Sophie Davion

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Sophie Davion ist Taktischer Offizier und Sicherheitschefin auf der Swansea. Sie ist die ältere Tochter von Marie-Louise Davion und Annika Davion.

Lebenslauf

Kindheit und Jugend

Sophie wurde am 30.08.2379 als erstes Kind an Bord der USS Prevalence geboren. Ihre Eltern hatten sich zuvor entschlossen ein gemeinsames Kind zu zeugen, was ihnen dank technischer Hilfsmittel und biologischen Kenntnisse gelang. Aus zwei Eizellen der Mütter entstand Sophie, wobei Marie die genetische Mutter ist, die Zygote jedoch in Annika heranwuchs. Um dem zu großen weiblichen Einfluss in der Erziehung entgegenzuwirken wählten ihre Eltern Captain Jonas Fisher und Commander Gebo Lavin als Patenonkel aus.

Aufgrund der unterschiedlichen Herkunft ihrer Eltern und deren ohnehin trilingualen Gesprächsstils wuchs Sophie dreisprachig (englisch, französisch und schwedisch) auf.

Die Zerstörung der Prevalence überstand Sophie ohne Folgen und genoss die anschließende Zeit auf der Erde sehr. Die Aurora akzeptierte sie sofort als neues Zuhause. Im zweiten Halbjahr 2384 wurde Sophie eingeschult und zeigt seitdem in der Grundschulklasse der Aurora gute Leistungen. 2388 wurde Sophie zur Hilfsblumenbewässerin des Freizeitdecks ernannt. 2389 folgte ihre Beförderung zur Oberblumenbewässerin des Freizeitdecks. Ebenfalls in diesem Jahr geriet sie während des Versuchs der Übernahme der Aurora durch eine Gruppe Jem'Hadar in einen ungleichen Kampf mit einem Jem'Hadar, dem sie voller Wut über sein ungehobeltes Verhalten gegen das Schienbein trat. Der Jem'Hadar schleuderte Sophie daraufhin gegen eine Wand, wobei sie eine Platzwunde am Kopf erlitt. Nachdem sie dem Jem'Hadar ihrer Ansicht nach bereits durch den Tritt eine Lektion erteilt hatte zog sie sich in die Jefferiesröhren zurück. Kurz darauf erhielt sie endlich die langerhoffte Unterweisung in Selbstverteidigung und der Benutzung von Handphasern. Ihre wichtigsten Lektionen waren dabei das Vermeiden von "fairen" Kämpfen und die Option eines taktischen Rückzugs.

Auch die Versetzung Maries auf Sternenbasis 613 steckte Sophie im Gegensatz zu ihrer Schwester gut weg. So hatte sie erstmals die Möglichkeit in einer Jugendmannschaft Fußball zu spielen und wurde prompt zum Kapitän gewählt. Auch sonst gefiel ihr der planetare Stützpunkt mit seinen unzähligen Freizeitmöglichkeiten äußerst gut. Hinzu kamen ab einem gewissen Alter auch die zahlreichen Verlockungen Tan Waksas, die Sophie gemeinsam mit ihren Freunden erkundete. Da sie als Tochter der Sektorkommandantin ein potentielles Opfer von Feinden der Föderation darstellte, führte sie auf Anraten des Sicherheitschefs der Sternenbasis damit zumeist einen Typ I-Phaser im Hosenbund mit. Bei ihren Ausflügen stieß sie alleine oder gemeinsam mit ihren Freunden in weniger sichere Stadtviertel der Metropole vor.

Während des gemeinsamen Urlaubes der Davions mit den Hamiltons auf Jam'br'Tribat nahm sie gemeinsam mit ihrer neuen Freundin Jamina Hamilton am Adon'br'Jam teil. Anschließend absolvierte sie bei Lieutenant junior grade Joshua McKenzie ein Praktikum auf der Krankenstation der Sternenbasis, wo sie als eines der ersten Besatzungsmitglieder mit den Lomak in Kontakt kam. Bei einem Besuch im Quartier der Lomak, nistete sich über das Wasser, in dem die Lomak leben, eine von Mokrans abgestoßene Zygote ein, ein Vorgang, der alle Beteiligten, nicht zuletzt auch die Lomak, sehr überraschte. Da sie eine Abtreibung ablehnte, wuchs daraufhin in ihr das Kind von Mokrans und Takren heran, das erst nach zwei Monaten in Mokrans verpflanzt werden konnte. Der mittlerweile zur Welt gekommene Junge wurde Sophie zu Ehren Sophian genannt.

