Sternenflottenakademie, San Francisco

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Dieser Artikel ist der Artikel des Monats Februar 2013. Er wurde von den Rollenspielern gemeinschaftlich ausgewählt und prämiert. Dennoch bist Du natürlich eingeladen, auch diesen Artikel weiter zu verbessern.

Logo der Akademie in San Francisco

Die Sternenflottenakademie, San Francisco ist die älteste und wohl bekannteste Akademie der Sternenflotte. Ihr Hauptcampus befindet sich auf der Erde in der Stadt San Francisco, in der auch das Sternenflottenkommando, die Sternenflotteneinsatzplanung, der Sternenflottengeheimdienst und viele weitere, zentrale Sternenflottenorganisationen ihren Hauptsitz haben. Weitere Ausbilsungsstandorte sind über das ganze Sol-System verteilt und dienen vor allem den praktischen Ausbildungsteilen. Die Akademie steht oft stellvertretend für die Akademien auf anderen Mitgliedswelten als Keim der Offiziersausbildung in der Föderation. So wurde sie auch als Vorbild für die später geschaffenen Akademien in der Sternenflotte empfunden. Im Jahr 2390 studieren an ihr über 8200 Offiziersanwärter und mehr als 2000 fertige Offiziere der Sternenflotte.

Geschichte

Die Geschichte der Akademie ist eng mit der Geschichte der Sternenflotte und der Föderation verbunden. Mit der Gründung der Sternenflotte 2161 ging sie als zentrale Ausbildungseinrichtung aus der Offiziersakademie der Erdstreitkräfte hervor. Auch wenn sie nicht die einzige Einrichtung für die Offiziersausbildung der Sternenflotte geblieben ist, so ist sie doch auch heutzutage mit ihrer über zweihundertjährigen Tradition die wichtigste Einrichtung, an welcher zahlreiche der wichtigsten Persönlichkeiten in der Geschichte der Sternenflotte den ersten Schritt ihrer Karrieren gemacht haben.

Organisation

Organigramm der administrativen Führung

Aufbau

Ganz oben an der organisatorischen Spitze steht der Leiter der Sternenflottenakademien, welcher im Moment in Personalunion der Leiter des gesamten Ausbildungscorps ist, Vice Admiral Eric Hutches. Er fungiert als Schnittstelle zum Sternenflottenkommando und ist für das Akademiesystem im Ganzen verantwortlich. Durch die Residenz der sternenflottenweiten Akademieleitung in San Francisco ist der direkte Einfluss auf die Akademie dort durchaus sichtbar.

Die Leitung der Sternenflottenakademie, San Francisco obliegt Rear Admiral Singh , welche die einem Rektor an einer zivilen Universität vergleichbare Position inne hat und das Kommando über die gesamte Akademie führt. Neben der Führung hat sie dabei auch repräsentative Aufgaben. Ihr unterstehen wiederum der Kommandant der Kadetten und der Dekan der Sternenflottenakademie.

Commodore Shelaa ist Kommandant der Kadetten, welcher zum einen die Kadetteneinheiten unterstellt sind, zum anderen sämtliche Ausbildungseinheiten der Akademie, welche mit der praktischen Ausbildung der Kadetten beauftragt sind. Dazu gehören etwa die Fluglehrer, aber auch die Mechaniker und Logistiker der Flugausbildungsstaffeln, die Instruktoren der Grundausbildung, die Ausbilder der simulierten Kampfeinsätze und nicht zuletzt die Mentoren und Co-Mentoren der Kadetteneinheten in dieser Funktion. Ihr ist ebenso die USS Vanguard, das Schulschiff der Akademie, unterstellt.

Commodore 1000000 ist Dekan der Akademie und für den akademischen Betrieb der Akademie verantwortlich. Unterstützt wird er dabei durch den Fakultätsrat, welcher aus den Leitern der einzelnen Fakultäten der Akademie, alle im Rang eines Captains, besteht. Den Fakultäten sind die einzelnen Institute angegliedert. Einige der Lehrstühle an der Akademie werden auch von Zivilisten besetzt.

Durch die einzigartige Lage in San Francisco bestehen viele Verschränkungen und Kooperationen der Akademie mit anderen Sternenflottenabteilungen. Die Koordination dieser wird im jeweiligen Feld durch die beiden Leiter durchgeführt.

