Schlacht von Kathara und Suulii

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Als Schlacht von Kathara und Suulii wird eine Abfolge von Raum und Landgefechten zwischen der Vereinigten Föderation der Planeten und dem G-Imperium einerseits und der nepharitischen Piratenallianz andererseits bezeichnet.

Die Gefechte fanden im Zeitraum vom 16. bis zum 30. Juni 2382 im Kathara und im Suulii System statt und endeten mit einem Sieg der Föderation.

Vorgeschichte

20 Jahre zuvor wurde das Föderationsrandgebiet Ziel fortgesetzter Überfälle durch die Nephariten, eine besonders bösartige Rasse telepathisch begabter Aliens. Nach fünfjährigen Auseinandersetzungen wurde die Piratenallianz durch die 1. Marinebrigade unter dem Kommando von General Hans Stahler auf Ceti C-IV vernichtend geschlagen. Erst in den Monaten die der Schlacht vorausgingen tauchten die Nephariten erneut auf und überfielen, zu diesem Zeitpunkt noch unerkannt, Einrichtungen, Schiffe und Planeten im Randgebiet der Föderation.

In den Monaten die der Schlacht vorausgingen war zudem der Erstkontakt zwischen der Föderation und dem G-Imperium erfolgt. Außerdem hatte der Vorstoß der G zu Erstkontakten mit Romulanern und Klingonen geführt. Aufgrund kultureller Differenzen und auf Betreiben der romulanischen Regierung kamen die diplomatischen Verhandlungen der Föderation mit den G jedoch zum Erliegen.

Verlauf

Der erste Tag der Schlacht

Zu einem nicht mehr bestimmbaren Zeitpunkt zwischen dem 14. Und dem 16. Juni fiel das Lazarettschiff USS Alexander von Humboldt in die Hand der Nephariten. In den Morgenstunden des 16. fasste die Raumüberwachung von Omnicron Prime einen automatisierten Notruf der Alexander von Humboldt auf und alarmierte die Diplomatische Mission der Föderation. Admiral Hassam standen zu diesem Zeitpunkt zwei Schiffe zur Verfügung, die USS Pandora und die USS Lindbergh. Admiral Hassam erteilte der USS Pandora unter Cpt. Squall Shiver den Auftrag dem Signal nach zu gehen.

Die USS Pandora verließ Omnicron Prime und erreichte 6 Stunden später das Kathara System. In der Nähe des Systems wurde eine Lanze (Bezeichnung einer taktischen Formation von 3 Schiffen) von G-Schlachtschiffen vom Typ Oyabun erkannt. Die USS Alexander von Humboldt wurde in der Nähe des 3. Planeten im All treibend aufgefunden. Das Schiff wies verhältnismäßig leichte Gefechtsschäden auf. Lebenszeichen an Bord konnten nicht ausgemacht werden. Als sich die Pandora der von Humboldt näherte wurde das Lazarettschiff gesprengt.

Den Zeitpunkt der Sprengung nutzte die Nepharitenflotte zum überfallartigen Angriff. In 6:00 Position der Pandora enttarnten in kürzester Distanz 3 Piratenschiffe der klingonischen B'rel-Klasse und eröffneten das Feuer mit Photonentorpedos. Die Pandora befand sich im gelben Alarm und hatte die Schutzschirme aktiviert, andernfalls hätte die Feuerzusammenfassung der Angreifer fast sicher die Zerstörung des Schiffes bedeutet. Dennoch erlitt die Pandora bereits zu Beginn der Schlacht Gefechtsschäden. Durch einen Treffer wurde der Multi-Vektor-Angriffsmodus beschädigt und eine Schiffstrennung verhindert. Weiterhin erhielt der Maschinenraum Beschädigungen die zum temporären Ausfall des Warpantriebes führten.

