Saori Harada

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zetsubou mo kibou mo onaji kao suru
Desperateness and Hope wear the same Face



Saori Harada ist der Erste Offizier der USS Jo'kala NCC-84233.

Kindheit und Jugend

Saori Harada wurde am 10. Januar 2358 auf der Erde, in Tokio, Japan, geboren. Ihr Zwillingsbruder hatte die Geburt nicht überlebt, was ihren Eltern einen schweren Schlag versetzte. Vor allem der Vater hatte auf einen männlichen Erben gehofft. Ihre Mutter, die nach der schweren Geburt lange kränkelte, konnte keine weiteren Kinder bekommen, was die Ehe in den Augen des despotischen Mannes zu einer Farce machte. Er hatte fortan für seine Ehefrau und die überlebende Tochter nichts als Verachtung übrig.

Saori war ein sehr ruhiges, fast introvertiertes Kind. Bedingt durch die Ablehnung ihres Vaters hatte sie keine fröhlich-unbeschwerte Kindheit, vielmehr war diese geprägt durch Lernen und Disziplin, da sie hoffte, es ihm eines Tages doch Recht machen zu können. Ihr einziger Freund war ein Junge aus der Nachbarschaft, dem sie heimlich manchmal ihr Leid klagte.

Ihre Mutter, zusammen mit ihrer Tante, tat alles, um dem Mädchen die Liebe und das Vertrauen zu geben, das ihr Vater ihr verweigerte, trotzdem würde Saori ihr Leben bis zum Abschluss der Schule als eher freudlos beschreiben. Dies verschärfte sich noch, als ihre Mutter an einem Krebsleiden gestorben war. Die Tante wurde des Hauses verwiesen und die 12jährige kam, den Vorstellungen ihres Vaters entsprechend, in ein Elite-Internat. Getrennt von den einzigen beiden Personen, denen sie vertraut hatte, zog sich sich noch mehr in sich zurück, unfähig, sich auf neue Freundschaften einzulassen.

Infolgedessen genoss sie allerdings eine ausgezeichnete Ausbildung, da sie fast ihre gesamte Energie auf die Schule konzentrierte.

Das einzige, was ihr während der Internatszeit wirklich Freude bereitete, war die Fortführung des Schwertkampftrainings, welches sie seit ihrem vierten Lebensjahr betrieb. Der Sensei im Schwertclub der Schule war ihr bis zu einem gewissen Grade wohl eine Art Vaterersatz, aber auch die Leidenschaft für edle Klingen und die Faszination für die Tradition der Samurai, von denen die Familie Harada in direkter Linie abstammt, waren treibende Faktoren ... und vielleicht hoffte sie insgeheim, dass ihr Vater diese Aktivität gutheißen würde. Auch die Tatsache, dass er nicht einmal zu den Dan-Prüfungen erschien, konnte sie nicht von ihrem Trainingseifer abhalten.

Nach dem Abschluss der Oberschule studierte sie terrestrische und extraterrestrische Biologie, Schwerpunkt Botanik, an der Todai Universität [Tokyo Daigaku], um mit 21 Jahren einen A+-Abschluss zu erreichen. Auch an der Uni trat sie dem Schwertkampfclub bei. Dort riskierte sie es endlich wieder, sich auf Freundschaften einzulassen und nach dem ersten Studienjahr war sie mit in einer Reihe von Kommilitonen und befreundet. Eine kurze, aber sehr leidenschaftliche Beziehung zu einem davon stellte Saoris Leben insofern auf den Kopf, als dass sie zum ersten Mal das Lernen anderen Dingen hintanstellte. Die Romanze endete zwar mit Krach und Tränen, doch als eine Freundin sie später deswegen bedauerte, waren Saoris Kommentar nur ein Schulterzucken und die Bemerkung "Willkommen im richtigen Leben."

Nach dem Abschluss bewarb sie sich an der Sternenflottenakademie und arbeitete fortan auf eine Stellung auf einem Forschungsschiff hin. 2382 schloss sie die Akademie ab, wurde zum Ensign befördert und auf ihr erstes Schiff versetzt.


