Sidewinder-Klasse

Aus TZN STRS Hauptcomputer
Wechseln zu: Navigation, Suche
Seitliche Ansicht der Sidewinder-Klasse

Die Sidewinder-Klasse ist eine Raumschiffklasse der Vereinigten Föderation der Planeten, welche allerdings nicht über die Prototypenphase hinaus gekommen ist. Sie galt als ergeiziges Projekt des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Föderation der Planeten zu Entwicklung und Bau einer neuen Schiffsklasse für die Sternenflotte. Ziel war die Entwicklung einer neuen, taktischen Fregatte, welche die Schiffe der New Orleans und Saber-Klasse ersetzen sollte. Das Design wurde zu gleichen Teilen durch das Advanced Starship Design Bureau der Sternenflotte und dem Unternehmen Lan Tian entwickelt. Die Fertigung der Schiffe wurde jedoch wegen Widerständen im Sternenflottenkonstruktionskommando nie durchgeführt.

Konzept

Die neue Schiffsklasse sollte eine neue Generation einer taktischen Fregatte werden, welche die alten Klassen ersetzen kann und gleichzeitig an die veränderte Situation des späten 24. Jahrhunderts angepasst ist. Das Schiff sollte dabei sowohl autark operieren können, etwas für Patrouillentätigkeiten, wie auch in Einsatzgruppen integriebar sein um größere Schiffe zu schützen und zu unterstützen. Der Ausrüstungsschwerpunkt lag auf einer angemessenen Bewaffnung und Verteidigung, wissenschaftliche Ausrüstung wurde hier als Nachrangig betrachtet. Um eine hohe Stückzahl zu garantieren und die Zuverlässigkeit und Wartungsfreundlichkeit zu erhöhen wurde auf den Einbau von Technologien in der Prototypenphase verzichtet, die Aufrüstung in einem Zukünftigen Refit aber dennoch vorgesehen. So sollten die Schiffe einen geringeren Ressourcenaufwand benötigen und eine schnelle Fertigungszeit besitzen, was im Hinblick auf zukünftige, möglicherweise ausgedehnte Kampfhandlungen vorgesehen wurde.

Konstruktion

Das zunächst schlichte Konzept erfuhr im Verlauf der Konstruktion zahlreiche Veränderungen, da ersichtlich wurde, dass die Reduktion zahlreicher System auf das vermeintlich wesentliche den Ansprüchen der Sternenflotte nicht mehr gerecht wurde. So erhöhte sich die Komplexität wieder zunehmend, was schließlich dafür sorgte, dass das Projekt zusätzliche Mittel benötigte, um den Zeitplan zu halten. Nach dem Bruch mit dem Klingonischen Reich erfuhr auch dieses Projekt eine deutliche Aufstockung der Mittel um den Zeitplan nicht nur zu halten, sondern zu beschleunigen.

Bau

Illustration der USS Sidewinder, dem einzigen Schiff der Klasse

Obwohl der Föderationsrat für den Bau von insgesamt 56 Schiffen Mittel bereit gestellt hatte wurden nicht mehr als zwei Prototypen der Klasse gebaut. Die USS Sidewinder NX-86050, gebaut durch Lan Tian und die USS Rattlesnake NX-86051, welche allerdings anschließend nicht mehr fertig gestellt wurde, liefen 2389 vom Stapel. Nachdem es trotz zufriedenstellender Testergebnisse zu Vorbehalten in der Sternenflotte gekommen war, legte Lan Tian die Produktion weiterer Schiffe zunächst auf eis. Ein richtiger Schritt, wie sich später herausstellte, da die Sternenflotte die Mittel für die Produktion ohne Angabe von Gründen einfrohr und schließlich das Bauvorhaben ganz strich.

Beide Prototypen wurden lediglich ein Jahr zu Testzwecken im Flug betrieben. Anschließend wurde der Warpantrieb wieder ausgebaut und die Hüllen dienen nun zum Test neuer interner Systeme.

Untersuchung und Nachgang

Der Föderationsrat strich 2390 schließlich alle Mittel für das Projekt, nachdem der Schwebezustand dennoch weitere Mittel ungenutzt verschlang und diese für andere Projekte blockiert waren. Mitgliedern der Progressiven Fraktionen gelang es daraufhin große Teile der nun freien Mittel nicht zurück in den Haushalt der Sternenflotte, sondern in zivile Projekte umzulenken, was für Unmut bei vielen konservativen Politikern sorgte. Ein Untersuchungsausschuss des Rates soll nun aufdecken warum es zum Ende des Projektes gekommen ist und wer für die letztendliche Verschwendung großer Haushaltsmittel durch den Entwicklungsprozess verantwortlich ist.

Lan Tian hingegen hat angekündigt eine Klage gegen die Sternenflotte zu prüfen, da vertragliche Vereinbarungen nicht erfüllt wurden. Dies bleibt allerdings abzuwarten, da die Höhe der ohnehin zu erwartenden Vertragsstrafen derzeit noch von Juristen geprüft wird.