Siw Istad

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Siw Istad war zivile Beraterin bei der Sternenflotte und die Schiffscounselor des Föderationsraumschiffes USS Verne NCC-76145.


Kindheit und Jugend (2356-2372)

Siw wuchs in der Altstadt Schwedens auf, in einer Familie, die wie ihr gesamtes Umfeld eine starke Abneigung gegen die Föderation und die Sternenflotte hat. Sie hatte eine glückliche Kindheit, in der ihr nichts fehlte, auch wenn sie oft mit ihrer Familie im Streit lag. Als diese ihren Wunsch nach einer Karriere in der Sternenflotte nicht unterstützte, lief sie mit ihrem damaligen Freund von zu Hause fort und schrieb sich auf eigene Faust an der Akademie ein. Den Kontakt zu ihrer Familie brach sie daraufhin ab.

Sternenflottenkarriere

Akademie (2372-2376)

Nach bestandener Aufnahmeprüfung an der Akademie versuchte sich Siw zuerst an einer Pilotenausbildung. Diesen Wunsch verwarf sie allerdings nach einer Probetrainingseinheit mit einem ihrer Ausbilder wieder und sie entschied sich für den Posten eines Counselors. Sie hatte anfangs zwar einige Probleme mit dem Lernstoff, doch mit ihrem verbissenen Lernwillen konnte sie Lücken stets schnell schließen und verblüffte ihre Professoren regelmäßig. Während der Akademie arbeitete sie außerdem in der psychologischen Beratungsstelle für Kadetten.

USS Kyushu (2376)

Nach der Akademie nahm sie einen Posten auf der damals neuen USS Kyushu unter dem Kommando von Sorad Pire an. Schnell fand sie sich in die Crew ein und fand schnell Freunde. Die Freundschaften hielten allerdings nicht lange, denn die Kyushu wurde außer Dienst gestellt, kurz nach Siws Beförderung zum Lieutenant junior grade.

USS Curie (2376-2377)

In Folge der Außerdienststellung der Kyushu übernahm sie den Posten des Counselors auf der Curie unter Talea Saris. In dieser Zeit konnte sie auf die Kommandantin einen guten Eindruck machen und erlangte noch als Lieutenant junior grade die Ernennung zum Zweiten Offizier, in dem sie ihr Führungstalent unter Beweis stellen konnte.

USS Verne (2377-2381)

Die Curie ereilte das gleiche Schicksal wie die Kyushu. Auch dieses Schiff wurde außer Dienst gestellt. Allerdings wurde die Crew hierbei nicht auf verschiedene Schiffe versetzt, sondern das Sternenflottenkommando betraute die Crew des kleinen Raumschiffes der Nova-Klasse mit der Verne, einem Schiff der Galaxy-Klasse. Auch hier behielt sie den Posten des Counselors und des Zweiten Offiziers, außerdem wurde sie zum vollen Lieutenant befördert und promovierte zum Dr. phil. über das Asperger-Syndrom. Nach einiger Zeit überließ sie den Posten des Zweiten Offiziers allerdings anderen Offizieren, da sie, obwohl bei den diversen Wechseln auf dem Posten des XO auf der Verne als Kandidatin im Gespräch, kein Interesse an einem Kommando hat und sämtliche Angebote ausschlug.

Beurlaubung (2381-2382)

Nach 5 Jahren Arbeit auf der Verne und der Beförderung zum Commander entschied sie sich letztlich dazu, das Schiff vorübergehend zu verlassen. Als Gründe gab sie an, dass sie die Zeit für Fortbildungen, Familienbesuche und eine Neuorientierung nutzen wolle. Nach Ablauf ihrer Beurlaubung gab sie ihr Offizierspatent zurück und wurde von der Sternenflotte in ihrer neuen Position als zivile Beraterin erneut zur Schiffscounselor der Verne gemacht.

Privatleben

Allgemeines

Siw ist ein sehr aktiver Mensch mit zahlreichen Fähigkeiten. Durch ihr sehr traditionelles Aufwachsen auf der Erde beherrscht sie zahlreiche Dinge wie Schneidern, Kochen und Schnitzen. Als Kind hat sie zudem Orientierungsläufe unternommen oder Wanderausflüge mit Übernachtungen in selbst gebauten Iglus. Neben dem Eisbaden und dem Wandern ist ihr wichtigstes und liebstes Hobby die Musik. Siw singt gerne und gut und beherrscht außerdem das Gitarrenspiel. Dabei gehört ihr Herz voll und ganz dem Punk aller Jahrhunderte. So nutzt sie oftmals ihre Freizeit, um auf dem Holodeck Konzerte zu erleben. Einen wichtigen Stellenwert nimmt mittlerweile auch ihre Familie ein. Mit dem Tod ihres Vaters gelang ihr eine Aussöhnung mit ihrer Mutter und der Kontakt zwischen ihr und der Familie auf der Erde hat sich wieder normalisiert.

Familie

Margit Istad

Siws Mutter ist die treibende Kraft gewesen, sie von der Sternenflotte fern zu halten. Während Siws Vater gemäßigt war, konnte Margit Istad nicht viel mit der Föderation anfangen. Nach dem Tod ihres Mannes und der Aussöhnung mit ihrer Tocher haben die beiden Frauen aber ein gutes Verhältnis zueinander.

Ole Istad

Siws Vater war ein Schneider in der Altstadt von Stockholm. Er unternahm immer viel mit seinen Kindern und Siw hatte ein besseres Verhältnis zu ihm als zu ihrer Mutter. Ihr abruptes Verlassen des Elternhauses und der Kontaktabbruch belasteten ihn schwer. Als er im Sterben lag, schickte er seine beiden Söhne, um Siw nach Hause zu holen, um sich bei ihr zu entschuldigen.