Im Zuge eines Schüleraustauschprogramms der Stationsschule gelang es ihr dank einiger Tricksereien einen Platz an der Gairanis-Militärschule für Jungen Ehrenwerten Charakters. Auf diese Weise wollte sie sich selbst und ihrem Umfeld gegenüber ihre Entschlossenheit zu beweisen, einmal selbst an die Sternenflottenakademie zu gehen. Der eigentlich für sechs Wochen geplante Austausch musste allerdings aufgrund einer schweren Verletzung Sophies abgebrochen werden, was sie bis heute noch als persönliches Scheitern betrachtet.

Nach dem erneuten Angriff durch die Tholianische Versammlung auf den Dreibund und den Eintritt der Föderation in diesen Krieg, meldete sich die junge Frau freiwillig zum Sanitätsdienst in einem der Hilfslazarette auf Rover Island. Aufgrund ihrer Erfahrung auf der Krankenstation leitete sie eine aus ihren Mitschülern bestehende Gruppe, die mit der Pflege von Leichtverletzten und Rekonvaleszenten betraut war. Trotz ihrer medizinischen Tätigkeiten plante Davion im Falle ihrer Aufnahme an der Sternenflottenakademie eine Laufbahn als Taktischer Offizier einzuschlagen. Im Zuge der Verhandlungen zur Beilegung des 2. Tholianischen Annexionskrieges begleitete Sophie ihre Mutter und ihren Stab auf Wunsch Kanzler Q'naHs nach Qo'noS, wo sie sich mit dessen Sohn Bar'Sagh anfreundete. Die Möglichkeit eines erneuten Besuchs ohne lästige Aufpasser ergab sich einige Jahre später.

Sternenflottenakademie

Anfang 2395 bestand sie die Eignungstests für die Aufnahme an der Sternenflottenakademie. Kurz darauf trat sie gemeinsam mit dem ehemaligen Taktischen Offizier der Sternenbasis Tomas Sydney die Reise zur Erde an. Auf dem Weg dorthin legten die beiden einen Zwischenstopp auf Rentam III ein, um eine Woche beim Stamm der Agura zu leben, eine Erfahrung, die sie in vierlei Hinsicht äußerst lehrreich fand. Sehr zu Sophies Unmut übernahm Marie kurz darauf die Leitung der Sternenflottenakademie. Sowohl die von ihr befürchtete Bevorzugung als auch die von ihr erwartete demonstrative Benachteiligung durch ihre Ausbilder blieb allerdings aus. So erbrachte sie auch an der Akademie, nicht zuletzt aufgrund jahrelanger Vorbereitung auf der Aurora und Sternenbasis 613, gute bis sehr gute Leistungen und führt ihre Kadetteneinheit regelmäßig bei Übungen an. Zwar wurde sie von ihren Kameraden aufgrund ihres Charismas und ihrer offenen Art geschätzt, doch machte sie sich mit ihrer unermüdlichen Natur nicht nur Freunde.

Ende 2397 wohnte sie gemeinsam mit ihrer Mutter den Feierlichkeiten zur Eröffnung des Dokumentationszentrums auf Veritar IV bei. Im Zuge ihres Studiums der Militärgeschichte hat sie eine Seminaraabeit über das umstrittene Orbitalbombardement verfasst, das von Admiral Davion während der Schlacht angeordnet worden war. Unter anderem war ihr Patenonkel Gebo Lavin dabei schwer verwundet worden. Die Ergebnisse ihrer Arbeit stellte sie auf Veritar IV vor einem internationalen Fachpublikum vor. Im Zuge der anschließenden Raghdorflüchtlingskrise unterstützte sie ihre Mutter provisorisch als Einpersonen-Stab, da der Admiral von keinem ihrer Stabsmitglieder zu den Feierlichkeiten begleitet worden war und Sophie ohnehin Zugang zu ihrem Quartier/Büro hatte.