Kadetteneinheiten

Jeder Jahrgang ist in 24 Kadetteneinheiten zu etwa 80-90 Kadetten organisiert. Die Einheiten sind durch griechische Buchstaben bezeichnet sowie dem Jahrgang und bestehen aus Kadetten aller Fachrichtungen. Während viele der Fachvorlesungen mit den Fachkommilitonen stattfinden, finden praktische Übungen und allgemeine Veranstaltungen in diesen Gruppen statt. Die Gruppen sind auch räumlich miteinander untergebracht. Jede dieser Kadetteneinheiten hat einen Mentor, welcher in der Regel Dozent an der Akademie ist und einen Offiziersrang bekleidet sowie einen Assistenzmentor oder Co-Mentor, welcher einen Unteroffiziersrang bekleidet. Sie sind die Hauptansprechpartner für organisatorische, allgemeine oder persönliche Belange und fungieren als Dienstvorgesetzte der Einheit.

Die Einheit selber ist in Gruppen aufgeteilt, welche wiederum aus drei Trupps besteht. Ein Trupp besteht aus vier Kadetten, welche sich auch eine Stube teilen. Jeder Trupp, wie auch jede Gruppe und schließlich die Kadetteneinheit wird von einem Kadetten angeführt. Während die Führung der Trupps alle drei Monate rotiert, sodass alle Kadetten der Stube nacheinander in der Verantwortung stehen, wird die Führung der Gruppen an Kadetten vergeben, die sich hervor getan haben und wechselt nur alle sechs Monate. Die Führung der Einheit wird für herausragende Leistungen vergeben und wechselt alle zwei Monate, sodass nur maximal 24 Kadetten pro Einheit diese Position innehaben.

Zulassung

Der erste Schritt ist eine formale Bewerbung, welche generellen Schrankenkriterien genügen muss. Dazu gehören z.B. neben einer höheren Schulbildung (bzw. das bestehen von entsprechenden Tests diese nachzuweisen) die Unbescholtenheit. Danach erfolgt eine Akademieeintrittskonkurrenztest, in welchem aus einer Gruppe von Kandidaten die Besten für die weitere Zulassung ausgewählt werden. Bei unzureichenden Ergebnissen kann der Anwärter für eine weiter Prüfung im nächsten Jahr zugelassen oder von weiteren Prüfungen ausgeschlossen werden.

Dieser Test kann allerdings auf zwei Wegen umgangen werden. So besitzt die Sternenflottenakademie "Stipendienprogramme", welche an besondere Bewerber vergeben werden, an denen die Sternenflotte Interesse hat, aber z.B. durch eine Spezialisierung an den allgemeinen Konkurrenztests scheitern könnten oder gescheitert sind. Ebenso kann jeder Föderationsratsabgeordnete pro Jahr 10 Kandidaten pro Akademie vorschlagen, welche den Eintrittstest ebenfalls nicht abzulegen brauchen.

Alle, die es bis hierher geschafft haben und nicht aus physischen/medizinischen Gründen ausgeschlossen werden, nehmen nun am Akademievorbereitungsprogramm teil. Alle Anwärter, welche dieses erfolgreich abschließen sind nun endlich zur finalen Zulassungsprüfung zugelassen. Auf Grundlage dieser Prüfung erfolgt nun die Aufnahme an eine der Akademien der Sternenflotte.

Dozenten

An der Akademie lehren zahlreiche Professoren und Lehrbeauftragte, sowohl militärisch als auch Zivil, welche für die akademische Ausbildung zuständig sind, während die nicht-akademischen Ausbilder die Praktischen Ausbildungsteile übernehmen. Hierbei kommt es hin und wieder zu Überschneidungen, sodass in in manchen Fällen keine scharfe Trennung gemacht werden kann.

