Romulanisches Sternenimperium

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Dieser Artikel ist der Artikel des Monats Oktober 2012. Er wurde von den Rollenspielern gemeinschaftlich ausgewählt und prämiert. Dennoch bist Du natürlich eingeladen, auch diesen Artikel weiter zu verbessern.

Romulanisches Hoheitszeichen

Das Romulanische Sternenimperium ist eine der beherrschenden Großmächte im Betaquadranten, dessen vorherrschende Spezies die Romulaner sind. Waren die Romulaner früher sehr zurückgezogen und xenophobisch veranlagt, so hat sich das mittlerweile geändert, seitdem sie ein Mitglied der Triple Entente sind.


Geschichte

Für die Herkunft der Romulaner siehe hier.


Regierung

Romulus, Sitz der Regierung bis 2387
Das Staatsoberhaupt des Imperiums ist der romulanische Kaiser, welcher allerdings (nahezu) keine exekutive Gewalt hat. Das Regierungsoberhaupt des Imperiums ist der Praetor, der zugleich Vorsitzender des Senats ist, welcher ebenfalls zur Exekutive gehört. Ein weiteres wichtiges Herrschaftsorgan ist das Komitee des Romulanischen Volkes, dem unter anderem die ideologische Überwachung des Militärs untersteht. Ein weiterer wichtiger Einflussfaktor auf die romulanische Politik sind das Militär und der sehr einflussreiche Geheimdienst Tal Shiar, aus deren beider Organisationen viele der Senatoren stammen. Der genaue Aufbau des politischen System ist nicht bekannt.

Nach der Zerstörung von Romulus 2387 und den anschließenden Unruhen hat die Regierung mittlerweile ihren neuen Sitz auf Rho Tucanae A IV im Rho-Tucanae-System.

Wichtige Regierungsmitglieder bzw. Anführer / Persönlichkeiten des Imperiums sind:

Politik

Die romulanische Politik war seit jeher undurchsichtig und widersprüchlich, was sowohl für das Äußere wie für das Innere gelten kann. Einzige Konstanten sind die Xenophobie und der Protektionismus, welche außenpolitisch meist zu einer isolationistischen Haltung geführt hat.

So wurde nach dem Friedensvertrag von Algeron mit der Föderation bis in die 60er Jahre strenger Isolationismus betrieben. Danach strebte man wieder diplomatische Kontakte an. Einen großen Sprung gab es während des Dominionkrieges, wo das Imperium Seite an Seite mit der Föderation und den Klingonen kämpfte, was allerdings mehr aus militärischer den politischer Notwendigkeit geschah. Dies legte die Grundlage für offenere Gespräche und auch die permanente Präsenz einer Botschaft.

Zu den Klingonen bestand und besteht noch immer ein angespanntes Verhältnis, welches auch stark von rassistischen Ansichten beider Seiten getragen wird. Dennoch unterstützte das Imperium wiederholt einzelne klingonische Häuser, um das Reich zu destabilisieren.

Nachdem der komplette Senat 2379 durch Shinzon ausgelöscht wurde und es einen radikalen Umbruch in der Führung gegeben hatte ist der politische Kurs wieder instabil geworden. Durch die neue Führung ergaben sich allerdings auch neue Möglichkeiten für Gespräche zwischen dem Imperium und der Föderation, welche vor allem zu Handelserleichterungen führten. Diese Gespräche stoppten jedoch abrupt, als der Planet Exitor III durch eine vermeintlich romulanische Geheimoperation zerstört wurde. In der folge Zeit zeichnen sich weitere interne Rangkämpfe im Imperium ab und die Spannungen zum klingonische Reich nehmen weiter zu, was unter anderem zur Verlegung von Militär an die Raumgrenze führt.

Nach dem Abzug der Besatzungstruppen aus der Cardassianischen Union ist nun wieder eine isolationistische Politik zu bemerken. Der Handel mit allen benachbarten Mächten ist nahezu vollständig eingebrochen - der einzige Warenaustausch geschieht über Schmuggel - und die Kommunikation ist nahezu ausnahmslos nur noch über offizielle Kanäle möglich.

Nach dem Untergang von Romulus, den folgenden Unruhen und schließlich dem Krieg von 2387 mit den verbundenen Territoriumsverlusten an die Klingonen, begann das Sternenimperium - unter der Leitung des neuen Praetors Octavias - mit der Annäherung an die Föderation. Bei einer anschließenden Konferenz im neuen Machtzentrum der Romulaner, dem Rho-Tucanae-System, wurde einer neuer Bündnisvertrag mit der Föderation und der Cardassianischen Union unterzeichnet, bekannt als Triple Entente.


Militär

Aufbau

Warbird der D'deridex-Klasse
Warbird der Mogai-Klasse
Das romulanische Militär ist eine der stärksten und modernsten militärischen Organisationen im Alpha- und Betaquadranten. Es nimmt eine machtvolle politische und gesellschaftliche Stellung im romulanischen Imperium ein. Technologisch ist es mit der Sternenflotte ebenwürtig, wobei jede Seite ihre Vorsprünge in einzelnen Bereichen besitzt.

Offiziere werden am Imperial War College auf Romulus ausgebildet, in welchem auch die Mitglieder des gefürchteten Tal Shiar geschult werden. Der Tal Shiar, der romulanische Geheimdienst, welcher nicht nur die Aufgabe hat Spionage zu betreiben und das Imperium nachrichtendienstlich abzuschirmen, sondern auch eine wichtige Aufgabe als inneres Sicherheits- und Unterdrückungsorgan besitzt. Er besitzt zudem eine eigene Flotte an Schiffen.

Bekannte Ränge innerhalb des Imperiums:

Für weitere Details siehe auch hier.

Schiffe

Bekannte Schiffsklassen des romulanischen Sternenimperiums sind z. B.:

Territorium

Das Imperium ist ein sich über viele hundert Lichtjahre erstreckendes Territorium, das viele kolonisierte Welten, aber auch viele in der Vergangenheit unterworfene beinhaltet. Früher gab es mit der Föderation, wie im Vertrag von Algeron festgelegt, eine neutrale Zone als Puffergebiet, welche durch keine der beiden Parteien unautorisiert verletzt werden durfte. Aufgrund der Zerstörung von Romulus und der darauffolgenden Destabilisierung des Imperiums änderte sich dies. Durch den Einfall der Klingonen gingen viele Sternensysteme verloren und stehen nun unter der Kontrolle des Klingonischen Reiches. Das neue Machtzentrum der Romulaner befindet sich im Rho-Tucanae-System.

Wichtige Planeten und Einrichtungen des Imperiums:

Minderheiten

Neben den Romulanern als dominierende Spezies, gibt es noch weitere Rassen im Sternenimperium, welche den dort lebenden Minderheiten angehören. Eine davon sind die Debrunen. Nach den spärlichen Informationen, welche die Föderation bis 2387 hatte, ging man davon aus, dass die Debrunen, ein alter Nebenzweig der Vulkanier, bereits seit vielen Jahrhunderten ausgestorben waren. Im Jahr 2387 stieß jedoch die USS Troy NCC-81710 bei der Unterstützung von Evakuierungskonvois, welche vor der verheerenden Katastrophe, die den Planeten Romulus zerstört hatte, flohen, auf eben diese Spezies.
Die Debrunen gehören zwar ebenfalls zu den Vulkanoiden, jedoch sind sie keine reinrassigen Romulaner, was diesen oftmals Anlass genug war, die Debrunen zu verfolgen und schlimmstenfalls zu töten. (Debrune – Informationslink.)