Sternenbasis 492

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Dieser Artikel ist der Artikel des Monats November 2010. Er wurde von den Rollenspielern gemeinschaftlich ausgewählt und prämiert. Dennoch bist Du natürlich eingeladen, auch diesen Artikel weiter zu verbessern.

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Sternenbasis 492
Sternenbasis 492 ist eine planetar-orbitale Befestigung der Sternenflotte im Tsavo-System und auf dem Planeten Tsavo, der nahe der galaktisch-südlichen Romulanischen Neutralen Zone liegt.


Stationskomplex

Planetarer Bestandteil

Der planetare Bestandteil von SB 492 ist eine Sternenbasis, die in die Höhlengänge und Minenkomplexe der Sovilo-Berge eingebaut wurde. Da bereits große Teile der Berge erschlossen waren, geriet der Bau, gemessen an den Ausmaßen der Anlage, eher kurz. Die Gänge und Räume wurden dem Sternenflottendesign angepasst und jetzt ähnelt der Komplex einfach nur einer Sternenbasis, die in die Erde anstatt am Himmel gebaut wurde. Leute, die lange Jahre auf SB 492 gedient haben, nennen sie auch gerne "die abgestürzte Sternenbasis" oder "Himmelsbunker". Aber natürlich gibt es nach wie vor mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten. Viele der großen Lagerhallen werden für Montage kleinerer Schiffe oder der Lagerung von Schiffsteilen benutzt. Es gibt Lagerhallen in SB 492, die so groß sind, dass darin ganze Warpgondeln Platz finden. Laut den Abmaßen müsste in der Haupthalle sogar möglich sein, ein Schiff der Sovereign-Klasse gänzlich zusammenzubauen. Da so ein Schiff im Inneren eines Berges allerdings wenig Nutzen hat, sieht man bisher davon ab.

Sternenbasis 492 bietet dem Flottenkommando der Sternenflotte Platz und noch mehr. So hat man durch die Minen im Inneren eigene (wenn auch begrenzte) Nachschublinien für Waffenfertigung und die Kommunikationssysteme sind auf einem so hohen Standard, dass man von ihr als "Hochburg" sprechen könnte.

Faktisch hat die innere Anlage insgesamt beinahe 27 Decks, wobei "Deck" quasi für "Etage" steht. Man meint hinter vorgehaltener Hand, dass der Geheimdienst die 30 Decks mit seinen drei geheimen Verstecken vollmachen würde, aber bisher hat auch das noch niemand bewiesen oder öffentlich gemacht. Fest steht, dass der GHD auch auf SB 492 präsent ist und dies nicht zu knapp. Vor allem auf den üblichen Vergnügungs- oder Handelsdecks geben sich Geheim- und Sicherheitsdienst die Klinge in die Hand. SB 492 beherbergt also nicht nur Fertigungsanlagen und Wohnräume für das Personal, sondern auch Lagerhallen und Nachschubvorräte für ganze Flottenverbände.

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Wache auf dem Gipfel ist eine gern ausgesprochene Strafe

Orbitaler Bestandteil

Der orbitale Bestandteil von SB 492 besteht aus einem Standardmodell, das auch schon bei Sternenbasis 4 und Sternenbasis 3 Verwendung fand. Von diesem Modell wurde wenig abgeändert und wenn, dann waren es eher kosmetische Änderungen. Wie alle anderen Sternenbasen auch, befindet sich der orbitale Bestandteil in einem geostationären Orbit über der planetaren Anlage. Überlegungen, beide durch einen Weltraumlift miteinander zu verbinden, wurde jedoch eine Absage erteilt. Verantwortlich dafür war der Sturm auf Tsavo, der jede Verbindung problematisch macht. Der orbitalen Station eilt ein Ruf als gepflegter Ort voraus, wo jeder gerne willkommen ist. Als Nachteil dieser Haltung scheinen sich auch Schmuggler ein ums andere Mal überaus wohl zu fühlen.

