in denen sich die Stämme aufhielten, im äußeren Erscheinungsbild und der Physiologie der Rin und brachte vier verschiedene Ausprägungen der Rin hervor.


Allgemeine Anatomie der Rin

  • Lebensform: Humanoid
  • Lebenserwartung: ca. 150 Jahre
  • Geschlechter: männlich und weiblich
  • Blut: anthrazid
  • Fortpflanzung: Rin organisieren sich zu Zweckgemeinschaften der Nachkommenszeugung, dabei gibt es jedoch Stammesunterschiede, da es auch vorkommen kann, dass die immer wieder gleiche Wahl bei der Partnersuche auch als längere und tiefere Beziehung betrachtet werden kann.
  • Äußerlich: Die Augen der Rin sind eingelassen in einer sehr starken Stirnplatte und sind die einzige Schwachstelle eines sehr stabilen Schädelaufbaus. Andere Merkmale weichen je nach Stamm ab. So haben die Skyrin zum Beispiel eine Art Schwimmhäute zwischen den Extremitäten ausgebildet, die Aarin haben eine sehr starke, dicke, lederne Haut, usw.

Physiologie und Soziologie

Phtarin – Luftstamm

Anatomisch sind die Phtarin sehr zerbrechliche Individuen. Atrophierte Muskulatur, die durch Tech ausgeglichen wird, zurückgebildete Knochen im Oberkörperbereich und rudimentär vorhandene Flügelansätze sind noch ein Zeichen ihrer Vergangenheit, bevor sie sich vollkommen der eigenen Technologie hingegeben haben. Besonderheit ist, dass Phtarin-Tech direkt auf die Körper ihrer Nutzer angepasst wird und damit von keiner anderen Person, selbst der eigenen Rasse, dem eigenen Stamm angehörig, mehr genutzt werden kann.
Die Phtarin sind der fortschrittlichste und aggressivste Stamm der Rin. Ihre Ambition ist einzig der Eroberung anderer Welten zugeordnet zum Ruhme des Großen Reiches Rinaah. Hauptstadt des Phtarin-Stammes ist Fyarah, die schwebende Stadt. Hoch oben über den Wolken Rinaahs liegt diese fliegende Festung, welche ein Meisterwerk der Wissenschaft und Technologie der Phtarin darstellt. Ein Monument der Überlegenheit über andere Rassen und ihre eigenen Stämme. Die Stadt wird von tausenden Triebwerken und Kraftfeldern in der Luft gehalten und beherbergt knapp 300 Millionen Phtarin. Die gigantischen Werften Fyarahs sind die Geburtsstätte der großen Eroberungsflotte der Phtarin, die immer wieder zu neuen Welten aufbricht und weitere Systeme unter die Knechtschaft der Phtarin stellt.

Aarin – Erdstamm

Der Erdstamm der Rin, die Aarin, bilden gemeinsam mit den dem Feuerstamm angehörigen Conrin den Gegenpol zu den Phtarin, welche die uneingeschränkte Luftherrschaft inne haben. Sie Leben in Pymatia, der ewigen Stadt. Pymatia vereint die architektonischen Strukturen tausender Jahre rinaahischer Kultur. Sie beherbergt den Senat, in dem jeden der 43 Monate einmal alle Stämme tagen. Der politische Austausch unterliegt jedoch seit mehreren hundert Jahren extremere Spannungen, welche auf die Dispute unter den verschiedenen Stämmen zurückgehen. Weitere Zweigstämme der Aarin leben über den Planeten verteilt und außerhalb des politischen Interesses und Einflusses in kleineren, agrarisch geprägten Stadtgemeinschaften. Technologisch annähernd auf dem selben Stand wie die Phtarin, verbinden die Aarin Kultur, Leben und Technologie auf harmonische Weise miteinander. Ihre Domäne der Expertise ist die Diplomatie und Rhetorik, vergleichbar mit den politischen Gegebenheiten der Antike der Menschheit. Eroberung spielt für die Aarin keine Rolle mehr. Aus der teilweise sehr kriegerischen Vergangenheit des Planeten hatte man gelernt und wollte einen größeren Fokus auf ein friedliches Miteinander legen. Eine Neuerung ist die Armee, die von den Aarin und Conrin in den vergangenen Jahrhunderten herausgebildet und perfektioniert worden war, als Antwort auf die aggressiven Verhaltensstrukturen der Phtarin, welche sich zunehmend auch gegen die eigene Rasse richten. Hierbei setzt man jedoch nicht nur auf Technologie, sondern in gleichen Maße und der Hinsicht der Harmonie, auf die Verbindung eben dieser mit der dem Körper innewohnenden mentalen und physischen Kraft. Anatomisch zeichnet die Aarin eine sehr menschenähnliche Struktur aus.