USS Ares NCC-76145 (2382-2386)

USS Ares
Von 2382–2386 diente Saori auf der USS Ares unter Captain Neral Jourian und nach dessen Weggang nacheinander unter Commander James S. Sunrise, Commander Woodrow Hoyt sowie Commander Saskia McAllister als Leitender Wissenschaftsoffizier. Vier Jahre später wurde die Ares außer Dienst gestellt. Den Wechsel auf die Nachfolgerin USS Liray machte Saori nicht mehr wirklich mit, da sie kurz nach dem Wechsel durch einen Transporterunfall auf einen einsamen Tizarin-Außenposten hinter dem Cardassianischen Raum befördert wurde, wo sie kurz darauf von der USS Troy aufgenommen wurde, welche sich gerade auf Deep Space Mission befand.


USS Troy NCC-81710 (2384 - 2389)

USS Troy
Auf der Troy wurde gerade ein WO gebraucht, also beantragte der Kommandierende Offizier der Troy, Sito Reon Saoris Versetzung auf sein Schiff. Da sie keine Möglichkeit hatte, in allzu naher Zukunft auf die Liray zurückzukehren, wurde diese Versetzung für sie endgültig. Nach einiger Zeit hatte sie sich eingelebt und erste Freundschaften geschlossen, wobei sie zunächst häufiger mit dem bajoranischen Kommandanten aneinander geriet, weil sie mit dessen rigidem Führungsstil nicht klar kam.


Karriere

Schulbildung

2375 High-School-Abschluss

2375-2378 Todai (Tokyo Daigaku, Uni Tokyo), [A+] Abschluss in terrestrischer und extraterrestrischer Biologie.

Sternenflotte

Offizierslaufbahn


Auszeichnungen & Orden


Privatleben

Familie

Knapp eineinhalb Jahre widmete sie sich der Bestimmung, Katalogisierung und Erforschung außerirdischer niederer Lebensformen und hatte gerade mit ihrer Dissertation begonnen, als ihr Vater für sie die Ehe mit dem Sohn eines seiner Geschäftsfreunde arrangierte. Die Heirat verschaffte den beiden alten Herren die Möglichkeit, ohne größere Umstände ihre Riesenunternehmen zu fusionieren. Als gehorsame Tochter willigte sie sofort ein, da auch im heutigen Japan Zweckehen durchaus nicht ungewöhnlich sind. Auf gewisse Weise freute sie sich sogar, in ihrer Naivität und Jugend, auf ein Leben als Ehefrau und Mutter. Sie gab die Stelle auf, brach die Arbeiten an ihrer Dissertation ab und heiratete Ichiro Tsukamoto.

Ihr Ehemann erwies sich jedoch als ein noch lange nicht erwachsener, spielsüchtiger Frauenheld mit keinerlei Interesse an seiner Ehefrau und schon gar nicht an Kindern, was sie zunehmend frustierte. Ein Jahr nahm sie seine Gleichgültigkeit hin, dann zog sie die Konsequenzen. Sie reichte die Scheidung ein und bewarb sich zeitgleich zum Interstellaren Dienst. An ihrem 24. Geburtstag zog sie mit Sack und Pack aus ihrer Vorstadtvilla in ein bescheidenes Quartier der Sternenflottenakademie um. Ihr Vater und Schwiegervater waren außer sich, aber da der Gatte in die Scheidung einwilligte, waren sie machtlos.

Seit dem 05.02.2382 ist sie geschieden.

Ihr Vater brach daraufhin den Kontakt zu ihr ab.

Freunde

USS Ares

Auf der Ares hatte sie sich mit drei Offizieren enger angefreundet.