Die Pandora beschleunigte sofort auf maximale Impulsgeschwindigkeit und setzte die gesamten achteren Waffensysteme gegen das führende Piratenschiff ein wodurch ein Bird of Prey vernichtet und die gegnerische Formation aufgebrochen wurde. Zu diesem Zeitpunkt griff eine Formation aus zwei weiteren B’Rel, zwei Schiffen vom Typ Balthasar-Klasse und einer D'Kora-Klasse in das Gefecht ein, die sich bis zu diesem Zeitpunkt hinter dem zweiten Mond von Kathara III verborgen hatten. Die Pandora verlegte das Gefecht daraufhin zwischen die Monde von Kathara II um die Kampfhandlungen unter Warpgeschwindigkeit halten zu können.

Im Verlauf der folgenden 60 Minuten entwickelte sich ein Kurvenkampf in dem es der Pandora gelang immer wieder die Monde von Kathara II zwischen sich und Teile der Angreifer zu bringen und einen gemeinsamen Angriff der Piratenschiffe zu verhindern. Trotzdem wurde die Pandora immer wieder aus verschiedenen Vektoren zugleich angegriffen und erlitt weitere Gefechtsschäden. Als Problem erwiesen sich hierbei die istanischen Fregatten deren PQ17 Waffen die Schilde der Pandora schnell abbauten. Die Pandora konzentrierte ihr Feuer daraufhin auf die Balthasars und zerstörte eines der Schiffe mit einer Torpedosalve. Als das Schiff zerstört wurde brach der energetische Prozess des PQ17 Reaktors zusammen und verursachte eine schwere Schockwelle die einen weiteren Bird of Prey sofort zerstörte und der Pandora schwere Schäden zufügte.

Zu diesem Zeitpunkt entschloss sich die G-Lanze unter Befehl von Admiral Tomonaga zum Eingreifen. Unter Führung der GSS Kirishima drangen drei Schlachtschiffe der Oyabun Klasse in das System ein und setzten ihre Waffensysteme und Jagdmaschinen vom Typ Katana ein. Die führende D’Kora und ein Bird of Prey wurden von der Kirishima durch Einsatz des Kaiser-Geschützes vernichtet. Alakhai der Listige, Anführer der Piratenallianz sandte der Pandora eine Nachricht mit einer persönlichen Drohung und befahl den Rückzug seiner Einheiten. Die verbleibenden Nepharitenschiffe traten daraufhin den Rückzug an.

Die Nephariten verloren am ersten Tag 5 Schiffe mit einer unbekannten Anzahl von Besatzungsmitgliedern. Piratenkapitänin Golgatha fand den Tod. Die Föderation verlor die USS Alexander von Humboldt mit der gesamten Besatzung. Die Pandora verlor 21 Besatzungsmitglieder, 2 weitere Männer werden vermisst und für tot gehalten. Die G erlitten keine Verluste.

Tag 2 – 13, Belagerung und Reorganisation

Nach Ende der Kampfhandlungen zog sich die USS Pandora innerhalb von 20 Stunden zur Starbase 74 zurück um Reparaturen vor zu nehmen da das Schiff nicht mehr gefechtstauglich war. Die GSS Kirishima und eine weitere Oyabun Klasse eskortierten sie dabei, während das dritte Schlachtschiff die abrückende Nepharitenflotte verfolgte. Die Nephariten zogen sich ins Suulii System zurück und verschanzten sich in einer Mondfestung auf dem 2. Mond von Suulii Prime.

Von der Föderationskolonie auf dem Planeten Kourna – Secundo wurden Personal, Material und Versorgungsgüter zur Starbase 74 verlegt um die Reparatur der USS Pandora zu beschleunigen. Die bestätigte Nepharitensichtung versetzte mehrere neutrale Welten in erhebliche Unruhe, die daraufhin Hilfsleistungen zur Unterstützung des bevorstehenden Gegenangriffs anboten. So transportierten die Bentho Material im Auftrag der Föderation und stellten Kontakt zu den Istani her welche der Sternenflotte Baupläne der Balthasar-Klasse zur Verfügung stellten. Während der Reparatur der Pandora wurde die USS Shiloh zur Starbase 74 verlegt und die USS Lindbergh gefechtsbereit gemacht.