Eine Auswahl der aktuellen Dozenten an der Akademie:

Quiang Lin, Ph.D., Lieutenant, Lehrbeauftragt für Logistik
Prof. Miral, Subcommander, Lehrstuhl für romulanische Kultur und Geschichte
Prof. Dr. rer. nat. Liam Northrop, Zivilist, Lehrstuhl für Planetologie
Prof. Thadeus Silvers, Sc.D., Captain, Lehrstuhl für Zivilisationsforschung
Prof. Archibald Wheeler, Sc.D., Commander, Lehrstuhl für Warpantriebstechnik
Prof. T'Zun, Sc.D., Zivilist, Lehrstuhl für Meteorologie

Campus

Zentralgebäude

Das Zentralgebäude beherbergt im wesentlichen die Akademieverwaltung, die Büros der Akademieleitung, die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, das Rechenzentrum mit dem Akademiemainframe, einige Institute sowie natürlich zahlreiche Konferenzräume und neben einigen anderen den größten Saal (Auditorium Maximum).

Die Stufen zur Bibliothek

Bibliothek

Die Bibliothek ist, wenngleich es nur noch wenige Bücher aus Papier dort gibt, einer der wichtigen Lernorte auf dem Campus. Viele der Institute haben eigene Lernräume, doch die Bibliothek ist an zentraler Stelle, leicht von den Wohnunterkünften der Kadetten zu erreichen und optimal als Ort zum Studium konzipiert. Im Erdgeschoss gibt es eine Cafeteria mit Sitzgelegenheiten und Replikatoren für eine kleine Pause oder ein lockeres Gespräch.

Wohnunterkünfte

Auf dem Campus gibt es vier Wohnunterkünfte, in denen die Kadetten untergebracht sind. Sie wurden nach dem Dominionkrieg neu errichtet, nachdem die alten Unterkünfte zerstört worden waren. Jedes der baugleichen Häuser beherbergt dabei einen kompletten Jahrgang. Ihre Namen ehren vier Schiffskommandanten der jüngeren Sternenflottengeschichte.

Die Gebäude besitzen neben dem Erdgeschoss 25. Ober- und 2 Untergeschosse. Auf jedem der Obergeschosse bis auf dem letzten ist eine Kadetteneinheit untergebracht. Hier teilen sich 4 Kadetten ein Zimmer. Abgesehen von einem Waschbecken werden sanitäre Anlagen gemeinschaftlich genutzt. Weiter gibt es pro Stockwerk einen Aufenthaltsraum, welcher mit einem Nahrungsreplikator ausgestattet ist, einen Arbeitsraum, einen Abstellraum, ein Zimmer für den Unteroffizier, welcher für die Einheit verantwortlich ist, sowie weitere Multifunktionsräume.

Daneben existieren an anderer Stelle weitere Unterkünfte für Dozenten, Ausbilder und sonstiges Personal, welche keine eigene Wohnung in San Francisco haben.

Cusak-Haus

Benannt nach Captain Lisa Cusak, hat es von den Kadetten den Spitznahmen Camp Cusak bekommen, welcher sich mittlerweile im normalen Umgang durchgesetzt hat. Es existieren zahlreiche weitere Abwandlungen wie Double C, C-square oder einfach CC, welche aber seltener sind. Hier ist der Jahrgang 2394 untergebracht.

Jacobson-Haus

Benannt nach Captain Phillip Jacobson. In Anlehnung an den Spitznahmen des Cusak-Hauses, welcher sich zuerst gebildet hatte, wird es von den Kadetten, insbesondere des Hauses, meist J-Base genannt. Hier ist der Jahrgang 2393 untergebracht.

McAllister-Haus

Benannt nach Captain Allan McAllister und wurde als letztes der Häuser fertig gestellt. In ihm ist der Jahrgang 2395 untergebracht. Als Bezeichnung findet sich hin und wieder der Begriff Alliance für die Bewohner des Hauses.

Schahemede-Haus

Benannt nach Captain Celine Schahemede. Hier war die Akademieklasse 2392 untergebracht und wird nun vom neuen Jahrgang 2396 bewohnt. Trotz des komplizierten Namens hat sich hier keine Kurzform oder Spitzname durchsetzen können.

Frontseite der Campusmesse

Messe

Der Campus besitzt eine zentrale Messe in der die Kadetten ihre Mahlzeiten zu sich nehmen. Ein abgetrennter Bereich steht für die Offiziere und Ausbilder zur Verfügung, gerade in den Stoßzeiten wird dies aber nicht streng eingehalten. So gibt es im Kadettenbereich die Lametta-Ecke, in welcher häufig auch Ausbilder und Dozenten speisen.

