Star Trek GHD - Geschichte

Aus TZN STRS Hauptcomputer
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Der Artikel gibt zusammengefasst den Inhalt der Handlungen des Sternenflottengeheimdienst wieder.


Staffel Eins (2008) - Mind over Matter I - Exitus

Konvoi

  • Intel
Anfang des Jahres 2382 traf sich in einem geheimen Raum tief im Bauch des Hauptquartiers des Sternenflottengeheimdienstes, dem Octogon auf der vor der Küste von San Francisco gelegenen Insel Angel Island, eine Gruppe von großteils aus dem GHD stammenden Personen verschiedener Spezies, um den Beginn der Umsetzung eines Plans zu beschließen, der laut Wortführer der Versammlung bereits vor 15 Jahren, also 2367, erdacht worden war.
  • Progress
Noch Ende Januar des gleichen Jahres flog die Remanerin Ltjg. T’Remara, eine Mitarbeiterin des Sternenflottengeheimdienst, zu den Utopia-Planitia-Flottenwerften und traf sich dort mit Rear Admiral Talea Saris. Grund für das Treffen war eine Anfrage seitens des GHD an die Werft nach einer Reihe von Frachtschiffen, um eine Materialmenge von 50.000 metrischen Tonnen transportieren zu können. Die Schiffe wurden nach kurzen Verhandlungen bewilligt, ohne das der Geheimdienst den Grund für seine Anfrage hätte offenlegen müssen.
Bereits wenige Tage später brach der Konvoi, bestehend aus einem Schiff der Miranda-Klasse als Leitschiff und einem Großraumfrachter vom Typ Norvorka, auf in Richtung des galaktischen Westens, nahe des Tzenkethi-Territoriums. Die Sicherheit des Konvois, der zusätzlich noch von einigen Runabouts begleitet wurde, unterlag der Verantwortung von Lieutenant Samantha Evans, zu diesem Zeitpunkt Leiterin der Sondereinsatzkommandos für Sicherheitsfragen des Geheimdienstes. Die Anwesenheit des Lieutenants mit ihren Teams, sowie die getroffenen Geleitschutzmaßnahmen unterstrichen die scheints enorme Wichtigkeit der Ladung des Konvois.
Drei Tage nach Verlassen des Sol-Systems wurde der Konvoi von Piratenschiffen des Orion-Syndikats attackiert. Im Laufe des Gefechts eilte die USS Persephone NCC-63540 dem bedrängten Konvoi zur Hilfe und mit einer gemeinsamen Anstrengung gelang es, die Piraten zurück zu schlagen. Der Frachter jedoch wurde zerstört, nachdem die Besatzung bis auf den Kommandanten evakuiert werden konnte. Eine anschließende Analyse der Trümmer durch die USS Persephone ergab, dass der Konvoi lediglich 50.000 metrische Tonnen terranischen Gesteins transportiert hatte.
Was die Besatzung des Konvois oder die Crew der Persephone nie erfahren sollte, war, dass der Konvoi lediglich als Köder für einen romulanischen Agenten diente, den man im Geheimdienst vermutet hatte. Alle in Verdacht stehenden Personen wurden in die Planung des Konvois miteinbezogen und ihnen wichtige Daten übermittelt.
Der Agent, ein Überbleibsel des inzwischen beendeten Kalten Krieges zwischen dem Romulanischen Sternenimperium und der Vereinigten Föderation der Planeten, sah seine Chance auf eine ehrenvolle Rückkehr in die Heimat gekommen und heuerte die Söldner des Orionsyndikats an, um die vermeintlich wichtige Ladung des Frachters mit ihm selbst zurück ins Imperium zu bringen.
In den Wirren des Gefechts konnte der romulanische Agent von Lieutenant Samantha Evans enttarnt werden, als dieser, unter Druck gesetzt, Fehler beging. Auf Anweisung von Lieutenant Seamus Parker jedoch, welcher auf Angel Island der für den Konvoi zuständige Offizier war, nahm Lt. Evans den Agenten nicht fest, sondern ließ ihn im Glauben weiterhin unentdeckt zu sein, um ihn zu einem späteren Zeitpunkt gewinnenbringend einsetzen zu können.
  • Debriefing
Zum gleichen Zeitpunkt, da der Konvoi bestehend aus Schiffen des Geheimdienstes das Sol-System verlassen hatte, war ein weiterer Konvoi mit gleicher Ladungsmenge in die entgegengesetzte Richtung aufgebrochen. Die beteiligten Schiffe trugen das Logo der privaten Firma Ravenwood und konnten dank des vom Geheimdienst organisierten Ablenkungsmanövers ohne Schwierigkeiten in den Weiten des Alls verschwinden, mit Kurs Richtung der Romulanisch Neutralen Zone...