Da wäre zunächst Kara O'Hara. Der weibliche CONN/OPS Offizier ist ihr wegen ihrer warmen und fröhlichen Art ungemein sympatisch. Kara hat oft einen Scherz parat, sie war ihr und den anderen Crewmitgliedern gegenüber immer freundlich und zeigte ungebrochenen Optimismus, obwohl sie damals erst vor kurzem die Trennung von ihrem Ehemann und einem ihrer Zwillingssöhne verkraften musste. Die Versetzung von Kara auf die Rhode Island bedauerte Saori sehr. Die Nachricht vom Tod von Michael O'Hara kam ebenso unerwartet, wie sie schockierend war und Saori tat es furchtbar leid, Kara in dieser schweren Zeit nicht besser zu Seite stehen zu können als mit gelegentlichen Subraumnachrichten. Kara verließ später die Sternenflotte, worauf der Kontakt zwischen ihnen abbrach.

Mit dem Doktor, Will Tracer, verband sie bis zu seinem Abschied ein kollegial/freundschaftliches Verhältnis. Aufgrund ihrer verwandten wissenschaftlichen Ausbildungen haben sie viele gemeinsame Interessen, und sie mochte seine nette Art. Zudem teilten sie die Leidenschaft für selbstgekochte Gerichte.

Toby MacManus, der ehemalige Sicherheitsoffizier, hat sie mit seinem jungenhaften Charme zunächst etwas in die Irre geführt. Der, wie sie bei ihrer ersten Begegnung annahm, etwas saloppe Typ ist, wie sie auf verschiedenen Missionen feststellen konnte, im Angriffsfall nicht nur ausgesprochen fähig und umsichtig, sondern auch ein absolut ernstzunehmender Gegner, welche Feinde auch immer die Ares oder das Team bedrohen. Nicht, dass sie etwas gegen jungenhaften Charme einzuwenden hätte... ihre anfängliche Skepsis hat sich inzwischen in echte Sympathie verwandelt. Auch sein Abschied, er wurde auf die USS Assur versetzt, tat ihr damals sehr leid.

Inzwischen wurde Toby zum Ersten Offizier der USS Troy ernannt. Seit ihrer Versetzung auf dieses Schiff lebt die alte Freundschaft wieder auf, was vor allem auch darauf zurückzuführen ist, dass Toby problemlos an die alten Tage angeknüpft und sich Saori gegenüber von Anfang an sehr freundschaftlich verhalten hat. Dies hat ihr sehr geholfen, die Umstellung gut zu verkraften.

Anna Revett ist Saoris beste Freundin. Die junge Wissenschaftlerin war Teil ihres Stabes auf der Ares und fiel Saori schon bald nach ihrer Versetzung durch ihren Arbeitseifer und ihr großes Fachwissen positiv auf. Schnell wurde ihr klar, dass Anna das Potential zum Leitenden Wissenschaftsoffizier besaß und Saori begann, ihr zunehmend Verantwortung zu übertragen, um sie dahingehend auszubilden. Anna erfüllte die Anforderungen problemlos und wurde schließlich Saoris Stellvertreterin. Nach dem Transporterunfall, der die Versetzung Saoris auf die Troy zur Folge hatte, wurde sie zum Leitenden Wissenschaftsoffizier ernannt und führte die Wissenschaftsabteilung der Ares. Kurze Zeit später wechselte sie von der Ares auf die USS Liray und danach auf die USS Aurora, auf der sie jedoch nur kurz verweilte. Nach dem Tod von Sito Kobar, ihrem Vorgesetzten und Ex-Freund auf der Aurora, ließ Anna sich erst einmal von der Sternenflotte beurlauben und kehrte zu ihren Eltern nach Luna zurück, wo sie seitdem in einem Institut für Mikrobiologie als Forscherin arbeitet. Saori vermisst ihre Freundin sehr, so oft es möglich ist korrespondieren die beiden miteinander und haben sich schon für einen gemeinsamen Urlaub auf der Erde verabredet.