Während der Angriffsvorbereitungen durch die Sternenflotte unternahmen die Nephariten 3 Ausbruchsversuche aus ihrem Stützpunkt die durch die Belagerung des Mondes durch Schlachtschiffe der G-Flotte verhindert wurden. Trotzdem das kaiserliche Oberkommando eine Beteiligung von eigenen Einheiten bei einem Angriff auf Stellungen im Föderationsgebiet untersagte, hatte sich Admiral Tomonaga bereit erklärt, die Nephariten zu beobachten und Ausbrüche zu verhindern.

Tag 14, Landeoperation und Ende der Schlacht

Nachdem die Gefechtsbereitschaft der USS Pandora wieder hergestellt war, verließ sie Starbase 74 und vereinigte sich mit der USS Shiloh unter Cpt. Rumm. Die USS Lindbergh kollidierte bei Verlassen vom Omnicron Prime trotz Inanspruchnahme der planetaren Flugkontrolle mit dem klingonischen Frachter Vurakh und fiel für die weitere Operation aus.

Die USS Pandora, im MVA Modus, und die USS Shiloh traten direkt im Suulii System aus dem Warp und eröffneten augenblicklich das Feuer mit allen Waffensystemen auf die Nepharitenschiffe. Der erste Anflug zielte speziell auf die istanischen Fregatten, die im zusammengefassten Feuer der Sternenflottenschiffe vernichtet wurden. Im Anschluss eröffnete die Shiloh den Kampf gegen die ablegenden Nepharitenschiffe, während die Pandora Shuttles mit Landungstruppen absetzte um die Transporterblockaden der Piraten zu überwinden.

Während die Föderationsschiffe die vollkommen überraschte Piratenflotte, welcher nach Zerstörung der istanischen Fregatten und klingonischen Bird of Prey nur noch leichte Einheiten zur Verfügung standen, dezimierten, drang die Infanterie in die befestigten Anlagen ein.

Die Infanteristen, welche mit Raumanzügen, telepathischen Blockern Phasergewehren Typ III und Kampfmitteln wie Granaten und Sprengladungen ausgerüstet worden waren, mussten zunächst den stark gesicherten Außenbereich überwinden, was den größten Anteil des Unternehmens in Anspruch nahm. Nach dem Eindringen in die Station konnte die Transporterblockade abgestellt und Verstärkung herein gebeamt werden. Die Basis konnte im Anschluss vollkommen besetzt werden. Kein Nepharit ergab sich den Föderationstruppen. Alakhai der Listige wurde von Cmdr Tamalane telepathisch getötet, wobei Cmdr Tamalane ins Koma fiel.

Die Nephariten verloren in den Kämpfen im Suulii System 5 Schiffe mit ihren gesamten Besatzungen. Die USS Pandora und die USS Shiloh verzeichneten keine Todesopfer. Die Infanterie verlor 7 Mann. Die G hatten keine Verluste.

Nachwirkungen

Durch die Kampfhandlungen im Kathara und im Suulii System wurde die nepharitische Piratenallianz endgültig vernichtet. Seit dem Ende der Gefechte sind keine nepharitischen Aktivitäten mehr beobachtet worden.

Auf dem Mond von Suulii Prime erbeutete Aufzeichnungen legten den Schluss nahe, dass es sich bei den Nephariten um eine künstlich konstruierte Lebensform handelt.

Die G zeigten sich durch die von der Pandora bei Kathara II gezeigte Tapferkeit, Integrität und Pflichterfüllung tief beeindruckt. In der Folge nahm das Imperium den diplomatischen Kontakt mit der Föderation wieder auf.

In der direkten Folge der Kampfhandlungen kam es zu offiziellen Erstkontakten der Föderation mit den Istani und den Junundu.

Bemerkungen

Mehrere Besatzungsmitglieder der USS Pandora verloren Angehörige bei der Vernichtung der von Humboldt. So wohnte der LWO der Pandora Khoal Cradol als Augenzeuge dem Tode seiner Ex-Verlobten Susan White-Horse bei.

Bei Ankunft an Starbase 74 beabsichtigte der Stationskommandant die USS Pandora mit dem Traktorstrahl ins Dock zu holen. Die Pandora funkte zurück:

“ Wir haben es von Kathara bis hierher geschafft, da schaffen wir das letzte Stück auch noch alleine.“