Ravenwood

  • Progress
Ende Januar 2382 wurde ein Sonderermittlungsteam auf die USS Praetorian NCC-75241, das Flaggschiff des GHD berufen. Mitglieder des Teams waren Lieutenant Nathan Fielding, Lieutenant Shorak und Lieutenant Junior Grade Anastasia Celí. Die Praetorian unterstand zu diesem Zeitpunkt dem Kommando des Bolianers Commander Krixor.
Unter dem Codenamen "Mission Privacy" sollten die Geheimdienstmitarbeiter Ermittlungen gegen die Firma Ravenwood aufnehmen, die in Verdacht stand, während des Dominionkrieges Waffensysteme illegal weiterverkauft zu haben. Besonderes Augenmerk galt hierbei einem Antimateriesprengkopf von enormer Zerstörungskraft, den die USS Ares NCC-73624 während einer Patrouillemission an Bord eines Frachtschiffes vorgefunden hatte. Der Sprengkopf detonierte jedoch und alle Beweise bis auf die Herkunft des Sprengkopfes wurden vernichtet. Als Ziel des Frachters war der Urlaubsplanet Risa angegeben worden.
Als erste Maßnahme entschloß sich das Team, das Hauptquartier von Ravenwood auf dem Saturnmond Titan zu infiltrieren. In den Archiven des Konzerns fand man Hinweise darauf, dass Ravenwood eine ganze Serie von Antimateriesprengköpfen hergestellt hatte. Im Zuge des Dominionkrieges hatte die Sternenflotte massive Probleme, den Nachschub für die Front sicher zu stellen und bat private Firmen wie Ravenwood um deren Hilfe, wofür ihnen großzügige Freiheiten im Bau und Transport militärischer Güter gewährt wurde, so auch für die Herstellung der Antimateriessprengköpfe, die jedoch als Massenvernichtungswaffen nie zum Einsatz kamen.
Dem Team um Lt. Fielding gelang es, alle im Archiv des Konzerns vorliegenden Informationen auf einen Datenspeicher zu übertragen und mit zur Praetorian zu nehmen, wo unmittelbar mit der Entschlüsselung begonnen wurde.
Neben einer kurzen Korrespondenz zwischen dem Sternenflottengeheimdienst und Ravenwood, deren Inhalt auf "[...] alle Zeugen wurden eliminiert." lautete, ergab die Entschlüsselung eine Reihe erschreckender Fakten. So wurden neun Antimateriesprengköpfe gebaut und scheints an verschiedene Ziele innerhalb des Föderationsgebietes ausgeliefert. Die Liste der Ziel enthielt:
  • Risa
  • Galen
  • Bellatrix
  • Arbus
  • Vulkan
  • Bolarus
  • Qualor
  • Davlos
Jedoch fehlten sowohl die genauen Standorte der Sprengköpfe auf den Planeten, als auch die Bestätigung, dass die Liste der Wahrheit entsprach. Desweiteren waren lediglich acht Ziele angegeben, aber neun Sprengköpfe vermerkt, wobei die an Risa zu liefernde Bombe bekanntermaßen zerstört worden war. Eine der Waffen blieb weiterhin unauffindbar und so setzte sich das Ermittlungsteam daran, die neben der Planetenliste erhaltenen Daten auszuwerten. Unter anderem fanden Sie die Namen einer Reihe von Schiffen, die ausnahmslos als vermisst galten; sowie die Namen einiger Personen, die in Zusammenhang mit den Sprengköpfen erwähnt wurden, darunter ein Tellarit namens Garn, der laut Auskunft das GHD ein Blumengeschäft auf der Handelsrelaisstation 134 nahe des Arachnoideanebels betrieb.