Mit der übrigen Crew der Ares verband Saori bis zu ihrem Schiffswechsel ein eher professionelles Verhältnis, als engere Freundschaften. Zunächst gab es noch eine fast-Romanze zwischen ihr und Woodrow Hoyt, dem ehemaligen Ersten und späterem Kommandierenden Offizier der Ares. Es knisterte gehörig zwischen ihnen, doch der endgültige Funke sprang nie über, was nicht zuletzt an Hoyts etwas stürmischer Art, aber auch Saoris Verschlossenheit und dem durch schlechte Erfahrungen erworbenen Misstrauen gegenüber den männlichen Vertretern ihrer Spezies lag. Mit der Ankuft von Hannah von Salis, dem neuen Taktischen Offizier, an Bord der Ares, hatte sich das Thema Saori dann auch für Woodrow rasch erledigt. Er und Hannah wurden ein Paar und führten später als KO und XO eine Zeit lang gemeinsam das Raumschiff. Woodrow und Saori pflegten danach ein freundschaftlich-kollegiales Verhältnis, er wusste, dass er mit seinen Sorgen jederzeit zu ihr kommen konnte. Nach einer etwas zögernden Anfangsphase fand auch zwischen Hannah und Saori eine Annäherung statt, vor allem, seit sie als Erster und Zweiter Offizier enger zusammenarbeiteten. Über die professionelle Ebene ging dieses Verhältnis aber nie hinaus. Hoyt verließ später die Sternenflotte, Saori hat seitdem nichts mehr von ihm gehört.

USS Jo'kala

Auf der Jo'kala verbindet Saori mit dem Leitenden Wissenschaftsoffizier, Mihály Figl, ein freundschaftliches Verhältnis. Sowohl beruflich als auch privat kommt Saori hervorragend mit ihm aus, denn der sympathische junge Mann hat sie mit seinem Witz und seiner charmanten Dreistigkeit rasch für sich eingenommen. Dessen ungeachtet ist er imstande, bei Bedarf von seiner lockeren Haltung sofort auf die professionelle Ebene umzuschalten und strotzt überdies nur so vor guten Ideen. Nach Saoris Ernennung zum Ersten Offizier wurde Figl die Wissenschaftsabteilung unterstellt, eine "Ehre", welche er nur widerwillig annahm, sieht er sich doch viel mehr als Vollblut-Wissenschaftler denn als Vorgesetzten. Saoris Wechsel auf den XO-Sessel bezeichnet er deshalb immer wieder gerne melodramatisch als "Verrat", ihrer Freundschaft tat dies jedoch keinerlei Abbruch. Einige Zeit nach einem tragischen Zwischenfall während einer Außenmission, durch welchen Figls Freund ins Koma fiel, zeigte sich, wie sehr er Saori mittlerweile vertraut, als er mit ihr über seine tiefverwurzelten Ängste sprach, nachdem er sich lange Zeit komplett abgeschottet hatte.

Die Andorianerin Teles ist Subraumphysikerin, hilft aber gerne auch in den anderen wissenschaftlichen Abteilungen der Jo'kala aus. Saori schätzt den trockenen Humor und die lockere Art der jungen Frau und verstand sich von Anfang an sehr gut mit ihr. Es tat wohl, nachdem ihre beste Freundin Anna, auf der Ares nach Saoris unfreiwilliger Versetzung den LWO-Posten übernommen hatte, wieder ein weibliches Wesen zum Reden zu haben. Auch nach Saoris Postenwechsel blieb der freundschaftliche Kontakt erhalten und so ist der Erste Offizier der Jo'kala in ihrer Freizeit des öfteren an ihrer alten Wirkungsstätte anzutreffen, um ein Schwätzchen zu halten.


Beziehung

Sito Reon

Nach anfänglichen Schwierigkeiten, mit der etwas rigiden Art des Kommandierenden Offiziers der USS Troy klar zu kommen, lernte Saori den Bajoraner mit der Zeit besser kennen und dann auch über den normalen Respekt hinaus zu schätzen. Auf der USS Ares hatte ein eher lockerer Umgangston geherrscht, weshalb die Japanerin, nachdem sie quasi auf der Troy gestrandet war, eine Art Kulturschock erlitt. Da aber Disziplin und Gehorsam quasi in ihrem genetischen Code verankert sind, gewöhnte sich Saori rasch an die hohen Anforderungen, die Sito an sie als Führungsoffizier stellte. Dadurch entkrampfte sich auch ihr anfänglich etwas von Misstrauen und äußerster Vorsicht geprägtes Verhalten ihm gegenüber. Je mehr Zeit verging, umso entspannter konnte sie mit Sito umgehen, und auch er kam nicht umhin, ihr dann und wann Anerkennung zu zollen. Irgendwann war aus der anfänglichen Distanziertheit eine Basis von gegenseitigem Vertrauen und Wertschätzung entstanden, welche sich nach und nach zu einer Freundschaft, zunächst noch auf professioneller Ebene, entwickelte.

