Steamrunner-Klasse

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Allgemeine Informationen Visualisierungen

In Dienst gestellt: 2347
Wiederaufnahme der Produktion: 2368

Klassifikation: Leichter Kreuzer


Mission

Das Raumschiff der Steamrunner-Klasse war, trotz seiner langen Dienstzeit, in den 2360ern nur selten innerhalb der Föderation anzutreffen. Aufgrund ihrer begrenzten Kapazitäten setzte man sie vermehrt für Missionen diplomatischer und begrenzter wissenschaftlicher Natur ein, um die alt gewordenen Raumschiffe der Miranda und Ambassador-Klasse zu entlasten und gleichzeitig die neueren Schiffe der Norway-Klasse zu unterstützen. Seit Beginn des Dominionkrieges agieren die Schiffe dieser Klasse allerdings auch als mittelgroße Einheiten zur taktischen Unterstützung innerhalb von Flottenveränden.


Charakteristika

Die größte Auffälligkeit der Steamrunner-Klasse ist wohl ihr ungewöhnliches Design, das aus einer Designstudie der 2340er hervorging, wobei viele der Designelemente im Laufe der Zeit an den aktuellen Stand der Technik angepasst wurden, so auch die an Bord befindlichen Rettungskapseln und das Brückenmodul. Die kompakte Konstruktion, die zu ihrer Zeit erstmalig in den Rumpf integrierte Warpfeldgondeln aufwies, macht diesen Schiffstyp zu einem unverwechselbaren Teil der Föderationsflotte. Ebenfalls der Einsatz eines speziellen Anbaus zwischen den Warpfeldgondeln für den Hauptnavigationsdeflektor ist ein einzigartiges Merkmal der Steamrunner-Klasse, da selbst in folgenden Raumschiffkonstruktionen ein ähnliches Konzept nicht mehr zum Einsatz kam.


Hintergrund

Die Steamrunner-Klasse ist vermutlich eines der zweifelhaftesten Designs, das die Ingenieure der Sternenflotte bislang entwickelt haben. Als das Projekt in den 2340ern als Designstudie begann, wollte man die Auswirkungen einer kompakteren Konstruktion, insbesondere in Bezug auf die Warpfeldgondeln, erforschen. Das erste Schiff dieser Klasse, die USS Steamrunner NX-46219, wurde 2344 gestartet, um zu einer größeren Testreihe aufzubrechen, die unteranderem ihre Leistungen bei Warp ergründen sollte. Es stellte sich heraus, dass das kompakte Warpgondeldesign Nachteile bei der Warpfeldgeometrie mit sich brachte, die Jahre später auch bei der Defiant-Klasse zum Tragen kommen sollten. Die erreichbaren Geschwindigkeiten waren stark limitiert, auch verfügte das Schiff aufgrund seines ungewöhnlichen Designs nur über begrenzten Raum für weitreichende Waffen- und Sensorphalanxen.
Nach Abschluss der Tests wurde die Steamrunner-Klasse 2347 offiziell in Serienproduktion genommen, obwohl sich starker Widerstand seitens der Ingenieure des Advanced Starship Design Bureaus (ASDB) laut machte. Man befürchtete, dass diese neue Klasse von Raumschiffen aufgrund ihrer weitreichend Limitierungen schnell seinen Nutzen verlieren könnte. 2355 fuhr man die Produktion schließlich wieder zurück, da sich die Befürchtungen des ASDB bewahrheitet hatten und man mit Einführung der Nebula-Klasse und den Modernisierungsarbeiten an der Excelsior-Klasse keinen weiteren Gebrauch mehr von diesem mittelgroßen Schiffstyp machen konnte. Zwar stellte man die Produktion der Steamrunner-Klasse nicht komplett ein, um zu vermeiden, dass eine Lücke im Raumschiffangebot der Flotte entstand, doch wurde sie zunehmend zu Einsätzen minderer Priorität abkommandiert, bis die Produktion 2363 endgültig eingestellt wurde, weshalb man sie in den 2360ern über die gesamte Föderation hinweg nur selten zu sehen bekam. Als eines der letzten Schiffe lief die USS Assur NCC-69799 vom Stapel.
Mit der Schlacht von Wolf 359 im Jahr 2368 wurde der Sternenflotte klar, dass sie die Produktion einer neuen Generation von taktischen Einheiten in die Wege leiten musste, um der Borg-Bedrohung entgegenwirken zu können. Da der Sternenflotte durch die Dringlichkeit des Modernisierungsplan der Verteidigungsstreitkräfte die Zeit fehlte, um eine Reihe neuer Designstudien in Auftrag zu geben, griff sie alte Konzepte wieder auf, darunter auch das Raumschiff der Steamrunner-Klasse. Man rüstete sie mit den neusten Defensivsystemen aus, erweiterte ihr Missionsprofil auf Einsätze begrenzter taktischer Natur in Flottenverbänden, modernisierte ihre Antriebssysteme und installierte die neusten wissenschaftlichen Einrichtungen, um auch in Zukunft noch mit den neueren Schiffen der Flotte konkurrieren zu können. Die Produktion wurde noch im selben Jahr wieder aufgenommen und die bereits bestehenden Einheiten, darunter auch die USS Appalachia NCC-52136, in den kommanden Jahren umgerüstet, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden.
Ihre Feuertaufe erfuhr die „neue“ Steamrunner-Klasse mit Beginn des Dominionkrieges. Zwar wurden die Schiffe 2373 bereits im Kampf gegen die Borg eingesetzt, doch befanden sich die meisten ihrer Art im Bereich des Sol-Systems entweder noch im Bau oder in der Aufrüstungsphase, weshalb es nicht möglich war, ihre taktischen Kapazitäten korrekt einzuschätzen. Im Zuge der zahlreichen Gefechte des Dominionkrieges verdeutlichte sich jedoch, dass dieses Schiff aufgrund der Modifikationen von 2368 in Flottenverbänden weitaus schlagkräftiger war, als man es ihr ursprünglich angerechnet hatte. Die Modernisierungsbemühungen der Sternenflotte hatten sich, auf taktischem Gebiet allerdings nur bedingt, ausgezahlt.