Der Kern

  • Progress
Lieutenant Seamus Parker hatte der USS Rhode Island NCC-76241 über die Subraumkommunikationskanäle eine Nachricht zukommen lassen, wonach der GHD im Zuge einer geheimen Operation auf die Hilfe eines Schiffes der Sternenflotte angewiesen sei. Captain Chris Bristow willigte in das Gesuch des Geheimdienstes ein und stellte die Rhode Island mitsamt ihrer Besatzung zur Verfügung. Als den Geheimdienst vertretendes Personal erschien Lt. Seamus Parker selbst mit seiner Assistentin Ensign Philine Turion.
In einer Einsatzbesprechung auf dem Weg zu vom GHD genannten Koordinaten im galaktischen Norden des Föderationsraumes, nannte Lt. Parker den Zweck der Mission: Während des Dominionkrieges ging ein Kreuzer der Breen in einem Asteroidenfeld zwischen den Territorien der Föderation und der Breen Konföderation verloren. Nun war das Schiff von einem Ferengihändler entdeckt und die Information hierzu verkauft worden. Ziel der Operation sei die Bergung des Hauptcomputerkerns des Schiffes. Als einzige Gefahrenquelle wurde der Umstand genannt, dass der Ferengi seine Informationen womöglich an beide Seiten verkauft hatte und deshalb Eile geboten war, da man einem Konflikt mit den Breen aus dem Wege gehen wollte.
Am Zielort angekommen fand man den Breenkreuzer tatsächlich an den genannten Koordinaten vor und ein Außenteam setzte über, um den Kern zu bergen. An Bord des Schiffes jedoch stieß man wider Erwartens auf Widerstand durch überlebende Besatzungsmitglieder, die auf ihrem steuer- und kommunikationslosen Schiff seit Ende des Dominionkrieges lebten. Auch das Auftauchen zweier Schiffe der Breenstreitkräfte sorgte dafür, die Situation deutlich schwieriger als erwartet zu gestalteten. Trotz der widrigen Umstände gelang es dem Außenteam, den Computerkern ohne personelle Verluste zu bergen und auf die Rhode Island zu bringen. Kurz darauf explodierte der antriebslose Kreuzer aus bis heute unbekannten Gründen. Nach einem kurzen Gefecht entkam man den Schiffen der Breen und kehrte wohlbehalten in den Föderationsraum zurück.
Auf die Anfrage seitens der Crew der Rhode Island, welche für den Geheimdienst relevanten Informationen der geborgene Kern gespeichert habe, bekamen sie von Lt. Parker keine Antwort. Dieser verließ bereits kurze Zeit später mit seiner Assisstenin das Sternenflottenschiff wieder mitsamt der Beute, nachdem er sich für die Kooperation bedankt hatte.
Lieutenant Parker brachte den geborgenen Computerkern nach Angel Island, wo er von Spezialisten untersucht und der Inhalt ausgewertet wurde. Die meisten Informationen waren veraltet, doch Ziel der Operation waren von Beginn an die in dem Datenspeicher enthaltenen Baupläne jener im Dominionkrieg gefürchteten Waffe gewesen, die Schiffsenergiesysteme lähmen konnte. Mit Hilfe der Pläne wurde eines dieser Waffensysteme rekonstruiert und an Bord eines registrierungslosen Raumschiffes der Defiant-Klasse installiert. Das Schiff verließ nach Montage wenige Wochen später eine geheime Werft irgendwo im Föderationsraum und nahm Kurs in Richtung Deep Space 8.
  • Debriefing
Lt. Parker indess rief Lieutenant Samantha Evans zu sich und gab ihr den Auftrag, ein ca. 50 Personen umfassendes Team zur Sicherung einer planetaren Forschungsbasis aufzustellen. In dem Team sollte sich ebenfalls der Anfang des Jahres enttarnte romulanische Tal'Shiar-Agent befinden.