Institute

Die Akademie besitzt zahlreiche Institute, die über den Campus und auch darüber hinaus in San Francisco verteilt sind. Sie sind im wesentlichen für den Forschungsbetrieb an der Akademie zuständig, organisieren aber auch ihren Lehrbetrieb. Die Lehrstühle sind den Instituten angegliedert und die meisten Institute besitzen wenigstens zwei Lehrstühle.

Front des Instituts für Subraumforschung

Institut für Subraumforschung

Das Institut für Subraumforschung der Fakultät für Physik befasst sich, wie der Name impliziert, mit der naturwissenschaftlichen Erforschung des Subraums und seiner Eigenschaften. Leiter ist Captain Adrian Shield, welcher auch den Lehrstuhl für Subraumwellenmechanik innehält. Weitere Lehrstühle sind der Lehrstuhl für Theoretische Subraumphysik und den Lehrstuhl für Subraumastronomie. Es existieren zahlreiche Kooperationen mit anderen Sternenflottenabteilungen wie der Kommunikationsabteilung oder dem ASDB, Forschungseinrichtungen wie dem Gemini-Außenposten im Alpha-Centauri-System und zivilen Universitäten auf der Erde und darüber hinaus.

Uniformen

Um dem besonderen Status der Kadetten gerecht zu werden besitzen diese einen eigenen Satz von Uniformen. Diese sind dabei an die Aufgaben und Lebenssituation der Kadetten angepasst.

Dienstuniform

Die Dienstuniform in normaler Variante.
Die Dienstuniform, auch umgangssprachlich Klassenzimmeruniform genannt, ist die übliche Uniform der Kadetten und wird zu eigentlich allen Aktivitäten getragen, welche keine eigene Uniform ausgewiesen haben. Das Jackenoberteil schließt nicht in der Mitte, sondern weiter an der Seite, was sich vom Design an die Uniformen Anfang des Jahrhunderts anlehnt. Jacke und Hose sind in Rot gehalten, die Schulterpartie sind durch einen schwarze Trennung und ein eigenes Stück Stoff abgesetzt. Pins werden am Kragen des Hemdes unter der Jacke getragen, welches entsprechend des Jahrgangs Weiß (1. Jahr), Beige (2. Jahr), Schwarz (3. Jahr) oder Rot (4. Jahr) ist.

Es existiert eine dickere Winter- und eine dünnere Sommervariante. Für Frauen gibt es zusätzlich Varianten mit Kleid bzw. Rock und Stiefeln, für schlechtes Wetter gibt es einen Mantel in kurzer und langer Variante.

Die graue Felduniform, als einzige getragen in Rot, Blau und Gold.

Felduniform

Die Felduniform, welche für praktische Übungen im Feld getragen wird, ähnelt vom Schnitt her der aktuellen Sternenflottenuniform und hat graue Farbe wobei die Schulterpartie rot ist. Sie ist entsprechend mit Taschen und Befestigungen zur Aufnahme von Waffen und Ausrüstung ausgerüstet. Eine Rockvariante oder ähnliches existiert nicht. Die Felduniform wird als einzige Uniform den Übungsszenarien und Aufgaben der Kadetten entsprechend neben rot auch in gelb oder blau getragen.

Für realitätsnahe Szenarien existiert eine Tarnvariante, welche sich der Umgebung anpassen kann und die Infrarot-Abstrahlung des Trägers maskiert.

Alle Versionen sind mit einem eigenen Sensor-Transponder ausgestattet, welcher jederzeit die Erfassung des Kadetten ermöglicht sowie die Lebenszeichen des Trägers an die Ausbilder sendet.

Freizeituniform

Die Freizeituniform ähnelt der Dienstuniform, nur dass sie anstelle von rot in weiß gehalten ist und ein zwangloseres Design besitzt. Rock/Kleidvarianten existieren wie bei der Dienstuniform, sind aber ebenfalls etwas zwangloser geschnitten. Sie wird eher selten von einer Einheit geschlossen getragen, da es nur wenige Gelegenheiten gibt bei denen Uniformpflicht herrscht, aber die Dienstuniform nicht angemessen ist. Zudem bleiben die Kadetten oft auch nach Feierabend in ihrer Dienstuniform oder wechseln in die bequemere Sport- oder Schlafkleidung.

