Schlacht bei der Sel-Emna

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Ort der Schlacht: Die Sel-Emna

Die Schlacht bei der Sel-Emna war Anfang 2389 eine kriegerische Auseinandersetzung im Umfeld der Raumstation Sel-Emna. Als Kontrahenten standen sich die Sternenflotte in einem Bündnis mit den Breen und das Borgkollektiv, welches Unterstützung durch ein großes Schiff unbekannter Herkunft erhielt, gegenüber. Die Schlacht stellte das Ende der Mission Praetorianer dar und sicherte die weitere Zukunft des Kaiserreichs Yuzang.


Vorgeschichte

Nach der Invasion des Kaiserreichs Yuzang durch das Borgkollektiv ersuchte das Kaiserpaar im Namen der überlebenden Yuzang um Hilfe in der Vereinigten Föderation der Planeten, die man rasch gewährte. Der 'Protekoratvertrag Kaiserreich Yuzang' wurde unterzeichnet und Mission Praetorianer ins Leben gerufen. Die Sternenflotte entsandte mehrere Raumschiffe in den Tarantula-Nebel, um die Yuzang dabei zu unterstützen, ihre Heimat neu zu besiedeln und eine sichere Zukunft zu schaffen.

Die Raumstation Sel-Emna, Zufluchtsort der Yuzang nach der Invasion, diente dabei im Verlauf der Mission als Operationsbasis. Es gelang der Sternenflotte, das Nebelgebiet umfassend zu kartographieren, Plünderungen der verlassenen Planeten zu stoppen und Konflikte zwischen Föderation und Breen Konföderation ohne größere Auseinandersetzungen aufzulösen. Doch ergaben sich auch erste Hinweise, dass die Borg weiterhin im Tarantula-Nebel aktiv waren.

Verlauf

Die Schlacht teilte sich in zwei Phasen auf, die nicht in direktem Zusammenhang standen, indes aber auch nicht unabhängig voneinander betrachtet werden können:

Phase 1: Bedrohung durch die Breen

Zu Sternzeit 66060,94 wurde im Bereich des Tarantula-Nebels ein starker Neutrinoimpuls gemessen, der sein Epizentrum in der Raumstation Sel-Emna hatte. Der Impuls verstärkte die Energiestürme im Nebel und regte die Kerne einzelner Planeten der Klassen A, C und H zu verstärkter Aktivität an, was Auswirkung auf deren tektonische Stabilität hatte. Eine weitere Folge war (nicht bewiesen) ein Meteoritenhagel, welcher den Bereich der Sel-Emna passierte und schwere Schäden auf der Station hinterließ. Die Einheiten der Sternenflotte, zu diesem Zeitpunkt in einem nahe gelegenen System im Einsatz, wurden durch die USS Kumari NCC-79110 informiert und traten unmittelbar den Rückweg an.

Noch vor ihrer Ankunft erreichte eine Flotte der Breen die Raumstation, bestehend aus einem Breen-Schlachtschiff und mehreren Breen-Kriegsschiffen. Sie nutzten die geschwächte Situation des Gegners und forderten die Übergabe der Sel-Emna. Nach Verhandlungen durch Commander Princeps Kaaran, Kommandeur des inzwischen eingetroffenen Verbandes der Sternenflotte, gewährten die Breen einen Waffenstillstand und Zeit, die auf der Sel-Emna lebenden Yuzang zu evakuieren.

Angesichts der weiterhin bestehenden Möglichkeit von Kampfhandlungen mit den Breen, wurden durch die Sternenflotte Maßnahmen ergriffen, in einem Gefecht Vorteile zu besitzen. So wurde ein Außenteam entsandt, das auf der Hülle des Breen-Schlachtschiffes Sprengsätze platzierte. Zur gleichen Zeit erreichte ein zweites Außenteam die Sel-Emna zur Unterstützung der Evakuierung, aber auch um die eingeschlagenen Meteoriten näher in Augenschein zu nehmen, da eine mögliche Verantwortlichkeit der Breen für die Einschläge nicht auszuschließen war.

Auf der USS Esquiline NCC-83716, Flaggschiff der Vigilant Sentinels, gelang es, die Bedeutung des Neutrinoimpulses auszuwerten, der eine Form von Countdown darstellte und beständig schwächer wurde. Eine auf der Esquiline eingetroffene Delegation der Breen erwies sich derweil als unter der Führung des Samunen Oron Sun stehend, einem Todfeind des andorianischen Kommandeurs Commander Princeps Kaaran. Es folgte eine Geiselnahme im Konferenzraum der Esquiline mit der Forderung, das Schiff zu übergeben.

Auch auf der Sel-Emna wurde das Außenteam von Breen festgesetzt. Commander Marcus Salem und Ensign Zarven sollten hingerichtet werden, in der irrtümlichen Annahme, es handle sich um die der Gefangenschaft entkommene Lieutenant Commander Sybil Tregaron, die mit Commander Princeps Kaaran in engerer Beziehung stand. Die Erkenntnis, dass seine Truppen die falsche Person in ihrer Gewalt hatten, lenkte Oron Sun ab und bot Gelegenheit zu einem Befreiungsschlag. In dem darauf folgenden Kampf unterlag der Samune dem Andorianer und starb an den Folgen seiner Verletzungen. Die ihn begleitenden Breen konnten durch Ensign Joy Keenan unschädlich gemacht werden. Dem gefangenen Außenteam auf der Sel-Emna gelang die Flucht, nachdem Lieutenant Commander Tregaron ihre Spur aufgenommen und die Soldaten der Breen außer Gefecht gesetzt hatte.