Das Vinculuum

  • Progress
Bereits wenige Wochen nach dem kooperativen Einsatz zwischen der Besatzung der Rhode Island und dem Geheimdienst der Sternenflotte, brach Lt. Parker erneut mit seiner Assisstentin auf, diesmal an Bord der USS Langley NCC-74862, die zu diesem Zeitpunkt unter dem Kommando von Lieutenant Commander Christian Herald Bale stand Ziel des Fluges war der freie Raum außerhalb des Territoriums der Föderation, nahe der Shran-Passage und Deep Space 8. An zuvor vereinbarten Rendezvous-Koordinaten traf sich die Langley mit dem registrierunglosen Schiff der Defiant-Klasse, welches mit der zuvor nach den erbeuteten Plänen gebauten Breenwaffe ausgestattet war, und der USS Vengeance NCC-78473.
Ziel der kleinen Flotte war, mithilfe eines Deflektortransmitters eine Borgspähre anzulocken und diese kurzzeitig mit der Breenwaffe zu lähmen. Anschließend sollte das Vinculuum, das zentrale Steuerorgan des Schiffes, entwendet und die Sphäre zerstört werden.
Die Durchführung des Plans gelang und trotz des vorzeitigen Wiedererwachens der Drohnen an Bord der Sphäre gelang die Operation und die Spähre konnte unter Verlust des Schiffes der Defiant-Klasse zerstört werden. Erstaunlichweise schien der Verlust des Schiffes auf Seiten des Geheimdienstes niemand wirklich ernsthaft zu bedauern. Nachdem sich Lt. Parker bei Captain Lucas Draxo für dessen Kooperation bedankt hatte, zog sich der GHD mit dem erbeuteten Vinculuum zurück, einmal mehr ohne die Sternenflottencrew der Vengeance über den Zweck dieser Mission aufzuklären.
Die USS Langley brachte das Vinculuum daraufhin zu einem Mond namens Sec IIIb, welcher nahe Deep Space 6 und der Romulanisch Neutralen Zone gelegen ist. Auf dem Mond befand sich eine kleine Forschungsstation des Sternenflottengeheimdienst, deren Sicherheit inzwischen in die Hände von Lieutenant Evans und ihrem 50-köpfigen Team gelegt worden war. Die Basis selbst bestand größtteils nicht aus Sternenflottenmaterial, sondern ein Großteil der Aggregate wies das Firmenzeichen von Ravenwood auf. Der Bau der Basis war Anfang desselben Jahres durch einen Konvoi von Ravenwood getätigt worden, im Auftrag des GHD.
  • Debriefing
Die USS Langley hielt sich jedoch nicht lange bei Sec IIIb auf, sondern setzte Kurs zurück nach Angel Island, wobei sie unterwegs eine Agentin namens Lieutenant Verena Roth aufnahm, die von Lt. Parker einen Spezialauftrag erhalten sollte.