Die Lösung dieses Problems lag allerdings nicht an der Station, sondern an den Schmugglern selbst. Einige der unteren Docks sind für freie Händler reserviert und der Geheimdienst hat die Lage dort unten sehr genau im Blick. Es herrscht ein Gentlemens Agreement zwischen den Händlern und dem Geheimdienst - solange niemand Waffen oder Menschen schmuggelt und nicht zu gierig wird, drückt man hier und da mal ein Auge zu und dafür verpfeifen die Schmuggler die Gierigen unter Ihnen auch schneller. Commodore Hackett bezeichnet dies als ein "System der gegenseitigen Hilfe und Rücksichtnahme" und rührt traditionell nicht am vom Vorgänger eingeführten System.

Da in einigen umliegenden Systemen sehr schöne Biotope zu finden sind, heißt SB 492 auch hin und wieder Kreuzfahrer willkommen, die von hier aus ablegen. Auch für diesen Zweck gibt es Docks, die etwas luxuriöser und eleganter ausgestattet sind. Der Großteil der Docks wird jedoch immernoch von der Sternenflotte beansprucht.

Sehenswürdigkeiten & Bars

  • Scheinbar - Die Scheinbar ist ein altbekanntes Etablissment unter Sternenflottenoffizieren und jeder Offizier, der SB 492 einen Besuch abstattet, muss sich hier mindestens einmal sehen lassen. Der Ursprung des Namens ist mittlerweile in Vergessenheit geraten, aber das urige Ambiente auf Deck 13 der planetaren Anlage hat sich seit Beginn erhalten. Bemerkenswert sind Wände und Decke, die mit Fotos von Offizieren übersät sind. Jeder Gast muss sich fotografieren lassen - und sein Bild wird mit Unterschrift ins Lokal gepinnt. Auf diese Weise finden sich ganz außergewöhnliche Stücke bekannter Persönlichkeiten in der Bar, die nicht nur beste Getränke bietet, sondern eben selbst eine Attraktion ist.
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Die Orbitalplattform von SB 492
  • Lt. Trebbin - Nein, es ist kein lebender Offizier, der gemeint ist. Als die Bauteams der Sternenflotte bei Modernisierungen auf einen leeren Schacht stießen, fanden sie auch eine Gesteinsformation, die wie ein ausrutschender, versteinerter Mensch aussah. Man gab ihm den Spitznamen "Lt. Trebbin" und bis heute soll es großes Glück bringen, Lt. Trebbin einmal auf die Schulter geklopft zu haben. Das haben schon so viele gemacht, dass der Abschnitt mittlerweile gesperrt werden musste.
  • Mary&Max - Wieder auf Deck 13, dieses Mal aber auf der orbitalen Station. Das "Mary&Max" ist ein bekanntes Dating-Casino für junge und alleinstehende Individuen aller Spezies und aller Geschlechter. Gegründet von dem namensgebenden Pärchen, bietet das "Mary&Max" eine große Auswahl von Getränken mit zwei Strohhalmen und allerlei Mittelchen als Zutat, denen aphrodisierende Wirkung nachgesagt wird. Oftmals bleibt es aber bei diesem Irrglaube, denn mittlerweile hat sich als Mitbesitzer - wie sollte es anders sein - ein Ferengi eingeschaltet, der sich aber nie blicken lässt.
  • Distrikt 11 - Eigentlich ist "Distrikt 11" nur die inoffizielle Bezeichnung für eine Ansammlung von Holodecks auf Deck 11. Angeblich hat SB 492 die größte Auswahl an Holoromanen im gesamten Betaquadranten, obwohl das immer wieder angezweifelt wird. Tatsache ist aber, dass Deck 11 beinahe ausschließlich aus Holodecks besteht und dementsprechend dort viele gut gelaunte Familien umherlaufen, um ihre Zeit zu verbringen. Vor allem Jugendliche verbringen hier ihre Zeit und verstecken sich vor ihren Eltern, vermutlich stammt der Spitzname auch daher von Heranwachsenden.
  • Ein Geist - Bis heute existiert ein Phänomen in den Sovilo-Bergen, das man wohl am ehesten als "Geist" oder "Hirngespinst" beschreiben könnte. Laut Gerüchten treibt sich dort ein Gespenst herum. Ein wirrer und verschrobener Wissenschaftler hätte sich eingenistet und würde in den Jefferies-Röhren unterhalb der Sensorenphalanxen sein Unwesen treiben. Wenn es komplett dunkel wäre, könne man seine hellen Augen sehen und seine Worte hören, sagen manche. Untersuchungen fanden bisher jedoch nichts Handfestes. Vielleicht nur ein Ammenmärchen für die Kinder auf der Basis, aber auch Erwachsene schwören oft noch eine Stimme oder entsetzliches Gequietsche zu hören.