An der Akademie versuchte sie weiterhin Bestleistungen zu erbringen, um ihren eigenen Erwartungen gerecht zu werden. Für ihre Bachelorarbeit wählte Sophie einen komperativen historischen Ansatz, um die historische Bewertung der Feldherren Hannibal Barcas, Napoléon Bonaparte und Robert Edward Lee zu vergleichen und wenn möglich zu systematisieren. Die Arbeit wurde unter dem Titel "Hannibal, Napoleon und Robert Lee: Verlierer der Vergangenheit, Sieger der Geschichte" in der Akademiepresse veröffentlicht.

2399 folgte sie einer Einladung von Bar'Sagh nach Qo'noS. Dort kamen die beiden sich persönlich näher. Als dieser sie mit seinem Schiff zurück in den Föderationsraum bringen wollte, änderte er seinen Plan jedoch und machte stattdessen Jagd auf einen klingonischen Bird of Prey, welcher in den Föderationsraum eindringen und dort Schiffe angreifen wollte, um die Beziehungen zwischen dem Reich und der Föderation zu schädigen. Sophie war dabei, als er die Rebellen stellte, wurde jedoch beim Notabwurf des Warpkerns im Maschinenraum verletzt. Nach der Rettung durch die USS Esquiline stellte es sich heraus, dass Bar'Sagh entführt worden war. Die Kadettin meldete sich freiwillig für einen Einsatz, dessen Ziel das Ausschalten der klingonischen Bedrohung und die Befreiung Bar'Saghs war. An der Planung der Operation hatte sie maßgeblichen Anteil und nahm auch aktiv teil. Die Crew musste schließlich auf das Schiff der klingonischen Rebellen ausweichen, wo sich herausstellte, dass Bar'Sagh scheinbar zu den Rebellen übergelaufen war. Aufgrund ihrer Kenntnisse klingonischer Technik betrat sie gemeinsam mit Lieutenant Saya Levi den Maschinenraum, um ein Strahlungsleck zu beheben. Nach dessen Beseitigung wurde sie auf die Krankenstation geschafft, wo die Kommandantin des Rebellenschiffes und Bar'Sagh einen Fluchtversuch unternahmen. Letzterer gelangte an eine Waffe, weswegen Sophie keine andere Wahl sah als ihn mit ihrem Dolch - ein Geschenk Bar'Saghs, in welches kunstvoll das Wappen des Hauses Q'naH eingraviert ist - zu erstechen.

USS Swansea

Sophie setzte schließlich ihre Reise zurück zur Erde fort, wo gerade die Abschlussprüfungen ihres Akademiejahrgangs stattfanden. Diese würde sie aufgrund der Verzögerungen jedoch verpassen. So wurde sie direkt als Taktischer Offizier auf die USS Swansea versetzt und zum Ensign befördert. Wenige Monate später absolvierte sie dort die Abschlussprüfung.

Dort hatte sie anfangs große Anpassungsschwierigkeiten, da sie mit ihrer forschen Art auf Widerstand stieß. Auch ihren allgemeinen Führungsanspruch konnte sie nicht aufrechterhalten. Nachdem ihre taktischen Einschätzungen oft ignoriert oder übergangen wurde, demonstrierte sie offen und in unangemessener Weise ihren Unmut über die Entscheidungen der Schiffsführung.

Nach knapp 2 Jahren an Bord an Bord wurde Sophie schließlich zum Lieutenant junior grade befördert. Eine Abteilungsleitung wurde ihr trotz der Beförderung nicht übertragen. Auch die Freude über ihr erstes Kommando über ein Außenteam zur Rettung der Kommandantin währte nicht lange, da sie kurz darauf trotz abfälliger Bewertungen ihrer Eignung zum Sicherheitsoffizier statt eben einen solchem ein Außenteam absichern musste. Noch dazu wurde sie dafür dem mit ihr befreundeten Ensign Yinn kommandiert, trotz ihres höheren Ranges. So sah sie es schließlich auch als zynische Note des Schicksals, dass die einzige von ihr identifizierte potentielle Gefahrenquelle ignoriert wurde, was zu einer kurzzeitigen Erkrankung des Außenteams führte. Kurz darauf reichte sie ihren Urlaub ein, um ihre Freundin Jamina auf der Montgomery-Scott-Flottenwerft einen Besuch abzustatten. Zuvor hatte sie gehört, dass für eine geheime Mission unter Führung von Rear Admiral Kaaran noch Freiwillige gesucht würden, um beim Aufbau einer Kolonie in der Sagittarius-Zwerggalaxie Unterstützung zu leisten. Daraufhin beantragte sie ihre Versetzung und wurde als Taktischer Offizier und Sicherheitschefin auf die USS Blind Guardian versetzt. Vor der Abreise überzeugte sie den Admiral vom Nutzen einer planetaren Miliz und führte deswegen zusätzliche Handfeuerwaffen an Bord der Blind Guardian mit.