Arachnoidea

  • Progress
Inzwischen schrieb man Ende Mai des Jahres 2382. Die USS Praetorian hatte den Arachnoideanebel erreicht und Warteposition in einem vor Sensoren geschützen Bereich bezogen. Man wartete auf eine günstige Gelegenheit, ein Ermittlungsteam unerkannt auf die Handelsrelaisstation 134 schleusen zu können, um mit dem Botanikhändler Garn Kontakt aufnehmen zu können.
In der Zwischenzeit, während die Vorbereitungen für den verdeckten Einsatz liefen, waren weitere Fakten zu den vermissten Antimateriesprengköpfen ermittelt worden: Eine genaue Lage der Bomben auf den Planeten war nun bekannt. Stets zeigten die Koordinaten auf eine Zweigstelle der Firma Ravenwood, die wiederrum im bevölkerungsreichsten Teil des jeweiligen Planeten errichtet worden waren. Allerdings ergaben geheime Durchsuchungen der Firmengebäude keinen Fund der Bomben und auch Anhaltspunkte über den neunten und vermissten Sprengkopf blieben aus.
Schließlich fand sich eine günstige Möglichkeit für das Ermittlungsteam aus Lieutenant Shorak und Lieutenant Junior Grade Anastasia Celí, durch die Mithilfe einiger orionischer und ferengischer Händler unbemerkt auf die Relaisstation zu gelangen. Nach kurzer Sondierung der Lage vor Ort trat man in Kontakt mit dem Tellariten Garn, wobei der Vulkanier Shorak sich als interessiert an Waffengeschäften ausgab. Es gelang im Zusammenhang mit der Erwähnung von Antimateriesprengköpfen die Liste einer Reihe von Personen zu ermitteln, die der Tellarit als Kontaktpersonen nannte. Bevor jedoch weitere Informationen gewonnen werden konnten, stürmte unvermittelt ein vermummter Mann den Blumenladen des Tellariten und ließ sich auf einen Kampf mit den Geheimdienstlern und dem Tellariten ein. Am Ende, tödlich verwundet, ließ er eine Handgranate fallen, die Augenblicke später explodierte. Der Attentäter wie auch der Tellarit kamen ums Leben. Die beiden Ermittler konnten verletzt entkommen und wurden kurz darauf von der Praetorian wieder an Bord genommen, die in den Wirren der Explosion ihre Deckung kurz verließ. Auch die Leiche des Attentäters wurde mitgenommen.
Wieder an Bord des Schiffes begann man sofort die Vitae der neuen Verdächtigen, darunter ein Mr. Peysel, Bankier auf Bolarus und Captain Horatio Tond vom GHD, zu ermitteln und die Obduktion der Leiche des Attentäters einzuleiten. An seinem Gehirn waren offenbar zuvor chirurgische Eingriffe vorgenommen worden. Desweiteren wurde im Kopf des Attentäters ein winziger schwarzer Kasten gefunden, der zur weiteren Untersuchung entnommen wurde. Ein Fehler, wie sich zeigte, als sich der Kasten als Bombe erwies, der einen Teil des Schiffes völlig zerstörte. Neben der Vernichtung von Beweismaterial wie der Leiche, starben die beiden Pathologen der Praetorian und Lieutenant Fielding wurde schwerstens verletzt. Er wurde daraufhin in ein künstliches Koma versetzt und Lieutenant Shorak übernahm die Leitung der "Mission Privacy". Im Zusammenhang mit dem Rätsel, wo der Attentäter her kam und wer ihn geschickt hatte, kam zum ersten Mal der Gedanke auf, das Personen aus den Reihen des GHD selbst in den Fall verwickelt sein könnten.
Auf Angel Island hatte man inzwischen ebenfalls die Priorität des Falles erkannt und eine Sonderkommission unter der Leitung von Lieutenant Commander Irene Gassimov ins Leben gerufen, die der Verbindungsoffizier zum Team vor Ort sein würde. Während die Auswertung der gewonnen Informationen lief, setzte die Praetorian Kurs in Richtung Sternenbasis 82, um medizinische und technische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Austausch