Mit dieser Entwicklung war Saori dann auch nicht mehr so unglücklich auf dem Schiff, wie sie es anfangs gewesen war, bis sie eines Tages feststellte, dass sie mehr für Sito empfand als Respekt, Wertschätzung und Freundschaft. Entschlossen verbannte sie diese Gefühle aus ihrem Denken, denn ihr war klar, dass eine Liebesbeziehung mit ihm nicht in Frage kam. Der Captain hatte sich ihr gegenüber nie anders als professionell verhalten, obgleich ihr Verhältnis nach dem Tod seiner Ehefrau mit der Zeit freundschaftlicher geworden war, insbesondere, seit sie ihm nach dem Verlust der Troy auf die USS Jokala gefolgt war und er sie zu seinem Ersten Offizier ernannt hatte.

Mit der ihr eigenen Konsequenz gelang es Saori lange Zeit sehr gut, ihre romantischen Gefühle hinter eine Mauer aus Pflichterfüllung und Disziplin zu verbannen, doch eines schönen Tages wurde diese Mauer auf überraschende Art und Weise eingerissen. Sie und der Captain waren auf einem Mond ausgesetzt worden, dessen Atmosphäre sie vor einem bösartigen Virus schützte, welches sie sonst umgebracht hätte. Nachdem sie dort vier lange Wochen ihr Dasein gefristet hatten, jeder immer schön auf den schicklichen Abstand bedacht, rückte Sito plötzlich damit heraus, dass auch er etwas für Saori empfand.

Leicht geschockt reagierte sie zuerst etwas unwirsch, da sie angesichts dieser Neuigkeiten die vergangenen vier Wochen als vertane Zeit betrachtete. Doch die kalte Dusche ließ nicht lange auf sich warten, als der Captain ihr klar machte, dass er nicht gedachte, seinen Gefühlen nachzugeben, weil er sonst um seine Objektivität während des Dienstes fürchtete. Etwas bissig fragte Saori, warum er ihr das dann überhaupt erst offenbart habe, aber ehe man das Thema erschöpfend behandeln konnte, wurde ihnen mitgeteilt, dass die medizinische Abteilung inzwischen einen Impfstoff entwickelt hatte, der ihnen das Leben rettete. Kurz darauf wurden sie auf die Jo'kala zurückgebeamt, wobei Saori den Captain kurz vor der Dematerialisierung einfach küsste.

Nach der Rückkehr an Bord wurde die Thematik von beiden zunächst vermieden. Die folgende Zeit war indessen geprägt von vorsichtiger Annäherung und Saoris heimlicher Befürchtung, dass Sito sie auf ein anderes Schiff versetzen lassen würde, um einen Gewissenskonflikt zu vermeiden. Dies traf jedoch nicht ein, stattdessen wurde ihr Verhältnis zusehends vertrauter. Einige Zeit später wurde die Jo'kala in eine kritische Mission berufen, deren Ausgang mehr als ungewiss war. Angesichts der Möglichkeit, dass man die folgende Schlacht vielleicht nicht überleben würde, fasste der Bajoraner schließlich den Entschluss, Saori das Perone'ko anzubieten, ein bajoranisches Ritual des Zusammenkommens. Sie war überrascht, aber sehr glücklich und stimmte voller Freude zu.