USS Blind Guardian

Zunächst musste sich Sophie auf der Blind Guardian einigen Veränderungen stellen. Zum einen erweiterte sich ihr Aufgabenbereich auf den eines Sicherheitschefs. Zum anderen kamen mit der Übernahme einer leitenden Funktin zahlreiche administrative Aufgaben hinzu, welche sie aufgrund der dünnen Personaldecke an Bord des Schiffs auch nicht an Untergebene zu delegieren vermochte. Aufgrund der eher ruhigen Situation während des Großteils der Mission versucht sie nach Möglichkeit viele der Aufgaben der Sicherheit persönlich wahrzunehmen und nimmt auch an mehr Übungen teil als notwendig wäre. Auf der Blind Guardian ging Davion außerdem wieder dazu über auch privat soweit wie möglich immer eine Phaserpistole G17 entweder rechts am Gürtel oder im Hosenbund zu tragen. Im regulären Dienst trägt sie zusätzlich noch einen Typ II-Phaser links am Gürtel. Da sie auf Außenmissionen Langwaffen bevorzugt und zumeist einen Phaserkarabiner 47 nutzt, hat sie den Typ II-Phaser noch nie im Dienst eingesetzt. Neben den Modifikationen der Phaserpistole G17 und vor allem des Typ III Phaserkarabiner 47 stellt der Aufbau und die Ausbildung einer Miliz der Kolonie auf Irwin ihr Hauptprojekt dar, von deren Nutzen sie die Bürgermeisterin Jamestowns unerwartet einfach überzeugt hatte. Im weiteren Verlauf der Mission leitete sie mehrere Außenmissionen und wirkte am Erstkontakt mit mehreren Spezies mit. Dabei strandete sie im Zuge einer verdeckten Beobachtungsmission gemeinsam mit Saya Levi in einer altsteinzeitlichen Gesellschaft. Ihre kompromisslose Art in Bedrohungssituationen machte sich in mehreren Auseinandersetzungen mit den Detenu bezahlt. Als die Detenu die Kolonie auf Irwin angriffen befand sich Davion in Jamestown und versuchte nach dem Abbruch der Kommunikation zum Schiff die Verteidigung durch die Miliz zu organisieren. Überraschend an Bord gebeamt fiel ihr das Kommando zu, da sowohl der Kommandierende als auch der Erste Offizier mit der Primärsektion untwegs waren. Noch vor Eintreffen eines zweiten Detenuschiffes entschloss sie sich die hoffnungslose Verteidigung der Kolonie aufzugeben und trat die Flucht durch das Wurmloch an. Um das verfolgende Detenuschiff zu vernichten und die Kapazität des Wurmlochs nicht zu überlasten opferte man die Blind Guardian, nachdem die überlebende Crew sich in die Rettungskapseln retten konnte.

USS Swansea

Privates

Sophie ist eine sehr aufgeweckte junge Frau, die bisweilen unermüdlich ist. Dies äußerst sich physisch in einem intensiven Bewegungsdrang, dem sie durch das Betreiben zahlreicher Sportarten, vor allem jedoch Fußball, entgegen zu wirken versucht. Ihre Körperlichkeit führte sie mit Beginn der Pubertät in eine kleinere Identitätskrise, da sie nun spürte als Mädchen Jungen körperlich unterlegen zu sein.

Sophie ist ein Mensch der Extreme. So geht sie bei den meisten Aktivitäten immer bis an ihr Leistungslimit und nimmt dabei auch vertretbare körperliche Schäden in Kauf. Phasen der Erholung betreibt sie im Anschluss allerdings ebenso absolut.