  • Progress
Die Mitte des Jahres 2382 war überschritten. Auf der Forschungsstation Sec IIIb liefen die letzten Vorbereitungen für das Einsetzen des zuvor eroberten Borg-Vinculuums in ein eigens dafür geschaffenes Mini-Kollektiv aus drei entführten Drohnen. Mittels des Anschlusses an ein speziell entwickeltes, hochmodernes Computersystem, würde dem Vinculuum beständig illusioniert werden, es befände sich weiterhin ungestört an Bord seiner Sphäre. Das Vinculuum würde den Kontakt zum Hive-Bewusstsein des Borg-Kollektivs aufnehmen und seinen Datenfluss mit dem Hive aktualisieren und synchronisieren. Diese Daten würde der Computer des GHD dann auffangen und abspeichern. Der perfekte Spion, der nicht einmal weiß, dass er dem Feind Informationen liefert - und das Wissen über jede Bewegung jeder Drohne und jedes Kubus des Kollektivs. Ein gewagtes, aber bei Erfolg scheints lohnendes Unternehmen...
Auf Sec IIIb wurde Lieutenant Samantha Evans indess von einem Mann namens Horatio Tond in die Geschehnisse eingeweiht, der sich als Mitarbeiter der Firma Ravenwood auswies und der Vertreter der Firma vor Ort wäre. Nach einem kurzen Gespräch unter vier Augen erfuhr die Sicherheitschefin der Forschungsbasis aber, dass Mr. Tond ein Agent war, der bereits seit dem Dominionkrieg in der Firma Ravenwood verdeckt arbeitete. Auch auf der Basis eingetroffen, wenn auch inoffiziell, war inzwischen Lieutenant Verena Roth, die hier den Beginn ihres Spezialauftrages von Lt. Parker finden würde.
Das Experiment wurde gestartet und erwies sich scheints als voller Erfolg. Ununterbrochen wurden Daten aus dem Hive-Bewusstsein der Borg durch das Vinculuum extrahiert und ausgewertet. Das sich bereits kurz nach Beginn des Experiments Zeichen von Borgaktivität in den angrenzenden Sektoren zeigte, wurde dem Personal der Forschungsbasis verschwiegen. Die Borg wussten um ihr verlorenes Vinculuum und begann danach zu suchen, doch noch taten die Computer des GHD ihre Arbeit und verschleierten seinen tatsächlichen Aufenthaltort.
Drei Tage nach Start des Experiments erhielt Lt. Evans den Befehl, den romulanischen Tal'Shiar-Agenten, der sich nach wie vor in ihrem Team befand, nicht weiter unter Beaufsichtigung zu halten. Nun begann der eigentliche Plan zu greifen. Wie erwartet sabotierte der Romulaner unwissentlich den Computer, welcher das Vinculuum unter Kontrolle hielt, als er eine Nachricht in das nahe gelegene Romulanische Sternenimperium schickte mit dem Hinweis über die Position der Forschungsbasis. Mit Ausfall des Computers wurden die Borg auf ihr verlorenes Vinculuum aufmerksam und bereits kurz darauf erschienen zwei taktische Kuben im Orbit des Mondes. Diese begannen sofort ein orbitales Bombardement und setzten Drohnen in der Basis ab. Die Kämpfe waren nur von kurzer Dauer. Fast das gesamte Stationspersonal kam bereits in den ersten Minuten des Angriffes ums Leben, bis auf einige wenige Personen, die sich in einem geheimen Schutzraum zuvor in Sicherheit gebracht hatten, darunter Captain Tond, Lieutenant Evans, Lieutenant Roth und der Tal'Shiar-Agent. In dem Schutzraum kam es dann zum Eklat, als Verena Roth den Romulaner offiziell entarnte und erschoss. Mittels bereits zuvor getroffener Vorbereitungen und der Hilfe von Captain Tond wurde die GHD-Agentin chirurgisch verändert, sodass ihr Äußeres sowie ihre Identität dem einer Romulanerin entsprach, die fortan unter dem Decknamen "Taris" operieren würde.
Kurz nach dem Eintreffen der Borg-Kuben erreichten auch die USS Persephone NCC-63540 und ein Geschwader romulanischer Warbirds das System. Von den Borg als nicht-bedrohlich eingestuft, versuchten beide Seiten ihre Überlebenden aus der zerstörten Forschungsbasis zu retten - die Romulaner ihren Agenten, die Sternenflottenangehörigen die Mitglieder des GHD. Außenteams beider Fraktionen stießen vor dem Eingang des Schutzraumes zusammen und einer direkten Konfrontation mit Waffengewalt konnte nur ausgewischen werden, als Captain Tond den nun offiziell enttarnten Tal'Shiar-Agenten im Interesse der guten Beziehungen zwischen der Föderation und dem Romulanischen Imperium an die Romulaner übergab. Auch die Furcht der Romulaner gegenüber einem Vertreter des Tal'Shiar trug hierzu bei. Angesichts der Umstände der Übergabe stellten die Romulaner desweiteren keine Fragen und äußerten auch kein Misstrauen gegenüber Taris/Verena, denn bekanntermaßen kooperieren die Borg mit keiner bekannten Macht des Universums, was einen Trick seitens des Geheimdienst der Sternenflotte ausschließen sollte. Die Borg selbst hatten sich zwischenzeitlich wieder zurückgezogen und das System verlassen, nachdem sie ihr Vinculuum an Bord genommen hatten.
Die Persephone und die romulanischen Warbirds kehrten ebenso um und ließen den Mond Sec IIIb hinter sich, der nurmehr eine rauchende Ruine war und somit alle Beweise vernichtet waren. Der Plan, dem alle vorausgegangenen Ereignisse nur als Vorbereitung gegolten hatten, war aufgegangen: Die GHD-Agentin Verena Roth würde fortan verdeckt in den höchsten Kreisen des romulanischen Geheimdienst Tal'Shiar unter dem Namen "Taris" als Spion für den GHD arbeiten, ohne das nur die Spur eines Zweifels an ihrer Integrität aufkommen würde.