Manchmal wird die Freizeituniform zu offiziellen Anlässen getragen, so etwa beim Besuch von Sportveranstaltungen und Wettbewerben.

Ausgehuniform

Die Standard-Ausgehuniform.
Die Ausgehuniform ist größtenteils in Schwarz gehalten, die Schulterpartien sind rot. Für Frauen gibt es eine Kleidvariante. An den Ärmelenden ist ein roter Streifen angebracht auf dem je ein goldener Ring, stellvertretend für einen Pin, den Rang des Kadetten kennzeichnen. Pins am Kragen werden nicht getragen. Auf der Brust trägt der Kadett Bandschnallen von an der Akademie verliehene Auszeichnungen (welche als Offizier später nicht mehr getragen werden) sowie ebenfalls als Bandschnalle das Abzeichen seiner Fachrichtung. Weitere, erlaubte Auszeichnungen dürfen ebenfalls getragen werden.

Da es sich um Abendgarderobe handelt wird den Kadetten etwas mehr protokollarische Freiheit gegeben ihr Erscheinungsbild ihrem kulturellen Hintergrund anzupassen. So ist etwa das Tragen von (dezentem) Schmuck oder spirituellen/religiösen Gegenständen möglich, welche für die Dienstuniform nicht erlaubt sind.

Sportbekleidung

Für sportliche Aktivitäten stellt die Akademie eigens entsprechend Bekleidung. Dabei sind Form, Design und Farben den entsprechenden Sportarten angepasst. Mindestens ist jedoch der Schriftzug Sternenflottenakademie bzw. SFASF und das Logo darauf abgebildet. Die Teamfarben der Akademie San Francisco sind Rot und Gelb, meist kombiniert mit schwarz oder weiß. Pins oder sonstige Rangabzeichen sind mit der Sportbekleidung nicht vorgesehen.

Sonstige Bekleidung

Die Sternenflotte stellt Bekleidung für nahezu alle Lebenslagen zur Verfügung. Im Zeitalter des Replikators ist es allerdings nicht unüblich, dass nichtregulierte Kleidungsstücke durch zivile Bekleidung ausgetauscht werden.

Offiziersausbildung

An der Akademie in San Francisco findet die "große" Offiziersausbildung statt. Dabei erhalten alle Kadetten über vier Jahre eine Grundausbildung, Militärisches Fachwissen wie auch ein akademisches Studium. Eine zweijährige Offiziersausbildung hingegen, welche lediglich aus Grundstudium und militärischer Ausbildung besteht und auf ein vorangegangenes Studium an einer zivilen Hochschule aufsetzt, findet an anderen Sternenflotteneinrichtungen statt.

Aufbau

Die vierjährige Ausbildung ist selbst in vier Ausbildungsphasen eingeteilt. Zuerst erfolgt die Grundausbildung, welche ein halbes Jahr beansprucht und in der praktische Grundkenntnisse, Grundlagen der Sternenflottenprotokolle sowie des wissenschaftlichen Arbeitens und körperliche Betätigung im Vordergrund stehen.

Daran schließt sich die ebenfalls halbjährige Erweiterte Grundausbildung, zuweil auch als Offiziersschule bezeichnet, an. Hier stehen für die Aufgaben eines Offiziers wichtigen Fächer auf dem Stundenplan. Das größte Modul ist dabei militärische Strategie und Taktik, sowohl in Theorie als auch in Praxis.

Daran schließt sich das einjährige Grundstudium an, welches ebenso wie die beiden vorigen Phasen von allen Offizieren gleichermaßen durchlaufen wird. Hier werden sowohl für die Raumfahrt wichtige Fächer gelehrt als auch das akademische Allgemeinwissen verbreitert. Zudem muss er eine Fremdsprache belegen, diese kann er sich allerdings auswählen.

Die letzten zwei Jahre findet das Fachstudium statt, in welchem der Kadett sein Hauptfach studiert und dort ein Profilfach vertieft. Weiter können aus einer Auswahl bis zu zwei Nebenfächer belegt werden.