Schon seit Kindestagen legt sie außerdem eine bisweilen anstrengenden Wissbegierde an den Tag, zu deren Stillung sie bis heute vor keiner für andere noch so unangenehmen Frage zurückscheut.

Gegenüber dem Unbekannten ist sie äußerst aufgeschlossen und kennt keine Berührungsängste, selbst wenn die Umstände für die meisten Föderationsbürger auf die eine oder andere Weise abstoßend wären. Aufgrund ihrer Erfahrungen in Tan Waksa ist Sophie auch durch extreme soziale Ungleichheit und Armut nicht zu schocken.

Zu ihrer kleinen Schwester Nathalie hat sie ein sehr vertrauensvolles Verhältnis, auch wenn die beiden aufgrund ihrer sehr unterschiedlichen Charaktere regelmäßig aneinandergeraten. Diesen Streitigkeiten zum Trotz hatte Sophie es sich nach ihrer Einschulung zur Aufgabe gemacht ihrer kleinen Schwester jeden Abend eine Gute-Nacht-Geschichte vorzulesen, bis diese selbst gut genug lesen konnte. Um ihre kleine Schwester zu beschützen schreckte Sophie vor keinem Mittel zurück und legte sich auch mit deutlich stärkeren Gegnern an.

Sophies Lieblingstiere sind Enten, wie die Protagonistin ihres Lieblingsbuchs aus Kindertagen Die Kleine Ente Annabelle (La Petite Cane Annabelle). Öffentlich würde sie dies aber längst nicht mehr zugeben. Ihre Annabelle-Artikel hat sie im Alter von 9 Jahren aus Gründen der Coolness allerdings ihrer Schwester Nathalie und ihrem Freund Yx' geschenkt. Als Kind hatte sie folgende Berufspläne, für die Zeit, wenn sie "einmal groß ist": Fußballtorwart, Ärztin, Enteforscherin, Lehrerin, Musikerin, Künstlerin und Sicherheitschefin.

An der Akademie steht ihr Privatleben hintenan. Zwar fühlte sie sich gegenüber Fremden aufgrund ihrer Mutter nicht zu besonderen Leistungen verpflichtet, gegenüber ihrer Familie und sich selbst jedoch umso mehr. Ihr Leistungswille kann bisweilen ins Wahnhafte übergehen und hatte dem ein oder anderen Kameraden übel aufgestoßen. Ihre Freizeitaktivitäten an der Akademie beschränkten sich während des Semesters auf ausgiebigen Sport. So musste sie sich zwingen wenigstens an einem Wochentag keinen Sport zu treiben.

Eltern

Um Verwechslungen zu vermeiden hat Sophie es sich angewöhnt ihre Mutter Marie französisch "Maman" zu rufen, während Annika konsequent schwedisch als "Mamma" bezeichnet wird. Für Außenstehende verwirrend spricht sie daher stets von ihren Eltern als "Mamma und Maman". Während sie äußerlich definitiv eher Annika ähnelt, sehen Freunde der Familie charakterlich viele Ähnlichkeiten zur jungen Marie.

Freunde

Da die Zahl der Kinder an Bord der Prevalence und Aurora begrenzt war, pflegte Sophie bereits in jungen Jahren einen ungezwungenen Umgang mit Erwachsenen, oft auch hochrangigen Diplomaten oder Offizieren der Sternenflotte. Daraus erwuchs auch in außerdienstlichen Situationen eine Einstellung, die von einigen als fehlender Respekt vor Rangunterschieden gewertet wird. Erst seit der Versetzung ihrer Mutter auf Sternenbasis 613 bestand ihr Bekanntenkreis größtenteils aus Gleichaltrigen. Mit diesen suchte sie immerzu den Wettbewerb.

Anders ist es nur bei ihrem Freund, dem gleichaltrige Betazoiden Tamino, den sie schon seit ihrer Einschulung auf der USS Aurora kennt. Mit diesem führt sie ein überaus inniges und vertrauensvolles Verhältnis, wobei beide jedoch davor zurückschreckten mehr daraus zu machen. Mit Tamino tauscht sie weiter regelmäßig Nachrichten aus.

