Scott Fitzsimmons

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"Ein Raumschiff ohne Besatzung ist wie eine Uniform ohne Abzeichen."


MCPOSF Scott Fitzsimmons (Mensch) ist der dienstälteste Unteroffizier der Sternenflotte und gebürtig am 27.05.2325 in Swansea, Erde. Seine Berufung zum MCPOSF macht ihn zu einem engen Berater des Oberkommandierenden.


Lebenslauf

Geboren als Sohn des Ehepaars Richard und Martina Fitzsimmons verlief die Jugend von Scott relativ getragen und ohne größere Auffälligkeiten. Er besuchte die Mayweather-Grundschule in Swansea, erhielt die Empfehlung für die Highschool und besuchte diese dann auch anschließend. Seine Noten allerdings waren nie die Besten, dennoch machte Scott mit enormem Fleiß auf sich aufmerksam. Zu seiner Schulzeit war er auch ein extrem aktiver Sportler, vor allem Rugby und Hockey betrieb er mit außergewöhnlichem Antrieb. Die Zeit, die er in Training und Spiel investierte, fehlte allerdings bei seiner schulischen Leistung. Und gerade weil Scott gut in Sachen Sport war, seine Noten aber nicht das Beste erhoffen ließen, entschloss er sich zu einem riskanten Schritt.

Er bewarb sich nicht fürs College und auch nicht für die Sternenflottenakademie sondern heuerte direkt bei den Swansea Sabers an, einem örtlichen Rugby-Team. Die ersten zwei Saisons lief es für ihn nicht besonders gut aber durch eine Verletzung eines Stammspielers gelang es Scott im Alter von 21 Jahren, seinen Platz im Team zu finden und stieg mit den Sabers auch entsprechend auf. Es folgten ein Wechsel als "Shootingstar" zu den London Lightnings und ein Meisterschaftssieg in der Liga der EU. Mit 24 jedoch folgte der direkte Nackenschlag: Eine heftige Verletzung machte es Scott unmöglich, weiter seinen heißgeliebten Sport zu betreiben. Allerdings hatte er keinen Beruf gelernt und seine Noten waren auch nicht die Besten.

Aber da die Sternenflotte jedem Rekruten eine Chance gibt, bekam auch Scott seine. Er heuerte als Crewman an und absolvierte auch direkt seine Grundausbildung sowie die weitere Ausbildung als Crewman der Sicherheit auf der USS Achemar NCC-1732. Aufgrund seiner (Selbst-)Disziplin erntete Scott bereits in den ersten Jahren große Anerkennung von Vorgesetzten und Mannschaftsmitgliedern. Er leitete zwischendurch sogar ein Rugby-Team der Achemar, das in einigen Spielen gegen andere Schiffe Erfolge erzielen konnte. Dieses Leiten förderte in Scott ein Talent zutage, das er bis dahin nicht gekannt hatte: Organisation und Anleitung. Genau das machte ihn dann auch in den folgenden Jahren zu einem guten Petty Officer Third Class, Second Class und First Class. 2364 verließ Scott schweren Herzens die Achemar, die ihm ans Herz gewachsen war.

Die Jahre als Chief Petty Officer und Senior Chief Petty Officer verlebte Scott auf der USS Ravenholm NCC-8473. Dort war er an dem Aufbau einer stabilen Sicherheitsabteilung maßgeblich mitbeteiligt, da der Sicherheitschef aufgrund einer Erkrankung schon früh bei einer Tiefenraummission verstarb. Allerdings musste Scott lange auf die Beförderung zum Master Chief Petty Officer warten, da ein anderer Offizier den Posten auf dem Schiff "blockierte". Dennoch erwarb sich Scott sehr schnell auch hier die Anerkennung der Crew und seiner vorgesetzten Offiziere. Er wurde rasch ein wichtiger und gerne gefragter Berater. Die Karriere stagnierte hier etwas, dafür lernte Scott seine spätere Frau Leona auf der USS Ravenholm NCC-8473 kennen und nahm so gerne die ausstehenden Beförderungen in Kauf. Das ging sogar so weit, dass Scott um eine Degradierung bat, damit er weiter bei seiner (nun mit ihm verheirateten) Frau bleiben konnte. Das beeindruckte seinen damaligen Captain so sehr, dass dieser einwilligte und nach einer weiteren Tiefenraummission Scott sofort wieder zum Senior Chief Petty Officer ernannte und eine Empfehlung für ihn und Leona Fitzsimmons aussprach, damit beide gemeinsam auf einem anderen Schiff arbeiten konnten, Scott sollte seine Beförderung erhalten.

