Romulaner

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Ein männlicher Romulaner
Eine weibliche Romulanerin
Die Romulaner sind eine humanoide Spezies, die ursprünglich von Vulkan stammte und später auf Romulus beheimatet war, bis eine Supernova den Planeten 2387 zerstörte.

Sie sind die dominierende Spezies des Romulanischen Sternenimperiums, welches aus einer Vielzahl von Sternensystemen besteht und im Betaquadranten liegt.


Physisches Erscheinungsbild

Romulaner sind eine humanoide und vulkanoide Lebensform. Es gibt zwei Geschlechter, die mit den menschlichen Geschlechtern vergleichbar sind. Romulaner weisen ähnliche Körperabmessungen wie Menschen auf, und romulanische Körper weist in etwa die selbe Wiederstandsfähigkeit gegen Gewalteinwirkung, Hitze und Kälte auf wie der menschliche.

Die physische Überlegenheit der Vulkanier gegenüber den Menschen an Wiederstandskraft und Stärke zeigt sich bei Romulanern nicht, auch gibt es keine Anzeichen für die mentalen Kräfte der Vulkanier.

Romulaner haben verlängerte Ohrenspitzen, ähnlich der vulkanischen Physis und weisen in vielen Fällen V-förmige Knochenkämme auf der Stirn auf. Wie auch die Vulkanier, haben Romulaner grünes Blut, da ihr Blut im Gegensatz zum menschlichen Blut Kupfer anstatt Eisen enthält, was ihnen je nach ethnischer Herkunft eine grünliche bis gelbliche Hautfarbe verleiht.

Reinrassige Romulaner haben schwarze Haare, bei Mischlingen kann die Haarfarbe unter Umständen variieren.

Wie die meisten hummnoiden Rassen sind Romulaner zu Kreuzungen mit anderen Humanoiden fähig. So wurden in der Vergangenheit Hybriden mit Menschen, Klingonen und Vulkaniern bekannt.

Die natürliche Lebenserwartung der Romulaner ist unklar, dürfte jedoch ähnlich der vulkanischen relativ hoch sein.


Herkunft und Geschichte

Die romulanische Spezies stammt von den Vulkaniern ab. Als sich im 4. Jahrhundert (menschlicher Zeitrechnung) nach dem Bürgerkrieg auf Vulkan die Lehren des Philosophen Surak durchzusetzen begannen - eine Zeit die unter den Vulkaniern auch als Zeit des Erwachens bekannt ist - verließ eine größere Gruppe von Vulkaniern, die sich nicht mit diesen Lehren identifizieren konnten, den Planeten um eine neue Heimat zu finden.

In der Folge riss der Kontakt der Auswanderer zum Vulkan ab. Schließlich gelangten diese Aussiedler zum Klasse M Planeten Romulus und seinem Zwillingsplaneten Remus. Während Romulus den Vulkaniern ideale Lebensbedingungen bot, erwies sich Remus als extrem ergiebige Quelle von Dilithium, so dass die Aussiedler die Zwillingsplaneten zu ihrer neuen Heimat machten. Während Romulus unbesiedelt war, lebte auf Remus eine unterlegende Spezies, die Remaner, die in der Folge von den vulkanischen Siedlern unterdrückt wurden.

In den folgenden Jahrtausenden veränderten sich diese Auswanderer physisch und mental, aufgrund der abweichenden Lebensbedingungen auf Romulus und vermutlich auch aufgrund von Vermischungen mit den Remanern, so das eine neue Spezies entstand.

Kommandant und Erster Offizier eines romulanischen Kriegsschiffes 2266, in den zu dieser Zeit gebräuchlichen Uniformen.
Der erste Kontakt zwischen Romulanern und Menschen fand bereits 2152 statt. Die Beziehungen zwischen beiden Völkern, von vorn herein nie gut, verschlechterten sich Mitte des Jahrzehnts zusehends. Der Irdisch-Romulanische Krieg von 2156 bis 2160 endete mit der Schlacht von Cheron und führte zur Romulanischen Neutralen Zone. Erst 2266 sahen sich beide Spezies zum ersten Mal von Angesicht zu Angesicht.

Zwischen 2268 und 2272 ging das Sternenimperium ein Bündnis mit den Klingonen ein. Es kam zum Austausch von Technologien, so erhielten z. B. die Klingonen die Tarnvorrichtung und im Gegenzug überstellten diese viele ihrer Schiffe an die Romulaner..

2311 wurde schließlich der Vertrag von Algeron durch die Föderation und das Sternenimperium geschlossen, nachdem es im Vorfeld zum Tomed Zwischenfall kam.

Im Dominionkrieg in der 2370er Jahren kooperierten die Romulaner mit Föderation und Klingonen, um die Bedrohung von Cardassianern und Dominion abzuwenden, aber diese Kooperation hielt nicht lange. Schon 2379, nach inneren Unruhen, gab es erneut Krieg mit den Klingonen. Durch Intervenieren der Tholianer kam der Krieg allerdings zu einem raschen Ende und während des Raghdorkrieges 2384 arbeiteten Föderation, Klingonen und Romulaner erneut zusammen.