Lars Istad

Lars ist der älteste ihrer beiden Brüder. Er lebt in Bergen, Norwegen, Erde und betreibt dort ein Modegeschäft mit angeschlossener Schneiderei. Er ist ledig und Siw hat noch nie erlebt, dass er nicht Junggeselle war.

Sören Istad

Sören ist Siws jüngerer älterer Bruder. Auch wenn sie beide sehr liebt und beide auch in der Zeit ihres Kontaktabbruchs sehr vermisst hat, mochte sie ihn immer lieber als Lars und so war es Sören, der sie davon überzeugen konnte, zu ihrem Vater ans Sterbebett zu kommen. Er arbeitet als Koch in Stockholm, ist verheiratet und hat einen Sohn.

Erik Magnus Istad und Lars Christian Kersche

Erik und Christian sind die Zwillinge, die Siw zusammen mit Michael Kersche hat. Die beiden wurden am 20.02.2379 geboren und erfreuen sich seither bester Gesundheit. Eriks Pate ist Darvin und Christians Pate ist Marie-Louise Davion. Die beiden sehen äußerlich ihrer Mutter ähnlich, den Charakter scheinen sie allerdings vom Vater geerbt zu haben. Sie sind ausgesprochen still, artig und höflich.

Beziehungen

Anders Christiansen

Anders Christiansen war Siws Sandkastenfreund. Sie kannten sich seit frühester Kindheit und waren eigentlich schon immer ein Paar. Sie verließen gemeinsam Stockholm, um an der Akademie der Sternenflotte zu studieren. Während Siw erfolgreich war, schaffte Anders die Aufnahmeprüfung nicht und begann eine Ausbildung zum Unteroffizier, die er allerdings abbrach. Er heuerte auf einem Frachter als Ingenieur an. Nach einer sehr frustrierenden Phase der Fernbeziehung teilte Anders ihr mit, dass sein Schiff in den Gamma-Quadranten fliegen würde. Außerdem beendete er die Beziehung, weil er eine mit seinem Captain begonnen hatte. Siw hörte daraufhin nichts mehr von ihm, bis sein Schiff von der Verne aufgetan wurde, auf dem alle Besatzungsmitglieder von den Inata umgebracht wurden.

Michael Kersche

Nach der Trennung kam Siw mit Michael Kersche, dem damaligen CONN der USS Allegiance NCC-77012 zusammen. Es entwickelte sich eine durchaus ernsthafte Beziehung daraus, die allerdings immer wieder einigen Schwierigkeiten unterworfen war. Erst hatte Siw eine Affaire mit Exar Kun, dann wurde Michael entführt und kam ausgesprochen verändert zurück. Siw erkannte Michael nicht wieder und löste die Verlobung der Beiden. Letztendlich besannen die beiden sich aber auf ihre gegenseitige Zuneigung zurück un fanden wieder zusammen. Aus dieser Beziehung gingen Zwillinge hervor. Inzwischen war Michael der Leitende Medizinische Offizier der Verne geworden, doch er bekam ein Angebot als Testpilot für Jäger bei der Sternenflotte. Im Laufe dieses Dienstes verschwand er und wird von der Flotte als verschollen geführt. Siw ist davon überzeugt, dass er bei einer Explosion umkam.

Exar Kun

Die Beziehung zum Kommandanten der USS Pandora und späteren Leiter des Geheimdienstes der Sternenflotte war mehr eine wilde Affaire. Die beiden hatten sehr viel Spaß miteinander, obwohl sich beide eigentlich in festen Händen befand. Siw fühlte sich von ihm auf eine ihm unerklärliche Weise angezogen und durch ihr Verhalten zerstörte sie Exars Ehe zu seiner Frau Talea Saris. Dennoch verließ sie Exar zu Gunsten ihres Verlobten Michael Kersche.

Tiberium Vouk

Siw versuchte eigentlich nur, einen besseren Draht zu ihrem neuen Kommandanten aufzubauen. Er war nicht lange Erster Offizier und dementsprechend wenig hatte sie mit ihm zu tun gehabt. Nach den ersten Gesprächen beschloss sie, den doch recht steifen Tiberium ein wenig lockerer, entspannter und offener zu machen. Die beiden unternahmen viel miteinander, bis sie dann schließlich entdeckten, dass sie sich voneinander angezogen fühlten. Anfangs hielten sie ihre Beziehung noch geheim, doch mittlerweile sind die Beiden offen ein Paar und Siw bezieht Tiberium auch in die Kindererziehung mit ein.

Freundschaften

Marie-Louise Davion

Siw bezeichnet Marie gelegentlich als ihre Lästerschwester. Die Beiden unternehmen viel miteinander, wenn Siw ein wenig von ihrer Freizeit opfern kann und haben gerne Spaß miteinander. Siw schätzt Marie als mindestens genau so verrückt wie sich selbst ein, allerdings auf einer anderen Ebene.

Feindschaften

John Wellington

Mit John Wellington verbindet Siw eine lange lange und intensive Feindschaft. Sie begann schon zu der Zeit, als Siw noch ein Ensign war. Die beiden führten bei jedem Zusammentreffen heftige Diskussionen über Pflichterfüllung, Disziplin und Spaß am Leben, wobei Wellington Siw immer vorwarf, sie sei verantwortungslos und als Offizierin ungeeignet und Siw ihm immer vorwarf, dass er auf seine Vorschriften fixiert sei, Angst vorm Leben hätte und deshalb psychisch schwer gestört sei.