Die bekam er dann auf der USS MacDiarmid NCC-26739. Scott diente unter dem Captain als ranghöchster Unteroffizier auf dem Schiff im Rang eines Master Chief Petty Officer. Die Jahre vergingen, die Haare wurden lichter und Scott befasste sich mehr als einmal mit seiner Pensionierung, zumal Leona das Schiff verließ als die Söhne der beiden (Sam und Tom Fitzsimmons) geboren wurden und aufgezogen werden sollten. Scott liebte seinen Job, Leona die beiden Söhne aber etwas mehr. Beide vereinbarten, getrennte Wege zu gehen bis Scott sich zur Pensionierung durchringen konnte. Leona dachte sich, dass der alte Sturkopf einfach selber darauf kommen müsse. Für den Gedankenwechsel sorgte dann aber etwas Anderes: Die Schlacht von Kisuma anno 2383.

Scott war maßgeblich mit an den Erfolgen der USS MacDiarmid NCC-26739 gegen die Kisati-Union und die Oicid beteiligt. Als der Captain des Schiffes ausfiel, übernahm Scott in Ermangelung eines ranghöheren Ersatzes auf der Brücke das Kommando über das Schiff und dank seiner Erfahrung konnte er die gesamte Crew ohne einen einzigen weiteren Verlust durch die Schlacht führen. Das war zugleich die erste und die letzte Schiffsführung für Scott Fitzsimmons. Andere Captains von an der Schlacht beteiligten Schiffen sprachen sich für eine Beförderung von Scott aus. Das Sternenflottenkommando hörte davon und beraumte ein Treffen mit Scott auf der Erde an. Der Inhalt war zwar geheim, dennoch schien das Sternenflottenkommando auch die Politik und das Verteidigungsministerium schnell von Scott überzeugen zu können. Somit folgte im November 2384 die Berufung von Scott Fitzsimmons zum Master Chief Petty Officer of Starfleet. Somit konnte er wieder bei Leona sein, dient der Sternenflotte bis heute und kann mit Fug und Recht sagen, dass sich die Disziplin gelohnt hat.

Persönliches

Private Bindungen

Viel Zeit verbringt Scott neben seiner Arbeit vor allem im Kreise der Familie. Seine Frau Leona ist mittlerweile ebenfalls in San Francisco ansässig, die beiden teilen sich ein großräumiges Apartment mit Blick auf das San Francisco Bay Stadium. Die Kinder der beiden schauen gerne hier vorbei, Sam und Tom mitsamt ihren Familien machen bei Familienbesuchen gerne bei ihrem Vater Halt, nur um mal Hallo zu sagen. Scott ist ein sehr gastfreundlicher Mann, dessen manchmal etwas trockene Art durch die herzliche Weise von Leona aufgewogen wird. Bei den Familien von Sam und Tom ist Scott in seiner freien Zeit ebenfalls ein gern gesehener Gast, da er viel aus seiner Zeit auf den Schiffen der Sternenflotte erzählen kann. Speziell für seine Söhne sind die Schwänke schon alter Tobak. Aber für jene, die selten den Planeten verlassen, sind Scotts Geschichten spannend, mystisch und witzig zugleich.

Charakter

Knurrig, trocken, engstirniger Erbsenzähler, kleinkarierter Korinthenkacker - wenn die meisten Leute von Scott Fitzsimmons sprechen, haben sie wenig Lob für ihn übrig. Das liegt vor allem daran, dass Scott ziemlich verschlossen ist. Solange er die Uniform trägt und "im Dienst ist", wie er so schön sagt, gibt es ihn für eben auch nur das. Das führt zu einer fast schon absurden Detailversessenheit und einer relativ starken Eigenmeinung. Die verteidigt er auch verbissen gegen Zweifler, das führt teilweise zu sehr argen Diskussionen. Aber Man darf bei der Arbeit mit ihm nichts persönlich nehmen, denn meist liegt er mit seiner Meinung durchaus richtig. Wenn Scott aber einmal seine Uniform ablegt - was nicht oft vorkommt - und nur noch Privatmann ist, gefällt er sich sehr in seiner Rolle als Großvater und versucht noch all die Tage zu genießen, die er noch hat.

Hobbies

Der hochdekorierteste Unteroffizier der Sternenflotte hat ein relativ kurioses Hobby: Alte menschliche Sprachen. Dazu gehören die Sprachen der mittelamerikanischen Hochkulturen genauso wie die Sprache der mitteleuropäischen Hochkulturen. Einige Ausgaben uralter Bücher nennt Scott sein eigen und behandelt sie eben auch mit jeder Menge Respekt. Wenn er sich in die Sprachen vertieft, kann es auch mal passieren das er etwas länger in den Museen festsitzt als ihm lieb ist. 2382 initiierte er sogar eine Ausstellung alter menschlicher Hochkulturen im Gebäude des Föderationsrates. Die in gläsernen Vitrinen ausgestellten Ausstellungsstücke alter Steintafeln und Bücher sowie Pergamente sorgte für großes Aufsehen und ist wohl die größte Errungenschaft im Hobbyleben von Scott. Das Rugbyspiel hat nur noch wenig Platz in seiner Freizeit. Er hält sich zwar auf dem Laufenden, was die Ligen angeht und schaut sich ein paar Meisterschaften auch gerne an, doch in früherem Maße ist er keineswegs mehr aktiv.