Schlacht von Kisuma

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Die Schlacht von Kisuma war eine größere Schlacht zwischen 25 Sternenflotten- und 11 Kisatischiffen auf der einen Seite und mehreren Oicid-Schiffen auf der anderen Seite.

Vorgeschichte

Die Sternenflotte hatte die letzten Tempel der Oicid auf dem Planeten Kisuma lokalisiert und mehrere Schiffe dorthin beordert. Die USS Vengeance traf als erste im System ein und untersuchte Möglichkeiten die Tempelanlagen zu neutralisieren. Da die Tempelanlagen auf Kisuma jedoch aus massivem Neutronium bestanden und die Tempel auch schon aktiv wurden, evakuierte man nur die Kolonie auf dem Planeten und zog sich dann in sichere Entfernung zurück.

Der Planet verwandelte sich in einen glühenden Feuerball und kollabierte dann. Es entstand ein interdimensionaler Wirbel.

Verlauf der Schlacht

Die Vengeance bezog vor dem Wirbel Stellung und die erste Verstärkungswelle in Form der USS Prometheus, USS Noguri, USS Bretonia und USS Spector traf ein und positionierte sich um die Vengeance. Man schickte Sonden durch den Wirbel, die Daten waren aber nicht konklusiv.

Kurz darauf tauchte ein erstes, etwa 50 Meter langes Objekt im Wirbel auf und flog langsam hindurch. Sobald es den Wirbel verlassen hatte, feuerte es einen Schneidestrahl ab und schnitt trotz aktivierter Schilde quer durch die Noguri und die Bretonia, welche daraufhin explodierten. Die Vengeance setzte einen Ruf nach Verstärkung ab und versuchte weiterhin mit dem Schiff in Kontakt zu treten, erwiderte aber auch gemeinsam mit der Spector das Feuer. Unter dem konzentrierten Beschuss beider Sternenflottenschiffe erstarrte das Oicid-Schiff wenig später und explodierte bevor es erneut feuern konnte. Die Explosion des Oicid-Schiffs beschädigte allerdings den Subraum, sodass sowohl Warp-Antrieb als auch Subraumkommunikation nicht mehr möglich waren.

Zwei weitere Schiffe der selben Schiffsklasse tauchten im Wirbel auf und kamen langsam hindurch. Nahezu zeitgleich trafen allerdings auch die USS Grissom, USS Harris und USS Sorin als Verstärkung ein. Überlegungen den Wirbel mit Hilfe von Quantentorpedos zu schließen wurden fallen gelassen, nachdem Berechnungen eine zu geringe Wirkung ergaben. Nachdem die Schiffe der Oicid den Wirbel passiert hatten, begann die Schlacht erneut. Die Oicid schafften es innerhalb weniger Minuten sowohl die Harris, als auch die Sorin und die Grissom zu zerstören. Die Vengeance und die Spector wollten gerade zum Rückzug ansetzen, als die Hauptflotte der Föderation eintraf. Die 17 Schiffe unter der Führung der USS MacDiarmid konnten den zwei Schiffen der Oicid recht schnell fatale Schäden beibringen, woraufhin diese ihre strukturelle Integrität verloren und explodierten. Die Explosionen vergrößerten die Subraumschäden.

Kurz darauf erschien im Wirbel ein weiteres Oicid-Schiff. Diesmal handelte es sich jedoch nicht um einen kleinen Aufklärer, sondern um ein über 1,5 Kilometer großes Trägerschiff. Da zeitnah keine weitere Verstärkung von der Sternenflotte zu erwarten war, bereitete sich die Flotte auf das Gefecht mit dem Trägerschiff vor. Nachdem es den Wirbel passiert hatte, startete es sogleich Dutzende kleinere Jäger und die Schlacht fachte erneut auf. Die Flotte konnte die kleineren Jäger mit einigen Treffern ausschalten, am Trägerschiff bissen sich die Sternenflottenschiffe jedoch die Zähne aus. Währenddessen musste die Flotte immer höhere Verluste verkraften, bis schließlich auf den Sensoren 11 nicht eindeutig zu identifizierende Schiffe auftauchten. Das Führungsschiff der unbekannten Flotte kontaktierte die Vengeance jedoch sogleich und der Befehlshaber identifizierte sich als Admiral Tiziu von der Kisati-Union. Die Union hatte einen allgemeinen Notruf der Sternenflotte empfangen und eine Flotte ins Kisuma-System entsandt. Die Waffen der Kisati-Schiffe erwiesen sich gegen die Oicid als äußerst wirkungsvoll und schon nach kurzer Zeit verlor das Trägerschiff die Hüllenintegrität und begann sich aufzulösen.

