Rinaah Prime

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Rinaah Prime ist der erste Planet im Gona-System, besitzt die Klasse Mund ist der Heimatplanet der Rin. Er liegt in vom Kaiserreich Yuzang beanspruchtem Territorium und gehört somit im Rahmen des Protekoratvertrag Kaiserreich Yuzang auch zum Gebiet der Föderation, wurde jedoch bislang noch nicht entdeckt und verzeichnet, da es die enormen Entladungen in und um das System bislang unmöglich machten, dass System zu bereisen oder zu scannen.

Allgemeines

Rinaah Prime ist ein Planet der Klasse M, der jedoch eine weite wüstenähnliche Oberfläche aufweist. Seltener, trotzallem vorhanden sind Oasen in dieser verdörrten und ausgetrockneten Welt, welche auf unterirdische Wasserquellen zurückzuführen sind, die durch gewaltige Gas- und Druckentwicklung mit enormer Kraft fontänenhaft die Oberfläche stellenweise durchbrechen. Größte Wasseransammlungen finden sich in Kratern, die auf die Entstehungszeit des Planeten zurückgehen, in welcher es noch zu vermehrten Kollisionen mit Himmelskörpern kam. Die Atmosphäre ist erdähnlich, jedoch ersetzt Argon vornehmlich die Funktion von Stickstoff in der Luft, welche die Atmung für den Menschen auf dem Planeten ausschließt. Die extreme Physik des Planeten bewirkt enorme tektonische Verschiebungen und massive Eruptionen, welche die Planetenoberfläche weitestgehend unbewohnbar machen, dennoch haben sich über Jahrmillionen hinweg verschiedenste Pflanzen- und Lebensformen herausgebildet, die sich den äußeren Umständen entsprechend als extrem widerstandsfähig herausgestellt haben. Krönung der Evolution des Planeten Rinah sind die Rin, welche sich von anfangs nomadischen Lebensmustern hin zu einer Stammesgesellschaft entwickelt haben. Bemerkenswert ist dabei die unterschiedliche, anatomische Spezifizierung der Rin angepasst auf die permanente Lebensumgebung. Heute sind die Rin eine Zivilisation im Postwarpzeitalter, jedoch je nach Stamm vollkommen unterschiedlich in Lebensweise und Technologieausprägung.

Klima und Geologie

Auf Rinaah Prime gibt es keine Jahreszeiten in dem Sinne, sonder regionale Klimazonen von relativ stark ausgeprägter Konstanz. Zu unterscheiden sind im allgemeinen drei Zonentypen:

  • Die ozeanisch-oasische Zonen sind einzeln über den Planeten verteilt und treten vermehr bei Geysirdurchbrüchen auf und Kratern auf. Das Phänomen der verteilung dieser Zonen lässt sich auf unterirdische Verbindungen der einzelnen Zonen zurückführen.
  • Die Wüstenzonen ist die größte Zone und erstreckt sich von Äquator bis zum Beginn des Polarbereiches.
  • Die gemäßigte Zone befindet sich an den beiden Polarbereichen des Planeten.

Einheimische Lebensformen

Neben einer extremophil ausgeprägten Flora und Fauna sind die Rin die am weitesten entwickeltste Rasse des Planeten und unterscheiden aus ethymologischen Gründen, der Ansiedlung in verschiedenen Regionen des Planeten, vier physiologisch unterschiedliche Stammestypen:

  • Phtarin
  • Aarin
  • Skyrin
  • Conrin

Orte

  • Pymatia - Die Senatsstadt der Geeinten Stämme von Rinaah und beherbergt die größte Anzahl an Aarin planetenweit. Der Senat wird gestellt durch verschiedene Abgeordnete der Aarin, Skyrin und Conrin. Ursprünglich waren die Phtarin ebenfalls mit Sitz im Senat, wandten sich allerdings vor gut hundert Jahren ab und stützten die Regierung Rinaahs zunehmend in die Krise.
  • Skynock - Das religiös-spitiruelle Zentrum der Skyrin tief in dem K'Torock-Kratersystem. Es ist die Hauptstadt eines über unterirdische Tunnelsysteme verbundenes Städtekonglomerates.
  • Torjah - Der stark-erruptive Vulkanring, welcher das äußere Erscheinungsbild des Planeten stark beeinflusst.
  • Cromartia - Die Heimatstadt der Conrin in Areal des Torjah.
  • Fyarah - Die kolossale, schwebende Himmelsstadt der Phtarin. Die ist ein technisches Wunderwerk erschaffen durch die Hand der Phtarin, regiert durch den großen Propheten Malaak, dass die Macht gegenüber den anderen Stämmen symbolisieren soll und über der Senatsstadt Pymatia eine permanente Position bezogen hat.

