Schlacht bei Arthos

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Die Schlacht bei Arthos war eine bewaffnete Auseinandersetzung und fand im April 2393 im DBZ-054-System in unmittelbarer Nähe zum Planeten Arthos statt. Als Kontrahenten standen sich die Sternenflotte und das Borgkollektiv gegenüber. Die Schlacht stellte das erste direkte Aufeinandertreffen im Rahmen der Mission Hadrian zwischen den beiden Parteien dar.


Vorgeschichte

Nach der Fertigstellung von Deep Space 21 wurden immer mehr zivile Schiffe im Tarantula-Nebel vermisst. Die Sternenflotte startete daraufhin Suchaktionen. Teilweise fand man bei diesen Suchaktionen einige Trümmer verschwundener Schiffe, von den Besatzungen fehlte jedoch jede Spur. Es blieb ein Rätsel, was mit den Schiffen passiert war. Dies änderte sich, als man an einem verschwundenen Shuttle der Sternenflotte Waffenspuren der Borg fand. Man vermutete nun, dass die Borg für das Verschwinden der vielen zivilen Schiffe verantwortlich waren.

Verlauf

Zerstörung der USS Gutenberg

Kurz danach traf die USS Gutenberg NCC-81003 im DBZ-054-System das erste Mal direkt auf die Borg und wurde durch ein neuartiges Schiff der Borg, eine taktische Sphäre, angegriffen. Commander Thelin, Kommandierender Offizier der Gutenberg, war mit seinem Schiff der Nova-Klasse den Borg deutlich unterlegen und setzte daher sofort einen Notruf an alle Einheiten der Sternenflotte in der Umgebung ab. Beantwortet wurde der Ruf durch die USS Pandora und USS Aurora, welche dem System am nächsten waren. Beide Schiffe änderten umgehend ihren Kurs und eilten der Gutenberg zur Hilfe. Sie trafen nahezu gleichzeitig im System ein. Die Gutenberg war zu dem Zeitpunkt schon schwer beschädigt und die taktische Sphäre der Borg griff sofort die USS Pandora und USS Aurora an, als diese die Gutenberg erreichten. Vor Beginn des Kampfes entsandten beide Schiffe jedoch noch ein Außenteam auf die Gutenberg, um mögliche Überlebende von dem nahezu zerstörten Schiff zu retten. Es kam zu einem Kampf, den die Sternenflotte mit geringfügigen Schäden an ihren Schiffen für sich entscheiden konnte. Das Schiff der Borg erlitt schwerere Schäden, schaffte es jedoch, sich zum Planeten Arthos zurückzuziehen. Die Schiffe der Sternenflotte blieben zurück um die Mitglieder ihres Außenteams wieder an Bord zu nehmen. Das Team musste schnell evakuiert werden, da der verstorbene Kommandant der Gutenberg die Selbstzerstörung seines Schiffes aktiviert hatte, welche das Team in der Kürze der Zeit nicht mehr deaktivieren konnte. Es konnten keine Überlebenden von der Gutenberg gerettet werden. Kurz nach der Rückkehr des Teams auf ihre Schiffe, explodierte die USS Gutenberg.

Kampf bei Arthos

Nachdem die USS Pandora und USS Aurora ihre Leute sicher an Bord geholt und die Zerstörung der Gutenberg miterlebt hatten, setzen sie einen Abfangkurs auf das fliehende Schiff der Borg. Dieses hatte mittlerweile aufgrund der davongetragenen Schäden seinen Antrieb verloren und war bereits am Planeten Arthos vorbei auf das Asteroidenfeld am Rande des System zu gedriftet. Auf dem Planeten Arthos empfing man noch nicht assimilierte Lebenszeichen von der Oberfläche, es wurde ein Außenteam zusammengestellt, welches man im Vorbeiflug auf dem Planeten hinab beamte. Bei der Verfolgung des angeschlagenen Borg-Schiffes gerieten die Schiffe der Sternenflotte in ein Minenfeld, wobei die USS Aurora einige Schäden davontrug. Mittlerweile erreichten weitere Schiffe der Borg, zwei taktische Sphären und eine Borg-Sonde, das System und gingen auf Abfangkurs zur USS Pandora und USS Aurora. Die Sphären griffen die beiden Schiffe der Sternenflotte an, während die Sonde Kurs auf die beschädigte Sphäre nahm. Als die vier Schiffe nahe des Planeten Arthos aufeinander trafen, entbrannte ein heftiger Kampf. Die Sternenflotte wollte dem Außenteam auf Arthos möglichst viel Zeit zur Rettung von Überlebenden verschaffen und bekämpfte die Borg, solange es ging. Die USS Pandora nutze zur Bekämpfung des Feindes den Multi-Vektor-Angriffsmodus und koordinierte ihre Angriffe mit der USS Aurora primär auf eine der taktischen Sphären. Es stellte sicher heraus, dass diese neuen Schiffe über starke Defensivsysteme verfügten und einiges an Treffern einstecken konnten. Im Verlaufe des Gefechts gelang es aber, einer der Sphären schwere Schäden zuzufügen und die andere leicht zu beschädigen. Im Gegenzug mussten die Schiffe der Sternenflotte auch einige Treffer hinnehmen. So fielen auch auf der Untersektion der USS Pandora kurzfristig die Schilde aus und sie wurde durch einige Borgdrohnen geentert. Der Enterversuch konnte abgewehrt und die Schilde wiederhergestellt werden. Nahezu gleichzeitig dazu, erreichte weitere Verstärkung der Sternenflotte das System. Die USS Rheinland und USS Tavek trafen ein und eilten den anderen Schiffen zur Hilfe. Die Borg brachen bei der Ankunft der Verstärkung der Sternenflotte den Kampf ab und verließen mit allen ihren Schiffen das System.