Weiterführende Einträge

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Staffel Zwei (2008/09) - Mind over Matter II - Der Kopf der Schlange

Verschlusssache

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Dieses Datenverzeichnis untersteht strengster Geheimhaltung und ist R10 markiert.

Weiterführende Einträge

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Staffel Drei (2009/2010) - Stand alone Complex

Verschlusssache

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Dieses Datenverzeichnis untersteht strengster Geheimhaltung und ist R10 markiert.

Weiterführende Einträge

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Staffel Vier (2010/2011) - Wer hinter die Puppenbühne geht, sieht die Drähte.

Enttarnt

  • Progress
Der Auftrag des Direktors für innere Ermittlung, Captain Johann Schmidt - einen GHD-Verräter auf Trill festnehmen - erschien im ersten Moment so logisch und sinnvoll wie jeder andere, sollte jedoch eine Wende nehme, mit der das Geheimdienstteam bestehend aus Lieutenant Anastasia Celí, Lieutenant Verena Roth und Ensign Alanis Cenneth nicht gerechnet hatten.
Auf der Jagd nach dem Verräter unter Supervision durch den technischen Mitarbeiter Vik Patel wurde das Team von einer Commandoeinheit des Geheimdienstes festgesetzt und kurz darauf wegen Hochverrats in Gewahrsam genommen um vor ein Kriegsgericht geführt und für die Tat verurteilt zu werden. Doch die Verwicklungen in dieser Angelegenheit greifen tiefer und sind verworrener, als angenommen, was kurze Zeit später zur Aufhebung des Haftbefehls führte.

Sollbruchstelle

  • Progress
Commander McCreed in Begleitung von Ensign Ryuuto Yamamoto nahm die Entlassung der drei Geheimdienstagenten vor, welche Verstärkung durch den Ensign aus der inneren Ermittlung erhalten sollten. Das Schiff hatte bereits nach einer Kursänderung den Orbit von Alpha Centauri B II erreicht, wo sich vor wenigen Stunden ein Attentat auf zwei kommandierende Offiziere des Schiffsverbandes Vigilant Sentinels, Commander Magnus van Hellstrøme von der USS Kumari NCC-79110 und Commander Kaaran von der USS Esquiline NCC-83716 ereignet hatte, während einer Opernaufführung des Stückes L'albero rosso.
Aus Aufzeichnungen der Sicherheitsabteilung der Oper und eigenen Tatortermittlungen kristallierte sich heraus, dass der Terroranschlag ein politischer Racheakt der Samunen war, deren Planet durch die Andorianer während deren eroberungsorinentieren Verngangenheit vernichtet wurde und nur wenige ihrer Rasse überlebt hatten. Der Transporter, welcher in die Oper gesteuert worde war, erwieß sich als Sackgasse, da über mehrere Zwischenhändler und unter Nutzung einer Scheinfirma die Spuren verwischt worden waren. Man konnte jedoch aus dem Schauspielerstab sowie dem Mitarbeiterstab des Raumhafens von Alpha Centauri B II die Personen Hector Dixon und Will Jameson in Verbingung mit dem Attentat bringen, was darauf schließen lässt, das die Samunen ein ausgedehntes Netzwerk für mögliche Terrorakte gegen Andorianer und Sympathisanten ausbauen konnten.