Geschichte

Gegen 2320 wurden die Rohstoffe auf Tsavo entdeckt und ein rascher Abbau in Angriff genommen. Die Visengrad-Ruinen zogen auch die Forscher auf den Planeten. Als andere Rohstofffelder auf anderen Planeten einfacher abgebaut werden konnten, hinterlies man auf Tsavo die Minenkomplexe. Für die Sternenflotte ein gefundener Steilpass, um eine Sternenbasis hineinzubauen, da jemand anderes ja schon die Vorarbeit übernommen hatte.

Personal

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Commodore Donnell Hackett
  • Kommandierender Offizier - Commodore Donnell Hackett ist ein Mensch, geboren in New Berlin auf dem Mond der Erde. Als dekorierter Veteran des Raghdorkrieges, hat er sich auf dieser Sternenbasis einen ruhigen Schreibtischjob gesichert. Hackett gilt als fürsorglicher und manchmal etwas zu weicher Kommandant, aber die Arbeitsmoral seiner Untergebenen ist stets hervorragend, da er ein überaus gutes Arbeitsklima pflegt. Hackett lebt mit seiner Frau zusammen, die Ehe ist kinderlos.
  • Erster Offizier - Commander Sylas ist ein Vulkanier und der Erste Offizier der Raumstation. Seine kühle Art steht im Gegensatz zum Kumpeldenken des Commodore und auf ihre Art und Weise ergänzen sich die beiden großartig. Während Hackett sich um die menschliche Seite der Basis kümmert, ist Sylas der Techniker. Derjenige, der für den kalten Stahl Verständnis und Berechnung aufbringt.
  • Leiter von Reparatur und Wartung - Lieutenant Commander Preitor Gavorn, ein Turianer vom gleichnamigen Planeten. Die Stelle erhielt er aufgrund der Nähe zu seinem Heimatplaneten. Im Zuge eines Austauschprogramms hatte er die Kenntnisse der Sternenflotte übernommen und sich eingelebt. Seine extravaganten Basteleien machen ihn berühmt-berüchtigt, aber es gibt auf der gesamten Station keinen Besseren für die Balance aus Berechnung und Ingenieurswesen.
  • Leiter der Flugkontrolle - Commander Jeff Moreau ist ein Mensch. Zwar ist Moreau ein überaus vortrefflicher Pilot, aber ein Zwischenfall schwächte seine Knochen so weit, dass sie sehr leicht brechen. Auf Raumschiffen war er nicht mehr einzusetzen und arbeitet daher nun bei der Flugkontrolle der Sternenbasis. Seinen Humor, sowie die großartigen Fähigkeiten hat er sich aber erhalten.
  • Leitender Stationscounselor: Lieutenant Commander Ahkeen ist eine Trill. Oftmals von der gesamten Basis aufgrund ihrer Namensähnlichkeit zum andorianischen Politiker Akeen gehänselt, behauptet sich die resolute Frau mit konsequent erfolgreicher Behandlung aller kleinen und größeren Übel. In ihrem Fall sind das entweder Platzangst oder Wetterfühligkeit.