SF-28 Raptor

Aus TZN STRS Hauptcomputer
Wechseln zu: Navigation, Suche
Allgemeine Informationen Visualisierungen

Geplante Indienststellung: 2387
 

Klassifikation: Strike Fighter


Mission

Die SF-28 Raptor wurden entwickelt, um als Strike Fighter die Schlagreichweite ihrer Trägerschiffe zu erhöhen und feindliche Großraumschiffe zu schwächen oder gar auszuschalten, bevor diese in Reichweite verbündeter Kräfte kommen. Wenn gleich sie diese Aufgabe vorbildlich erfüllen können, sind sie nicht dazu geeignet, feindliche Jäger anzugreifen, was auf ihre minimale Defensivbewaffnung und meist unterlegene Manövrierfähigkeit zurückzuführen ist.


Charakteristika

Neben dem stromlinienförmigen Design sind vorallem die am Rumpf und den Flügeln angebrachten Halterungen zur Befestigung von Photonentorpedos auffällig. Mit insgesamt acht Halterungen - davon je drei an den Flügeln und zwei an der Unterseite des Rumpfs - kann der Jäger mit entweder acht Photonentorpedos oder acht Paketen á zwei Photonenraketen ausgestattet werden. Da dieses Schiff allerdings in erster Linie gegen feindliche Großraumschiffe zum Einsatz kommen sollen, werden standardmäßig Photonentorpedos angebracht, die zugleich die Primärbewaffnung des Schiffes darstellen.
Zu Verteidigungszwecken verfügt die SF-28 Raptor über zwei an den Tragflächen angebrachte Phaserphalanxen vom Typ-VI, mit denen es möglich ist, den Jäger gegen Angriffe von hinten und oben zu verteidigen, bis dieser sich zurückziehen kann. Zwei Phaserimpulsbänke vom Typ-VI befinden sich frontal ausgerichtet an den Canards, sodass im Falle eines nicht möglichen Rückzuges feindliche Hilfsfahrzeuge offensiv abgewehrt werden können.
Zum Einsatz kommen, neben einer standardmäßigen Dreifachverbundshülle aus Duranium-/Tritanium, die die Manövrierfähigkeit des Schiffes beeinträchtigt, auch das neuartige FSS-2 Deflektorschildsystem. Im Gegensatz zu den Raumüberlegenheitsjägern der Valkyrie-Klasse kann dieses auch bei Warpgeschwindigkeiten eingesetzt werden, was deutlich macht, wie diese Jäger eingesetzt werden sollen: Ein schneller Anflug auf ein feindliches Großraumschiff, wobei Feindfeuer standgehalten werden soll, bis ein Torpedoabschuss und der darauf folgende Rückzug erfolgen.


Hintergrund

In der Vergangenheit zeigte sich, dass konventionelle Raumschiffgefechte aufgrund ihrer großen Besatzungen zumeist zu ausgesprochen hohen Verlusten führen. Besonders deutlich wurde dieser Umstand während der Dominion- und Raghdorkriege. Alleine während der letzten Schlacht von Veritar IV kamen auf alliierter Seite 147.331 Personen ums Leben.
Aus diesem Grund forderte das Sternenflottenkommando bereits Ende 2374 einen neue Art von Raumjäger, der einzig und alleine darauf ausgelegt sein sollte, feindliche Flotten zu schwächen, bevor es zur eigentlichen Schlacht kommen würde, sodass die Verluste auf verbündeter Seite möglichst gering gehalten werden können. Die Entwicklung dieses Schiffes wurde allerdings nach Ende des Dominionkrieges aus politischen Gründen ausgesetzt.
Mit dem Raghdorkrieg und dem damit einhergehenden, massiven Einsatz von Raumjägern änderte sich dies wieder. Erneut wurde die Forderung nach einer Möglichkeit laut, die eigenen Verluste zu begrenzen, sodass die bereits bestehenden Pläne erneut aufgegriffen wurden. Mit der SF-28 Raptor erfolgte die Einführung einer vollkommen neuen Art von Raumjäger, die entgegen der Peregrine-Klasse nicht mehr auf Multifunktionalität setzte, sondern hochspezialisiert auf den Einsatz gegen feindliche Großraumschiffe ausgerichtet war.

Varianten

Auf Sternenbasis 613 wird vom Delta-Schwarm der Dauntless Dragons eine Variante der SF-28 Raptor eingesetzt, welche die beiden rumpfmontierten Torpedos gegen zusätzliches Sensorequipment eingetauscht hat. Diese SF-28R sollen der Rest der Staffel als Aufklärungseinheiten dienen und so die Unabhängigkeit der Raptor von anderen Schiffstypen reduzieren.
Raptor1.jpg
Allgemeine Spezifikationen

Stand: 2387

Abmessungen:
Länge: 16,8 Meter
Breite: 8,5 Meter
Höhe: 2,9 Meter
Masse:
38,5 metrische Tonnen
Besatzung:
Gesamt: 1 Pilot + 1 Waffenoffizier
Außenhülle:
Leichte Duranium-/Tritanium Dreifach-Verbundshülle
Antriebssysteme:
Warpantriebssystem:
(2) LF-9X6 verbesserte lineare Warpfeldgondeln
Impulsantriebssystem:
(2) FIB-5 fusionsbetriebene Impulsantriebssysteme
Warpgeschwindigkeiten:
Reisegeschwindigkeit: Warp 2,0
Höchstgeschwindigkeit: Warp 3,8 für 36 Stunden
Bewaffnung:
Primärbewaffnung:
(8) Photonentorpedohalterungen, 8 Halterungen
Standardbeladung von 8 Gehäusen
Sekundärbewaffnung:
(2) Typ-VI Phaserimpulsbänke
(2) Typ-VI Phaserphalanxen
Verteidigungssysteme:
FSS-2 Primäres Niederleistungs-Deflektorschildsystem
Computersystem:
M-16-III Isolineares Computersystem
Missionsdauer:
Standardmission: <1 Wochen
Empfohlene Generalüberholung: Nach 15 Monaten
Dies ist eine für den RS-Gebrauch freigegebene NonCanon-Schiffsklasse.
Die Abnahme erfolgte vom Flottenoperationszentrum und der Storykommission im Januar 2010.
Das zugrunde liegende Konzept wurde von Kaaran entwickelt.