Kampf auf Arthos

Während die Schiffe im Orbit des Planeten Arthos gegen die Borg kämpften, rematerialisierte sich das Außenteam auf der Planetenoberfläche unweit von der ehemaligen Ressourcenförderungsanlage der Yuzang. Unterstützt und geschützt wurde das Außenteam dabei durch die Jagdrotte Silent Falcons von der USS Pandora. Bei Arthos handelte es sich um einen vulkanisch und tektonisch stark aktiven Planeten mit teilweiser giftiger Atmosphäre. Die äußeren Bedingungen machten den Einsatz von Atemmasken für das Personal notwendig. Nach der Lokalisierung Überlebender, zum Teil auch Besatzungsmitglieder der USS Gutenberg, besprach man kurz das vorgehen, da man neben den Lebenszeichen auch weitere 34 Signaturen der Borg aufgefasst wurden. Verstärkung von den Schiffen konnte man nicht mehr anfordern, da sie bereits in den Kampf gegen die Borg verwickelt waren. Man war somit auf sich alleine gestellt. Der Einsatz wurde mit den gegebenen Ressourcen eingeleitet zumal Eile geboten war, da ein weiterer Scan der Anlage eine sinkende Tendenz der Lebenszeichen Überlebender ergab und dafür einen Anstieg von Borgsignaturen. Zutritt verschaffte sich das Team über einen redundanten Versorgungszugang. Im Inneren des Komplexes zeigten die Tricorder drei Räume mit Überlebenden und zwei größere Räume ausschließlich mit Borgsignaturen. Kurz darauf wurde der Komplex von einer Erschütterung durchgeschüttelt, welche durch eine Waffenüberladung in der ersten Kammer mit Überlebenden herbeigeführt worden war. Dies kostete allen in dieser Kammer befindlichen Personen, einschließlich der Borg, das Leben. Angelockt durch die Explosion näherten sich die Borg nun zahlreich und sehr schnell dem Außenteam. Nach kurzer Einschätzung der Situation zog man sich zurück, um das Leben des Rettungspersonals nicht in unnötige Gefahr zu bringen. Verfolgt wurde das Personal auf dem Rückzug von mehreren Borg, darunter von einer Drohne bislang unbekannter Konfiguration. Nur unter zur Hilfenahme der Jäger konnte diese Drohne neutralisiert werden. Im Anschluss wurde die von den Borg assimilierte Ressourcenförderungsanlage der Yuzang ebenfalls durch die Jäger zerstört. Nach Beendigung der Kampfhandlungen im Orbit wurde das Team wieder zurück auf die Schiffe gebeamt.

Folgen

Nach dem Kampf gegen die Borg verblieben die versammelten Schiffe der Sternenflotte noch im System, um das Außenteam wieder aufzunehmen und einige Schäden an ihren Schiffen zu beheben. Warum die Borg den Kampf bei Eintreffen der Verstärkung für die Sternenflotte abbrachen, bleibt ebenso ein Rätsel, wie die Tatsache, was sie in diesem System vorhatten. Der Rückzug der Borg ging zeitlich mit der Zerstörung der assimilierten Ressourcenförderungsanlage einher, vermutlich wurde etwas zerstört, was die Borg daher zum Abzug veranlasste. In den Ruinen der zerstörten Anlage konnten keine brauchbaren Hinweise durch die Sternenflotte gefunden werden. Als weitere Folge von dem Gefecht mit den Borg wurde kurze Zeit später durch die Sektorkommandantin, Rear Admiral Zawadi, zusätzliche Verstärkung für den Sektor Tarantula angefordert.


Beteiligte Kräfte

Vereinigte Föderation der Planeten Borgkollektiv