Ehemalige Beziehung

Kaaran

Es ereignete sich nicht wirklich das, was man "Liebe auf den ersten Blick" nennen würde zwischen dem Andorianer Kaaran und Saori Harada. Sie war ihm das erste Mal begegnet als sie, soeben der USS Ares NCC-73624 als Leitender Wissenschaftsoffizier zugeteilt, das Casino der Sternenflotte besuchte. Der Eindruck, den Kaaran bei ihr hinterließ war so ... intensiv, dass Saori fest entschlossen war, in Zukunft einen weiten Bogen um diesen pflichtbesessenen, ignoranten Naturverächter zu machen, wie sie ihn heimlich bezeichnete. Das zweite Treffen, ebenfalls zufällig im Casino, verlief allerdings dann nicht mehr ganz so förmlich und endete mit einer Einladung Kaarans zum andorianischen Ale, die Saori zu ihrer eigenen Überraschung annahm. Bei diesem "Date" stellte Saori dann fest, dass es wesentlich mehr Gemeinsamkeiten zwischen ihnen gab, als sie angenommen hatte und außerdem, dass ihre Sympathie wuchs, je länger sie mit Kaaran zusammen war. Nach ihrem dritten Date musste sie sich eingestehen, dass sie in ihn verliebt war.

Die durch ihre unterschiedliche Stationierung bedingte ständige Trennung und die äußerst seltenen Gelegenheiten, sich zu sehen, stellten für Saori aber bald ein Problem dar. Kaaran schrieb ihr zwar regelmäßig Nachrichten, dennoch ersetzte das kein Gespräch, von körperlicher Nähe ganz zu schweigen.

Da kein Ende dieser Situation abzusehen und auch die Kommunikation zwischen ihr und Kaaran irgendwann so gut wie zum Erliegen gekommen war, stellte sich Saori nach einiger Zeit immer häufiger die Frage, ob eine Aufrechterhaltung der Beziehung überhaupt noch einen Sinn hatte. Die fehlende Nähe ließ auch ihre anfangs so starken Gefühle nach und nach schwinden, so dass sie sich inzwischen nicht mehr sicher war, Kaaran noch wirklich zu lieben. Dass er sich sechs Wochen nach Rückkehr der Pandora immer noch nicht bei ihr gemeldet hatte, bewirkte sein Übriges bei Saori, um die Beziehung ernsthaft in Frage zu stellen.

Es stellte sich schließlich heraus, dass Saoris Ahnung, dass ihre Liebe der ständigen Trennung nicht standhalten konnte, sich bestätigte. Sie war deshalb nicht sonderlich überrascht, als Kaaran ihr in einer Subraumnachricht mitteilte, dass er sich von ihr trennen wollte. Obgleich ihr schon klar gewesen war, dass es so kommen würde, war sie ziemlich deprimiert, weil sie den Eindruck hatte, nicht in der Lage zu sein, ihre Beziehungen am Leben zu erhalten. Eine Zeit lang belastete sie dieser Umstand sehr, was sie jedoch, wie sie es immer tut, mit Arbeit zu kompensieren versuchte. Die Versetzung auf die USS Troy half ihr dabei, auf andere Gedanken zu kommen, und inzwischen hat sie die Trauer über die Trennung überwunden. Sie hegt keinerlei Groll gegen Kaaran, wenn auch der Kontakt zwischen ihnen seitdem komplett abgebrochen ist.

Charaktereigenschaften

  • belastbar, physischer und psychischer Stress beeinflusst sie nur wenig
  • flexibel, passt sich gut den Gegebenheiten an
  • hohe Bereitschaft, Neues zu lernen
  • Pflichtbewusstsein
  • Aufrichtigkeit


  • Sturheit
  • Workaholic
  • ist manchmal misstrauisch und etwas verschlossen


Hobbies

Botanik

Lesen

Iai (eine Schwertkampfkunst)

Zitate

"Mir sind die Iconianer da fast lieber. Die schießen, wir schießen zurück. Einfach und effektiv. -

Ich kann nicht glauben, dass ich das gesagt habe. Ich bin Wissenschaftler und rede wie ein Sicherheitsoffizier!"

- zu Lieutenant Mihály P. L. Figl während einer Außenmission
Besatzung der USS Jo'kala NCC-84233
KO XO SO & TO SO LMO MO WO WO ING ING OPS CONN
Sito Reon   Saori Harada   Sorak   N.N.   Sabine Keller  N.N.    Mihály P.L. Figl  N.N.     Lucy O'Connell   N.N.     N.N.   N.N.