Während des Grund- und Hauptfachstudiums finden weitere Praxismodule statt, welche für alle Kadetten nahezu gleich sind. Kadetten, die eine Pilotenausbildung erhalten durchlaufen das Studium mit wesentlich weniger Vorlesungen um Raum für die Pilotenausbildung zu schaffen. Ausbildung und Studium enden nach vier Jahren mit dem Erwerb des akademischen Grades Bachelor of Science und der Verleihung des Offizierspatents mit der konsekutiven Beförderung zum Ensign.

Curriculum an der Sternenflottenakademie
1. Semester 2. Semester 3. Semester 4. Semester 5. Semester 6. Semester 7. Semester 8. Semester
Grundausbildung Erw. Grundausbildung Grundstudium Hauptstudium
Grundausbildung
Theorie
Praxis
Konstitution
Wissenschaft
Militärische Grundlagen
&
Offiziersprotokoll
Grundstudium
Natur-, Ingenieur-, Geisteswissenschaften
Hauptfach Profilfach
Wahlfach 1 Wahlfach 2
Praxisausbildung
Fremdsprache Fremdsprache
Legende: Pflichtmodul, Wahlpflichtmodul, Wahlmodul
Curriculum an der Sternenflottenakademie für Piloten
1. Semester 2. Semester 3. Semester 4. Semester 5. Semester 6. Semester 7. Semester 8. Semester
Grundausbildung Erw. Grundausbildung Grundstudium Hauptstudium
Grundausbildung
Theorie
Praxis
Konstitution
Wissenschaft
Militärische Grundlagen
&
Offiziersprotokoll
Flugausbildung
Grundstudium
Natur-, Ingenieur-, Geisteswissenschaften
Hauptfach Profilfach
Wahlfach 1 Wahlfach 2
Praxisausbildung
Fremdsprache Fremdsprache
Legende: Pflichtmodul, Wahlpflichtmodul, Wahlmodul

Curriculum

Bandschnalle für angehende Piloten, die zusätzlich getragen wird.

Knapp 3/5 der Ausbildung an der Sternenflottenakademie ist für alle Kadetten gleich. Sie alle absolvieren die gleiche Grundausbildung und das gleiche Grundstudium. Als Wahlmöglichkeiten gibt es das Hauptfach mit einem Profilfach, wozu es allerdings eine Zulassung bedarf, der Fremdsprache ab dem 2. Jahr sowie bis zu zwei Wahlfächer. Für Piloten ist die akademische Ausbildung reduziert. Um diesem Kompromiss Rechnung zu tragen sind nur bestimmte Hauptfächer zu einer Pilotenausbildung kompatibel, in denen es große inhaltliche Überschneidung gibt.

Daneben gibt es zahlreiche außercurriculäre Angebote, vornehmlich Sport, aber auch Musik, Theater, Debattier- oder sonstige Gruppen.

Hauptfächer

Die Akademie bietet im Studium zahlreiche verschiedene Hauptfächer an. Diese verteilen sich über nahezu die gesamte Bandbreite der Wissenschaften. Jedes Hauptfach erlaubt dabei die Vertiefung in einem Unterbereich, dem sogenannten Profilfach, von denen je nach Hauptfach unterschiedlich viele zur Verfügung stehen. Die Anzahl der Plätze unterscheidet sich allerdings zum Teil enorm. So studieren über drei Viertel der Kadetten ein ingenieur- oder naturwissenschaftliches Hauptfach. Das Belegen mehrerer Hauptfächer ist nicht möglich.

Im folgenden eine recht vollständige Liste [in Klammern ist die Eignung für bestimmte Schiffsposten angegeben, die Angaben der Profilfächer sind unvollständig]:

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Wahlfächer

Das Curriculum beinhaltet ab dem dritten Jahr zahlreiche Wahlfächer, von dem eines anstelle weiterer Vorlesungen des Hauptfachs belegt werden können - die gesamte Stundenzahl ändert sich also nicht, es werden lediglich einige Stunden vom Hauptfach an das Wahlfach abgegeben. Die Fächer laufen alle wenigstens Jahr, ein zweites Jahr mit zusätzlichem Stoff kann allerdings meist zur Vertiefung angehängt werden. So können also während des Akademiestudiums zwei Fächer einjährige oder ein Fach zweijährig belegt werden. Einige wenige Fächer werden allerdings nur einjährig angeboten oder sind verpflichtend zweijährig. Alternativ kann die Zeit auch in extra-curriculäre Aktivitäten oder freie Studienzeit investiert werden.