Vergangenheit, Soziologie und Politik

Politische Spannungen zwischen den verschiedenen Stämmen

Rinaah ist ein Planet, der seit jeher geprägt war von den Spannungen zwischen den verschiedenen Stämmen der Rin. Waren es einst die Conrin, die die Gesamtherrschaft über Rinaah anstrebten, so sind es heute die Phtarin, die ein neues Gefahrenpotential darstellen. Eine Gefahr, die noch nie so bedrohlich erschien. An dem Tag, als sich die Himmelsstadt der Phtarin Fyarah - das gewaltigste technologische Meisterwerk, dass je auf diesem Planeten erschaffen worden war - über die Gebirge des Planeten erhob und der Boden, von dem sie aus gestartet war verkohlte, von der Hitze eine schwarze Glaswüste geformt, begann der Aufstieg der Phtarin, welche ihre eroberischen Ambitionen anfangs nur auf das Heimatsystem der Rin richteten. Doch mit zunehmender Besorgnis über diese kriegerische Entwicklung ihrer Rasse, beschloss man, die Phtarin durch den Senat in Pymatia wieder zur Raison zu bringen. Dieser Versuch war gezeichnet durch monumentales Scheitern. Die Phtarin zogen sich komplett aus den politischen Belangen der anderen Stämme zurück und betrachteten von diesem Tag an Fyarah als das neue Zentrum ihres Universums. Hier begann auch die neue Zeitrechnung der Phtarin, die ihren Nullpunkt am Tages der Himmelfahrt Fyarahs hatte.
Die Streitmacht der Phtarin bildete sich über hundert Jahre heraus. Eine Armada aus Millionen Kriegern, einer gewaltigen Invasionsflotte, Kriegsschiffen, Techeinheiten, ect. Der Himmel über Pymatia verfinsterte sich zusehens, als die Himmelsstadt immer weiter heranwuchs und die Waffen des Krieges wie Arbeiterbienen um ihren Stock herumflogen. Mit dieser Entwicklung wuchs auch zunehmend die Angst der Rin, auf der Oberfläche Rinaahs. So wurde ein Verteidigungsbündnis zwischen den Conrin und den Aarin geschmiedet. Die Skyrin, tief unter Tonnen von Wasser begraben in ihrer eigenen Welt der Religion, blieben für sich in der Annahme, dass wenn ihr Ende gekommen sei, die Erlöser über das Antlitz des Planeten wandelten und sie aus der Tiefe aufsteigen würden, empor durch die neun Sphären des Seins in die Argo Tya, das Reich der Ewigkeit. Der Pakt der Conrin und Aarin brachte eine Streimacht hervor, die Garde des Erdfeuers, welche an Zahl und Schlagkraft den Phtarin gut zuzusetzten vermag, doch war man sich nicht sicher über die Errungenschaften der Phtarin, von deren Maschinen der Schlacht nur Geschichten, Legenden und Gerüchte zu ihnen durchdringen sollten. Denn wer es vor hundert Jahren vermochte die Gesetzte der Physik aufzuheben, das fliegen zu lernen und die Grenzen des irdischen zu durchbrechen, konnte wohl auch das Antlitz der Welt nach seinem Belieben umformen. Doch nicht ohne einen Kampf heraufzubeschwören, der mehr Blut fordern würde, als bisher in seiner Gesamtheit bereits über den Planeten geflossen war. Der Senat verliert jedoch unter dem gemeinen Volk, welches durch den Ausblick auf Fyarah, das Zusehens durch den Einfluss der Phtarin sein äußeres Einscheinungsbild ändert, geprägt ist, immer mehr an Vertrauen und Ansehen. Es ist ein schleichender Prozess der Abwendung der hier eingesetzt hat und den Phtarin nicht entgangen war. Erste Gerüchte über Territorialeroberungen dringen inzwischen nach Pymatia vor, was von dem Erscheinen des selbsternannten Propheten Malaakh geprägt wurde, der mit einem eigenartigen Gendefekt zur Welt gekommen sein soll, was auf die Vermischung zwischen einem Phtarin und einem Conrin zurückgeführt werden könnte. Der Flammende Engel, wie ihn seine Anhänger nannten, verkündete vom Ende der Zeit und vom Neubeginn. Dem Emporstieg der Zukunft, eines neuen Stammes der Rin, der Rincoth. Erschreckender Weise scheint diese Bewegung immer mehr Zuspruch zu finden, trotz der seriösen und bereits begründeten Einschätzung einiger Wissenschaftler und Politiker, dass es sich hier um eine aktive Propagandaaktion der Phtarin handle, die auf diesem Wege die Eroberung vereinfachen wollen. Da der Ursprung Malaakhs jedoch noch nicht geklärt scheint und man, wie bereits erwähnt, nicht viel über die Machenschaften der Phtarin weiß, bleibt diese Entwicklung noch abzuwarten.

Die Eroberungszüge der Phtarin

Vor wenigen Jahren begannen die zweiten Erkundungszüge der Phtarin, welche den ersten Kundschaften von vor ca. 400 Jahren folgten, welche die Kartographirung der umliegenden Systeme vornehmen, deren Einsortierung in Nutzbarkeit und Katalogisierung ursprünglicher Bewohner. Die Einverleibung von Gona II als nächster Rohstofflieferant machte man sich in einem groß angelegten Offensivangriff das Laran-System und darin vornehmlich die Heimatwelten der Dian, Illum und Diaran, Untertan. Hier bewies sich zum ersten Mal technische Überlegenheit. Zentrum eines neuen intergalaktischen Großreiches, welches den Phtarin vorschwebte, ist die Himmelsstadt Fyarah. Die umgebenden Systemesollen nun nach Spezies durchkämmt werden, welche bereits Fortschritte in gesellschaftlicher und technologischer Entwicklung aufweisen. Nach der Eroberung wird ohne Rücksicht auf die einzigartigkeit einer Rasse eine Technologisierung vorgenommen. Die Eroberten Rassen erhalten Technologie von Göttergleichen Wesen, die einen rasanten Austieg bewirkt. Alles, was die Phtarin dafür verlangen ist ewige Unterwerfung und Loyalität bis in den Tod. Prätore das Phtarin werden als Herrscher eingesetzt um Ungehorsam mit vernichtenden und brutalsten Methoden zu bekämpfen. So ist es bereits vorgekommen, dass ein gesamter Kontinent ausgelöscht wurde, weil einige Städte sich gegen die Vorherrschaft der Invasoren aufbegehrt hatten. Das drastischste Beispiel war die Vernichtung der Dian Diaran durch orbitalen Beschuss, da sich die Spezies als unterwerfungsunwillig herausgestellt hatte.

Geschichte

2388 - Angliederung der Welten Illum und Diaran an der Große Reich Rinaah.