Coup

  • Progress
Im Zuge der Ermittlungen um den Vorfall auf Alpha Centauri B II erhielt das Team unter Führung von Lieutenant Verena Roth den Auftrag das Börsengebäude auf Bolarus XII zu infiltrieren und essentielle Daten zu extrahieren. Der Auftrag - Sabotage der Energieversorgungssystems zur Vorbereitung der Exit-Strategie, Beschaffung von Zugangsberechtigungen, Extraktion und Übermittlung der erlangten Daten.
Der Auftrag verlief zunächst wie im Bilderbuch. Die Überladungsmodule wurde unbemerkt in den Versorgungskellern des Börsengebäudes an der Hauptenergieversorgung durch Lieutenant Anastasia Celí und Ensign Ryuuto Yamamoto angebracht, während Lieutenant Verena Roth und Ensign Alanis Cenneth ihrerseits die Zugangscodes und ein DNA-Sample für den Zugang zum Hauptsafe auf Etage 53 besorgten, welcher angesichts der perfekten Planung und Vorbereitung kein Problem darstellte.
Problematisch wurde lediglich ein übereifriger Sicherheitsbeamter der hauseigenen Sicherheit welcher erst Lieutenant Anastasia Celí getarnte Anwesenheit in Frage stellte und dann auch taub für die Scharade von Ensign Ryuuto Yamamoto nicht abkaufte. Ein Verstärkungsteam versuchte die Situation unter kontrolle zu bringen, scheiterte jedoch an der beharrlichkeit der Agenten und kaufte letztenendes die Lüge ab.
Eine Überraschung undefinierbarer Art war jedoch das Zusammentreffen mit einer gewissen Kate Elizabeth Walsh von Walsingham Corporations, welche zuvor bereits die Zieldaten extrahieren konnte und gefälschte Daten hinterlassen hatte und sich nun zeigen wird, welche Absichten diese Dame und die Firma, die hinter ihr steht, hegen.

Pflicht und Loyalität - Ryuuto Yamamotos Vergangenheit

  • Intel
Der andere Weg des Kriegers - Kapitel 1 - Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit versus Falschheit und Unrecht
Der andere Weg des Kriegers - Kapitel 2 - Mut versus Feigheit
Der andere Weg des Kriegers - Kapitel 3 - Güte versus Bosheit
Der andere Weg des Kriegers - Kapitel 4 - Wahrheit und Wahrhaftigkeit versus Betrug
Der andere Weg des Kriegers - Kapitel 5 - Höflichkeit versus Rücksichtslosigkeit
Der andere Weg des Kriegers - Kapitel 6 - Ehre versus Ehrlosigkeit
  • Progress
Mission Loyality war ein nur bedingter Erfolg. Ein GHD-Agententeam unter der Leitung von Lieutenant Stavek bestehend aus Lieutenant Junior Grade Vores und Lieutenant Junior Grade Kravchenko wurde auf Trill entsendet um dort gemeinsam mit einem Kommandoteam unter Leitung von Lieutenant Ramirez den kürzlich aus der Versenkung aufgetauchten Ensign Yamamoto und die flüchtige, ehemalige Lieutenant Junior Grade Ayanami festzunehmen. Gegen letzterer wurde der Vorwurf illegalen Datenhandels und Hochverrat erhoben. Ensign Ryuuto Yamamoto, der für die Stellung Rikku Ayanamis verantwortlich war, muss sich möglicherweise wegen Beihilfe verantworten.
Schon kurz nach der Ankunft wurden sich die Teams gewahr, dass ihre Ankunft bereits bekannt war und musste sich auf dem Weg zu einem etwa zehn Kilometer entfernten einiger Guerillaangriffe feindlich gesinnter Einheiten erwehren. Letztendlich konnte man jedoch die Zielpersonen stellen, doch Lieutenant Junior Grade Kravchenko entpuppte sich als Sektion 31 Agent Greg Shapiro, welcher kurzerhand Rikku Ayanami dem Tod überantwortete.
Unter den Verlusten gelistet wurde Kommandoeinheit Ensign Richardson sowie Lieutenant Junior Grade Vores, verletzt bei diesem Einsatz wurde Kommandoeinheit Ensign Groth. Die Aussage Greg Shapiros wurde durch einen weiteren Sektion 31 Agenten mit Namen Lynch unterbunden und die Aussage Yamamotos steht noch aus. Die Umstände des fragwürdigen Verlaufs der Mission, welche ursprünglich die Festsetzung Rikku Ayanamis zum Ziel hatte, erhofft man sich durch die Aussage Ensign Ryuuto Yamamotos so weit wie möglich aufzuklären.
  • Debriefing
Der andere Weg des Kriegers - Kapitel 8 - Fragen versus Antworten

Weiterführende Einträge

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Staffel Fünf (2012) - coming soon

Verschlusssache

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Weiterführende Einträge

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