Schlacht bei FE302

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Die Schlacht bei FE302 im Mai 2384 war die erste Auseinandersetzung des Raghdorkrieges zwischen Raghdor und Sternenflotte, welche auf einer Flottenebene stattfand.

Vorfeld

Nach der Identifikation der drei Fraktionen der Raghdor stellte das Sternenflottenkommando fest, dass die aggresivste Fraktion scheinbar einen Angriff auf das Zentrum der Cardassianischen Union plante. Diesem stellte die Sternenflotte sich mit einer durch weitere aus dem Raum der Föderation verstärkten Flotte mit der Bezeichnung Sonderflotte I entgegen, welche dem Kommando von Vice Admiral Chupcup unterstellt wurde.

Verlauf

Die Sternenflotte führte zunächst 234 Schiffe gegen 3 Raghdor-Mutterschiffe in die Schlacht, welche jedoch ein volles Komplement aus Kreuzern und Jägern mit sich führten. Somit belief sich die Stärke der Raghdor auf 3 Mutterschiffe, 72 Kreuzer und ungefähr 3000 Jäger. Während Sonderflotte I in Erwartung eines massiven Jägerangriffs eine enge Formation beibehielt und die mitgeführten Angriffsjäger zur Abwehr der Raghdor-Jäger in Reserve hielt formierten sich die Raghdor in einer breiten Linie mit den Mutterschiffen in der Mitte und den Kreuzern an den Flanken, wobei letztere ihre Jäger noch nicht entluden. Da die nächste Subraumanomalie sich in etwa einem halben Lichtjahr Entfernung befand, wählte Vice Admiral Chupcup eine abwartende Haltung, eine Entscheidung, die sich später als Fehler erweisen sollte. Nach knapp 30 Minuten der Ruhe rückte die geschlossene Formation der Raghdor in Richtung Sonderflotte I vor und begann mit dem Deckungsfeuer für ihre Jäger. In Erwartung eines massiven hielt Sonderflotte I ihre Formation und erwiderte das Feuer auf die Kreuzer und Mutterschiffe. Als wenig später die ersten Kreuzer schwere Schäden davontrugen schien ihre Formation zu brechen. Admiral Chupcup befahl die linke Kreuzerflanke der Raghdor anzugreifen und vom Rest der Flotte abzuschneiden ohne dabei jedoch selbst die Formation zu brechen. Zunächst sah es danach aus, dass dieser Plan gelang, auch wenn nun tausende Raghdor-Jäger in den Kampf eingriffen. Weitere Kreuzer brachen ihre Formation und änderten den Kurs, in Richtung der hinteren Reihen der Sonderflotte, wo sich die beschädigten Schiffe aufhielten. Dort entluden die Kreuzer weitere Jäger, je 24 an der Zahl, welchen es gelang trotz erbitterter Gegenwehr der Sternenflottenjäger mehrere der beschädigten Schiffe auszuschalten. Als die Formation der Sonderflotte in mehrere kleine Verbände auseinanderbrach nutzten die Raghdor ihre Kreuzer, um die zahlreichen CDZSF 234s schnell dorthin zu bringen, wo sie benötigt wurden. Zwar gelang es Chupcup seine Schiffe neu zu formieren, doch waren zahlreiche Sternenflottenschiffe in so einem schlechten Zustand, dass sie den Angriffswellen der Raghdor nicht mehr lange Stand halten würden. Als aus der nahegelegenen Anomalie zwei weitere Mutterschiffe austraten und umgehend ihre Kreuzer abkoppelten entschloss sich Chupcup zum Rückzug. Aufgrund ihrer geringen Geschwindigkeit traten die Raghdor nicht die Verfolgung an.

Folgen

Von den 234 Sternenflottenschiffen wurden 47 zerstört. Darüberhinaus verlor die Sternenflotte 210 Angriffsjäger, einen Großteil ihres Bestands im Gebiet der Cardassianischen Union. Die Raghdor verloren 21 Kreuzer und knapp 1000 Jäger, doch sind die verbliebenen Schiffe in einem relativ guten Zustand, ganz im Gegensatz zu den Sternenflottenschiffen, die zum Teil schwer beschädigt worden waren und langwierigen Reparaturen unterzogen werden müssen. Zur Zeit formiert sich die Flotte neu. Die vorläufige Verlustzahl beträgt 16.337.