Seit dem Urlaub auf Jam'br'Tribat verbrachte sie außerdem viel Zeit mit Jamina, der etwa einem Jahr älteren Adoptivtochter der Hamiltons. Während Sophie Jamina in die Welt eines Föderationskindes einführte, lernte sie von Jamina viel über deren Kultur und erkundete mit ihr - bisweilen ohne Wissen der Eltern - die dunkleren Ecken Tan Waksas, wo sie bisweilen recht ausschweifend feierte. Mit Jamina besuchte sie auch die Sternenflottenakademie. Mittlerweile dienen beide gemeinsam auf der Blind Guardian und bringen auch einen nicht unbeträchtlichen Teil ihrer Freizeit zusammen.

Hobbys

Sport

Sophies erstes Hobby ist der Fußball. Dabei konzentrierte sie sich auf das Torwartspiel. Nach Trainings mit Erwachsenen und einer aktiven Laufbahn auf Adan und an der Sternenflottenakademie nutzt Sophie heutzutage jede Gelegenheit zum Kicken. Auch anderen Sportarten wie Rugby und Basketball ist sie nicht abgeneigt. Sie schwimmt außerdem gerne, ist jedoch keine besonders gute Schwimmerin. Auf Adan spielte sie regelmäßig Wasserball. Außerdem reitet und klettert Sophie gerne.

Kampfsportarten als Vorbereitung für den Ernstfall jeglicher Art lehnt sie ab, da sie die Implikation eines fairen Kampfes für lächerlich und weltfremd hält. Auf Adan entwickelte sie jedoch ein Interesse für Telektarnel. Da dieses jedoch innerhalb des Föderationsraums illegal ist, begügnet sie sich zwangsläufig mit Mixed Martial Arts, die sie jedoch vor allem als Sportart und weniger als Training für den unbewaffneten Nahkampf ansieht. Noch viel mehr gilt dies für die Historischen Europäischen Kampfkünste, welche Sophies neuestes Hobby darstellen. Zwar würde sie es nicht zugeben, doch handelt es sich hierbei um einen der wenigen bleibenden Einflüsse eines Kameraden aus Akademiezeiten. Entsprechend ihrer intensiven sportlichen Betätigung sind ihr regelmäßig kleinere Sportverletzungen anzusehen.

Sonstiges

Seit ihrem siebten Lebensjahr lernt Sophie Geige zu spielen. Unterrichtet wurde sie dabei zunächst von Lydia Moore und anschließend von Christina Mason. Der hohen Bedeutung von Musik in ihrer Familie geschuldet spielt sie außerdem rudimentär Klavier und singt gerne. Anders als ihre Schwester Nathalie ist sie jedoch künstlerisch ansonsten nicht besonders talentiert. Darstellendes Spiel interessiert sie zwar, doch bis auf eine Hauptrolle im Amateurtheater als Dreizehnjährige hat sie sich diesem Interesse nicht weiter gewidmet.

Durch den Einfluss ihrer Mutter entwickelte Sophie schon als Kind eine Vorliebe für historische Holoromane, inklusive teilweise ausgefallenen Kostümen. Die Nutzung historischer Schusswaffen bereitet ihr außerdem ebenfalls große Freude. So ist Sophie sowohl mit historischen als auch modernen Kurz- und vor allem Langwaffen eine sehr gute Schützin. Derzeit plant sie bei nächster Gelegenheit an einem Two-Gun-Wettkampf - sei es mit historischen oder modernen Waffen - teilzunehmen.

Seit ihrer Geburt gab es ihrer Familie jede Woche einen Wellnesstag, um gemeinsam zur Ruhe zu kommen. So entwickelte sie schon in jungen Jahren einen Geschmack für Saunagänge und ausgiebige Bäder, die sie bevorzugt in Gesellschaft von Freunden und Bekannten zelebriert.

Crew der USS Swansea NCC-85024
KO XO LWO SC|TO ING COU ING MO
Captain
Tanabahi Maya Rinou
Lieutenant Commander
Seneca
Lieutenant
Yoran Jinn
Lieutenant
Sophie Davion
Lieutenant
Saya Levi
Lieutenant Junior Grade
Julien Adams
Lieutenant Junior Grade
Linus Grandes
Ensign
Calum McClymont