Rochdale-Verschwörung

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Bei der Rochdale-Verschwörung handelt es sich um eine Theorie, die besagt, dass hochrangige Föderationspolitiker und Sternenflottenoffiziere verstrickt sind in eine Vertuschungsaktion zur Verheimlichung von Informationen, die unzählige Katastrophen und kriegerische Auseinandersetzungen betreffen und diese ggf. sogar bei Bekanntmachung verhindert hätten können.

Namensgebung und Ursprung

Diese "Verschwörung" wurde Rochdale getauft, nach einer irdirschen (genauer: englischen) Stadt. Dort befindet sich eine Einrichtung der Föderation, in der zivile Wissenschaftler und Sternenflottenpersonal einen Großteil der Sensordaten, die im Sol-System aufgezeichnet werden, auswerten. Die Einrichtung genießt kein allzu großes Interesse, da viele dieser Daten im Sternenflottenhauptquartier einlaufen und auch dort nach Relevanz sortiert und zu einem gewissen Teil bereits ausgewertet werden.

Bei dem Angriff der Breen auf die Erde 2375 und bei den Borg-Invasionen 2367 und 2373 war das Föderales Sensordatenauswertungsbüro 001 (Federal sensor data evaluation office 001) jedoch maßgeblich an den Sensorauswertungen beteiligt und half entscheidend mit, die Sensorenaufzeichnungen zu einem Gesamtbild zusammenzufassen, sodass die Manöver eigener und gegnerische Kräfte analysiert werden konnten. Eben diese war jedoch für die Verschwörung ausschlaggebend, da bei dem Borg-Angriff von 2373 ein Schiff lokalisiert, aber nicht identifiziert werden konnte.

Besagtes Schiff konnte weder der Sternenflotte, noch der anderen beteiligten Organisationen zugeordnet werden. Von offizieller Seite erklärt man, dass die Daten für eine eindeutige Identifizierung nicht ausreichten. Im System waren unzählige Schiffe zugegen gewesen und es gäbe durchaus zwei mögliche, wenn auch nicht zwingende Erklärungen hierfür.

Erste Erwähnung

Der Manchester Herold gab einer fadenscheinigen Verschwörungstheorie erstmals einen Namen und berief sich auf nicht namentlich genannte Mitarbeiter eben jener Einrichtung aus Rochdale. Diesen zufolge wäre das unidentifizierte Schiff ein Prototyp der Sternenflotte, konzipiert für den ausschließlichen Einsatz für den Geheimdienst, und die Erklärung der Sternenflotte wäre lediglich eine "Farce".

Verbreitung

Die USS Spender sorgte dann schlussendlich dafür, dass die Rochdale-Verschwörung föderationsweit bekannt wurde. Dem Sternenflottenschiff oblag die Evakuierung von Veidt IV, einem Planeten im Katalan-Sektor, der von einem Asteroideneinschlag bedroht wurde. Die Evakuierung verlief erfolgreich, jedoch lokalisierte man ein unindentifizierbares Raumschiff. Maße und Form waren mit dem aus dem Sol-System im Grunde identisch. Einige unbedachte Äußerungen der Crew der USS Spender gingen an die Presse, die Rochdale hinzu addierten. Heraus kam u.A. die Mutmaßung, dass die Sternenflotte (bzw. deren Geheimdienst) an bestimmten Krisenherden Schiffe stationiert, die nicht aktiv Hilfe leisten, sondern lediglich beobachten, überwachen und beschatten.

Heutige Situation

Weitere, vielerseits fadenscheinige Sichtungen führten zur weiteren Verbreitung im gesamten Föderationsgebiet. Allerdings schwanken die Details aufgrund mündlicher Weitergabe dermaßen, dass nun kaum mehr gesagt werden kann, was tatsächlich passiert ist und was hinzu gedichtet wurde.

Auf manchen Föderationswelten wird gesagt, die Sternenflotte hätte Kenntnis von vielen Katastrophen aufgrund der Informationen, die sie auf vielen Zeitreisen der Schiffen gesammelt hat, und würde diese aber zugusten der Zukunft und unter Beachtung der Obersten Direktive geschehen lassen. Wieder andere Stimmen besagen, es handele sich sicherlich um Invasoren aus einer anderen Galaxie, einer anderen Zeit, einer anderen Dimension, über die man Stillschweigen vereinbart hatte. Der Föderationspräsident, die Minister, der Oberkommandierender und auch die führenden Admiräle des Sternenflottenkommandos werden nur zu gerne in diese Gedankenspiele eingebaut.

Föderationsrat und Sternenflottenkommando geben ab und zu mal ein Dementi heraus, jedoch stets in abgewägten Zeitspannen, um eine weitere Verbreitung nicht zu unterstützen.

Grundsätzlich stützt sich das meiste, das heute gesagt wird, lediglich auf Hörensagen. Daher haben Bevölkerung und seriöse Presse kein nennenswertes Interesse daran.