Als 2387 die Sonne von Romulus zur Supernova wurde und den romulanischen Heimatplaneten zerstörte, zerfiel das Reich in verschiedene Teile, angeführt von teils militärischen, teils zivilen Teilherrschern. Die Klingonen machten sich die Schwäche des Erzrivalen zu Nutze und erklärten dem Sternenimperium den Krieg. Aufgrund der Uneinigkeit und Unorganisation der Romulaner konnten die Klingonen in kurzer Zeit viele Erfolge feiern und mehrere Sternensystem einnehmen. Eine Stabilisation des Imperiums gelang erst durch die Stabilisierungskonferenz zu Rho Tucanae mit Hilfe der Föderation. Danach vereinigten sich die Teilreiche unter dem neuen Praetor Octavias und das Imperium konnte einheitlich gegen die Klingonen agieren. Der Krieg dauerte noch einige Monate an und ging schließlich als Geierkrieg in die Geschichte ein, der viele territoriale Verluste für die Romulaner ergab.

Nach Ende des Krieges kam es schließlich zur Unterzeichnung eines Bündisvertrages zwischen Föderation, Cardassianern und Romulanern, welcher als Triple Entente bekannt ist. In der weiteren Folgezeit veränderte sich auch die Einstellung des Romulanischen Imperiums zur Föderation, einem ehemaligen Erzfeind. Das Bündnis – welches zunächst nur aus der Not gegründet wurde – brachte einige Kooperationen zu Stande, so gibt es mittlerweile eine Zusammenarbeit von Föderation und Romulanern im Bezug auf die Erforschung von Iconia in der ehemaligen neutralen Zone, aber auch andere Einheiten der Sternenflotte sind mittlerweile, durch Zustimmung der Regierung, innerhalb der Grenzen des Imperiums anwesend und arbeiten mit den einheimischen Militärs zusammen.

Ende 2400 kam es zu einen weiteren Treffen mit der Föderation, indem es zunächst um ein gemeinsames Projekt ging, wo die Romulaner und die Sternenflotte im romulanischen Raum gemeinsam an den Aufbau von einigen Kolonien arbeiten wollten. Während dieses Projekts kam es immer wieder zu Unruhen bei unterschiedlichen Kolonien, wo es um eine romulanische Splittergruppe handelte, die sich selbst die freie Krone nannte. Botschafter Miral war es schließlich, dem es gelang die USS Fenrir NCC-77089-A davon zu überzeugen, zusammen zu arbeiten, um so mehr über diese Organisation in Erfahrung zu bringen, da die Gruppe die romulanische Regierung mit diversen Terroranschlägen und Entführungen unter Druck setzen wollte, damit die Regierung das Bündnis mit der Föderation beenden sollte. Dieser Konflikt zog sich bis ins Jahr 2403 und konnte erst beendet werden, nachdem die Crew der USS Fenrir es gelang einige Namen der Drahtzieher zu erfahren, so dass Botschafter Miral einige Beweise bekam, dass es auch Mitglieder der freien Krone in seinen eigenen Reihen gab.

Gesellschaftliche und kulturelle Aspekte

Beherrschendes Element der romulanischen Gesellschaft ist das Militär. Um eine höhergestellte politische oder gesellschaftliche Stellung zu erreichen ist eine militärische Karriere beinahe unverzichtbar.

Ein anderes wichtiges Element des romulanischen Gesellschaftsaufbaus ist die Familie, die einen hohen Stellenwert einnimmt. Der familiäre Zusammenhalt der romulanischen Familien überbrückt dabei auch offensichtliche Probleme. So werden beispielsweise Hybriden mit anderen Spezies zumeist problemlos in die Familien einbezogen. Überhaupt scheint die romulanische Gesellschaft keine Probleme mit Mischlingen zu haben, die selbst in hohe militärische Positionen aufsteigen können.

Persönliche Ehre und die Wahrung des eigenen Gesichts sind für Romulaner sehr wichtig, im Gegensatz zu Klingonen oder G kämpfen sie aber nicht unbedingt bis zum Tod, wenn sie eine andere Chance sehen sich zu retten ohne das Gesicht zu verlieren. 

Die vulkanische Ideologie von der absoluten Logik wird im Romulanischen Imperium abgelehnt, hat vereinzelt jedoch durchaus Anhänger, die sich aufgrund der Bedrohung durch Repressionen jedoch zumeist im Untergrund bewegen müssen und zum Teil eine Wiedervereinigung mit den Vulkaniern anstreben.

Die Romulaner betrachten sich selbst als überlegene Spezies und treten unterworfenen Spezies gegenüber entsprechend rücksichtslos auf.