Admiral Tiziu kontaktierte erneut die Vengeance. Die Sensoren der Kisati hatten noch ein Schiff der Oicid ausgemacht. Dieses Schiff war allerdings mehrere Kilometer groß und schien eine Art Basisschiff zu sein. Gegen dieses Schiff hätten auch die Kisati vermutlich keine Chance und die versprochene Verstärkung durch die Hromin und die Acorianer war zu weit entfernt. Der Kizati-Kommandeur schlug vor die Null-Punkt-Reaktoren der Kizati-Schiffe zu überladen und durch die Explosion den Spalt zu verschließen. Die Crews der Kizati-Schiffe würden jedoch auf ihren Schiffen bleiben und die Sternenflotte solle nicht erwarten in nächster Zeit noch einmal ein Kizati-Schiff zu sehen. Die Sternenflottenschiffe versuchten daraufhin vom Wirbel Abstand zu gewinnen, während sich die Kisati-Flotte in Position brachte. Kurz bevor das Mutterschiff den Wirbel verlassen konnte, überluden die Energiekerne der Kizati und die Explosion schloss den Wirbel. Gleichzeitig raste aber nun auch eine Schockwelle auf die Föderationsflotte zu. Einige schwer beschädigte Schiffe wurden durch diese noch zerstört, nun schien aber alles überstanden zu sein. Allerdings hatte die Detonation der Null-Punkt-Reaktoren den Subraum in einem Maße geschädigt, dass ein gigantischer Riss entstanden war, welcher von den Warpkernen der übrig gebliebenen Schiffe nun angezogen wurde. Um diesen zu schließen warfen alle Schiffe ihre Warpkerne ab und zündeten diese koordiniert. Der Riss konnte geschlossen werden, jedoch raste erneut eine Schockwelle auf die Flotte zu. Die Flotte erlitt nochmals schwere Schäden und die meisten Schiffe trieben daraufhin ohne Energie im All umher, bis 7 Stunden später mit der USS Venture das erste Bergungsschiff eintraf.

Auswirkungen

Im Verlauf der Schlacht wurden 15 der 25 involvierten Sternenflottenschiffe zerstört. 3348 Sternenflottenangehörige verloren ihr Leben. Dadurch wurde die Präsenz der Sternenflotte im Antares-Gebiet kurzfristig erheblich geschwächt. Die Beeinträchtigungen konnten erst nach Monaten durch Umstrukturierungen beseitigt werden.

Die Kisati-Union verlor eine komplette Flotte bestehend aus 11 Schiffen. Weitergehende Auswirkungen können nicht festgestellt werden, da seit der Schlacht kein Kontakt mehr zu den Kisati hergestellt werden konnte.

Die Oicid verloren nicht nur mehrere Schiffe, sondern auch den letzten verbliebenen Zugang zu unserer Dimension.

Trotz der erheblichen Verluste auf Seiten der Föderation konnte diese die Oicid zurückschlagen und die Errichtung eines Brückenkopfes für eine Invasion verhindern. Wäre die Operation nicht erfolgreich verlaufen, wäre es wohl im Zuge der Invasion zu einem ausgewachsenen Krieg gekommen, dessen Verluste um ein Vielfaches höher ausgefallen wären. Aufgrund der fortschrittlichen Technologie der Invasoren ergaben die meisten Simulationen die Oicid sogar als Siegermacht eines Krieges.

Beteiligte Schiffe

Föderation

1. Welle

2. Welle

3. Welle

Kisati

  • 3 Schlachtschiffe - zerstört
  • 4 Schwere Kreuzer - zerstört
  • 4 Eskorten - zerstört

Oicid

  • 20+ Jäger - zerstört
  • 3 Aufklärer - zerstört
  • 1 Schlachtschiff - zerstört
  • 1 Basisschiff - zerstört