Chronik

2347: Indienststellung
2363: Einstellung der Produktion
2368: 1st Refit (flottenweites Upgrade aller Schiffssysteme)
   Wiederaufnahme der Produktion
Assur cgi1.jpg
Assur cgi2.jpg
Steamrunner.jpg
Allgemeine Spezifikationen - Basis Allgemeine Spezifikationen - 1st Refit

Stand: 2347

Abmessungen:
Länge: 308,8 Meter
Breite: 233,6 Meter
Höhe: 50,6 Meter
Decks: 12
Masse:
828.565 metrische Tonnen
Besatzung:
Gesamt: 280 (variiert)
Maximale Kapazität: 1.320
Außenhülle:
Standard Duranium-/Tritanium Doppel-Verbundshülle
Antriebssysteme:
Warpantriebssystem:
(2) LF-25 verbesserte lineare Warpfeldgondeln
Impulsantriebssystem:
(2) FIG-2 fusionsbetriebene Impulsantriebssysteme
Warpgeschwindigkeiten:
Reisegeschwindigkeit: Warp 5,0
Maximale Reisegeschwindigkeit: Warp 7,5
Höchstgeschwindigkeit: 8,8 für 12 Stunden
Bewaffnung:
Primärbewaffnung:
(3) Typ-IX Phaserphalanxen
Sekundärbewaffnung:
(2) Mk-44 Photonentorpedorampen, 2 Rohre
Standardbeladung von 50 Gehäusen
Verteidigungssysteme:
CIDSS Primäres Hochleistungs-Deflektorschildsystem
Computersystem:
M-15 Isolineares Computersystem
Missionsdauer:
Standardmission: 3 Jahre
Empfohlene Generalüberholung: Nach 20 Jahren
Hilfsfahrzeugkomplement:
Shuttles: 4 (unterschiedliche Klassen)
Shuttlekapseln: 6 (unterschiedliche Klassen)
Work Bee's: 3 (unterschiedliche Klassen)

Stand: 2368

Abmessungen:
Länge: 308,8 Meter
Breite: 233,6 Meter
Höhe: 50,6 Meter
Decks: 12
Masse:
828.565 metrische Tonnen
Besatzung:
Gesamt: 280 (variiert)
Maximale Kapazität: 1.320
Außenhülle:
Standard Duranium-/Tritanium Doppel-Verbundshülle
Antriebssysteme:
Warpantriebssystem:
(2) LF-35 verbesserte lineare Warpfeldgondeln
Impulsantriebssystem:
(2) FIG-4 fusionsbetriebene Impulsantriebssysteme
Warpgeschwindigkeiten:
Reisegeschwindigkeit: Warp 6,0
Maximale Reisegeschwindigkeit: Warp 8,8
Höchstgeschwindigkeit: 9,6 für 12 Stunden
Bewaffnung:
Primärbewaffnung:
(5) Typ-X Phaserphalanxen
Sekundärbewaffnung:
(3) Mk-80 Photonentorpedorampen, 3 Rohre
Standardbeladung von 95 Gehäusen
Verteidigungssysteme:
FSQ Primäres Hochleistungs-Deflektorschildsystem
Computersystem:
M-15-III Isolineares Computersystem
Missionsdauer:
Standardmission: 3 Jahre
Empfohlene Generalüberholung: Nach 20 Jahren
Hilfsfahrzeugkomplement:
Shuttles: 4 (unterschiedliche Klassen)
Shuttlekapseln: 6 (unterschiedliche Klassen)
Work Bee's: 3 (unterschiedliche Klassen)