Skyrin – Wasserstamm

Die Skyrin sind der mystischere und sagenumwobenere Stamm der Rin. Viel ist den anderen Stämmen nicht über sie bekannt und zu sehen bekommt man Abgesandte der Skyrin außerhalb ihrer natürlichen Umgebung, tief in den riesigen und heißen Quellseen Rinaahs, nur zu den Tagen der Senatssitzungen in Pymatia, zu welchen sie in beinahe religiös anmutenden Prozessionen unter dem anderen Rin wandeln. Auf die selbe Art und Weise zieht sich dieser Stamm dann auch wieder zurück. Es scheint eher wie ein Zugeständnis an die Ambitionen der Aarin für ein friedliches Miteinander, dass die Skyrin überhaupt an diesen Sitzungen teilnehmen, wenn es auch eher dem eigenen Interesse nachkommt, Ruhe vor den anderen Stämmen zu haben. Wie bereits erwähnt leben die Skyrin zurückgezogen in steinernen Städten umflochten durch die Flora der Seen auf deren Grund, abseits der Quellfontänen. Die geringer ausgeprägte, aber dennoch vorhandene Technologie wurde vor Jahrhunderten bereits genutzt, um ein planetenweites Tunnelsystem einzurichten und dieses gegen die starke tektonische Wirksamkeit des Planeten zu stabilisieren. Diese Tunnel verbinden unterirdisch alle oasischen Quellseen Rinaahs in welchen Skyrin ansässig sind um den stammesinternen Austausch zu gewährleisten. Der Tagesablauf der Skyrin ist stark durch religiöse Riten geprägt, welche auf die Urzeit der Rasse zurückgehen. Anderen Stammen sind diese jedoch weitesgehend durch die immer stärker einsetztende Entfernung von Riten und Religion eher ein Rätsel. Vereinzelte Riten lassen sich am und an in angewohnheiten der außerhalb Pymatias lebender Aarin finden. Anatomisch signifikant sind die dem Wasser angepassten Extremitäten, sowie ein Atemorgan, welches sich auf die Filtration des Wassers für die für den Körper notwendigen Stoffwechselstoffe spezialisiert hat. Außerhalb der Seen können die Skyrin nur mit technologischer Hilfe atmen.

Conrin – Feuerstamm

Sie leben im Zentrum des heißen Eruptionsringes, welcher für das Erscheinungsbild des Planeten signifikant ist. Der Feuerstamm ist ein sehr reizbares Volk und besticht durch eine starke, defensive Ausprägung, welche im Zusammenspiel mit den Lava- und Feuereruptionen um ihre unterirdische Heimatstadt Kryrink steht. Kraftfelder, Magnetfelder schützen vor Schäden durch die extrem lebensfeindliche Umgebung, Tunnel, Erdtaschen und verzweigte Labyrinthsysteme dienen als Schutz vor Eindringlingen und Falle für Feinde. In der Vergangenheit waren es die Conrin, welche den Siegeszug über die anderen Stämme verfolgten, doch mussten sie sich nach und nach der Phtarin und deren technologischer Überlegenheit geschlagen geben, denn die Macht der Conrin begründet sich im Wesentlichen auf ihren Körper, welcher in einer eigenartigen Symbiose mit dem Feuer steht. Somit war die Entscheidung für ein Verteidigungsbündnis mit den Aarin ein geschickter Schachzug der Conrin, welche in diese, Pakt noch nicht recht einzuschätzen sind, doch auf ihre Unterstützung will man auch nicht verzichten. Ihre Physiologie ist ein Phänomen. Die Körper der Conrin sind auf extreme Hitze ausgelegt. So liegt die Körpertemperatur bei 90°C – 120°C, die flüssigen Bestandteile sind anders angelegt um einer Aggregatszustandsänderung entgegenzuwirken. Die Haut ist ledrig und kaum penetrierbar, was auf das Leben in dieser Umgebung seit beinahe dem Anbeginn des Lebens auf Rinaah zurück geht. Wissenschaftler der Rin sind der Meinung, dass die Conrin möglicherweise dem Ursprungsrin an nahesten in Evolutionshinsicht stehen.

Prophet Malaakh

Besonderheit Rincoth

Gewaltige Flügel auf deren schwingen Augen prangen, eine zähe, ledrige, jedoch helle Haut, eine vom Kopf abgesetzte Stirnplatte, 60° - 90° Körpertemperatur - die Vermutung liegt nahe, dass hier die Gentechnik die Vereinigung alles Stämme der Rin zu einer Rassenausprägung erreicht hat. Der sogenannte Prophet Maalak hat diesen Seinszustand, proklamiert jedoch eine evolutionäre Besonderheit zu sein, die die Phtarin selbst hervorgebracht haben und sieht sich in der Pflicht gemeinsam mit seinen Untergebenen die Rincoth in das Stammessystem einzuführen.

Bekannte Geschichte

  • ca. 1900: erste Raumfahrtprojekte der Rin
  • ca. 1990: Start des 5. Sternenschiffs "Krek'xhca'a", welches nie zurückkehrte.
  • ca. 2250: Himmelfahrt Fyarahs
  • 2388: Invasion Diarans und Illums. Die Planeten wurde nach andauernden Kampfhandlungen, mit den Dian Diaran welche seitens der Dian Illum unterstützt wurden, in orbitales Kreuzfeuer genommen und die Oberflächen weitgehend vernichtet. Die Sternenflotte rettete 26 Dian Illum bei einem humanitären Rettungseinsatz der USS Esquiline. Ob die Einmischung der Sternenflotte ohne Folgen bleibt, ist noch unklar.
  • 2390: Nach der Kollision von Syranus und Moros und einem zuvor von Moros abgesetzten, fremdartigen Signal, traf ein Schiff der Rin im Zadan-System ein und suchte nach einem verlorenen Schiff, die ein Kontakt mit der USS Pandora herausgestellt hatte.

Sprache

Laute & Form

Pausen, Atem- und Knacklaute prägen das sehr konsonantenlastige Sprachsystem der Rin, welches insgesamt neben lediglich 4 Vokalen 43 Konsonenten kennt. Es gibt insgesamt vier verschiedene Sprachen mit verschiedensten dialektalen Ausprägungen.

Ausgewählte Vokabelbeispiele

  • kx'cé [kʒ:sœ] Begrüßungsform. ► "Kx'cé!""Guten Tag!"
  • pdré'xhsa [pdɹœ:ʒ:sa] Dank. ► "Pdré'Xhsa!""Vielen Dank!"