Das erste Außenteam unter Befehl Lieutenant Junior Grade Jeffrey Barnes' hatte die Sprengsätze erfolgreich an der Hülle des Breen-Schlachtschiffes befestigt, als das Shuttle Libertas, welches sie abholen sollte, von den Breen entdeckt und zerstört wurde. Das Team drang daraufhin in das Schlachtschiff ein und konnte mittels zweier gekaperter Raumjäger entkommen.

Phase 2: Ankunft der Borg

Während sich die Situation zwischen Breen und Sternenflotte durch die Zerstörung des Shuttles Libertas, sowie die Ereignisse an Bord der USS Esquiline NCC-83716 und auf der Sel-Emna dramatisch zuspitzte, endete der Countdown des Neutrinoimpulses. In der Folge verließen ~ 250 durch die Borg assimilierte Fracht- und Kleinstraumschiffe den Warptransit, begleitet von einem großen Schiff unbekannter Herkunft und Bauart. Das Kollektiv ging zum Angriff über und begann, Drohnen auf der Sel-Emna abzusetzen.

Durch die Übermacht in Bedrängnis geraten, entschlossen sich die Streitkräfte der Breen Konföderation und die Sternenflotte zur Kooperation. Wurde man Anfangs noch zurückgedrängt, gelang es, die Positionen zu stabilisieren. Rasch stellten sich hohe Verlustzahlen bei den Raumjägern beider Seiten ein, wobei auch zwei Breen-Kriegsschiffe zerstört wurden. Das unbekannte Schiff erreichte in der Zwischenzeit das Zentrum der Sel-Emna und begann eine Form von Portal zu öffnen. Alle Versuche, das Schiff daran zu hindern, scheiterten an dessen Schutzschilden. Die Primärwaffe des Feindes zerstörte schließlich auch die USS Kumari NCC-79110 vollständig.

Auf der Sel-Emna hatte sich mit Ende des Countdown ein bis dato nicht entdeckter Kampfläufer aus der Oberfläche der Station erhoben und ging zum Angriff über. Seiner Größe, Panzerung und Feuerkraft hatten die Kräfte der Yuzang und der Sternenflotte nichts entgegen zu setzen. Erst durch einen konzentrierten Feuerschlag aus dem Orbit durch die USS Esquiline gelang es, die Maschine aufzuhalten. Der anschließende Angriff durch Borgdrohnen setzte den Truppen jedoch weiter zu. Die inzwischen vereinten Außenteams unterstützten die Yuzang, bis diese vollständig evakuiert waren, wobei die stationären Verteidigungsgeschütze aufgegeben werden mussten. Als die USS Kumari explodierte, trafen ihre Trümmer den bewohnten Flügel der Station und zerstörten ihn vollständig. Das Außenteam konnte sich jedoch rechtzeitig zurück ziehen.

Nachdem es gelungen war, die Raumüberlegenheit gegen die Borg herzustellen, konzentrierten Sternenflotte und Breen ihre Feuerkraft gegen das unbekannte Schiff. Diesem war es gelungen, das Portal fast vollständig zu öffnen und sich nun gegen die USS Esquiline zu wenden. Dem dichten Feuer aus Torpedos, Phasern und Disruptoren hielten die Schilde jedoch nicht stand. Bevor die Primärwaffe abgeschossen werden konnte, explodierte das Schiff, womit auch das Portal kollabierte. Die Schlacht endete.

Folgen

Auf Seite der Sternenflotte waren insgesamt 482 Todesopfer zu beklagen, die meisten davon Besatzungsmitglieder der zerstörten USS Kumari NCC-79110. Die genaue Zahl der Verluste unter den Breen blieb unbekannt, ebenso wie die Menge verlorener Drohnen der Borg. Herkunft und Erbauer des unbekannten Schiffes konnte nicht aufgeklärt werden, wie auch Zweck und Ziel des Portals, welches es zu öffnen versucht hatte.

In der Folge der Schlacht wurde die letzte, verbliebene Borg-Aktivität im Bereich des Tarantula-Nebels beendet. Die große Zahl der assimilierten Schiffe gab Auskunft über das Schicksal zahlreicher Plünderer und Piratengruppierungen. Das Kaiserreich Yuzang konnte durch den Ausgang der Schlacht entschieden gestärkt werden, als man mehrere Millionen Yuzang in den Transportpuffern der Sel-Emna fand, welche durch die Ankunft des unbekannten Schiffes aktiviert worden waren. Damit war auch die Zukunft des Überlebens der Spezies gesichert. Demgegenüber fand das Bündnis zwischen Sternenflotte und Breen ein rasches Ende, als die Sprengsätze auf der Hülle des Schlachtschiffes gefunden wurden. Die Breen, von der Schlacht angeschlagen, zogen sich aus dem Gebiet des Nebels zurück.

Der Verband Vigilant Sentinels wurde nach der Schlacht durch das Oberkommando der Sternenflotte aus dem Gebiet zurück beordert und an seiner Statt Entsatz geschickt, womit auch Mission Praetorianer endete.

Beteiligte Kräfte

Vereinigte Föderation der Planeten & Breen Konföderation Borgkollektiv & "Unbekannte Macht"
  • Borg
    • ~ 250 assimilierte Frachter & Kleinstraumschiffe (vollständig aufgerieben)
  • "Unbekannte Macht"
    • 1x nicht-klassifiziertes Schlachtschiff (Zerstört)