Im Folgenden eine Liste einiger der Fächer:

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Red Squads

Für Kadetten, welche herausragende Leistung in Teilen ihrer Ausbildung zeigen, existiert das Programm der Red Squads. Dabei handelt es sich um kleine Gruppen von Kadetten, welche ein weitergehendes Training erhalten und dafür von anderen, grundlegenderen Ausbildungteilen befreit sind. So soll zum einen eine weitere Spezialisierung ermöglicht werden und zum anderen vermieden werden, dass Kadetten in ihrer Ausbildung unterfordert sind. Die Red Squads sind dabei themenorientiert und es existieren Einheiten zu militärisch-organisatorischen wie technisch-wissenschaftlichen, praktischen wie theoretischen Aspekten.

Das Programm umfasst etwa 200 Kadetten und ist Jahrgangsübergreifend, wobei allerdings nur die Kadetten im 3. und 4. Jahr für das Programm zugelassen sind. Die Teamgröße variiert zwischen 5 bis 15 Kadetten, wobei die praktischen Teams eher klein, die theoretischen eher groß sind. Die Mitgliedschaft ist auf ein Jahr begrenzt, einigen wenigen Kadetten gelingt es aber in zwei Red Squads Mitglied zu werden. Die Aufnahme in eines der Teams wird bereits als ausreichender Leistungsnachweis gewertet, die Mitgliedschaft und die dortigen Leistungen haben also keine Auswirkung auf die Gesamtnote und den Akademieabschluss.

Früherer Programme hatten unter anderem die Ausbildung einer Kadettenelitetruppe zum Ziel. Diese wurden jedoch nach mehreren Vorfällen wieder aufgegeben und man entschied sich die Red Squads lediglich zur Profilierung der Kadetten zu verwenden um eine ideelle Trennung des Kadettencorps zu vermeiden.

Auszeichnungen

Für besondere Leistungen während der Ausbildung verleiht die Akademie eine Reihe von Auszeichnungen, welche in Form einer Bandschnalle an der Uniform getragen werden dürfen. Darunter fällt z.B. das Bestehen eines Moduls oder dedizierten Kurses mit der Zensur A , herausragende Einzelleistungen während größerer Übungen oder vorbildliches Verhalten. Die Bandschnallen dürfen nur während der Offiziersausbildung getragen werden und die Auszeichnungen verbleiben nach der Graduierung lediglich als Akteneintrag.

Im Folgenden eine List [soweit Inplay bereits erwähnt]

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Weiterbildung

Die Sternenflottenakademie bietet neben der Offiziersausbildung Graduiertenstudiengänge mit Master-Abschluss an. Hierbei handelt es sich um vollständig akademische Programme, welche erst nach Abschluss der Offiziersausbildung belegt werden können und nicht konsekutiv sind. Üblicher Weise sammeln viele Offiziere erst ein paar Jahre Praxiserfahrung, bevor sie solch einen Studiengang belegen, daher überwiegen in diesen Studiengängen an der Akademie theoretische Inhalte. Daneben besitzt die Sternenflottenakademie, San Francisco Promotionsrecht an allen ihrer Fakultäten.

Traditionen und Gepflogenheiten

An der Akademie haben sich seit ihrer Gründung zahlreiche Traditionen entwickelt, welche nahezu alle Aspekte des Kadettenlebens durchdringen. Während manche eher historische Besonderheiten darstellen, welche bewusst gepflegt werden müssen gibt es andere, welche quasi als ungeschriebenes Gesetz bestehen.

  • Abschlussfeier: Es ist Tradition, dass der zweitälteste Jahrgang die Abschlussfeier für den graduierenden Jahrgang organisiert. Diesem werden durch die Akademieleitung dafür weitgehende Mittel zur Verfügung gestellt und zuweil viel Freiheiten gelassen. Während der Festakt von der Akademieverwaltung kommt, sind die Kadetten somit für die anschließende, weniger förmliche Feier zuständig. Neben den Feierlichkeiten für die graduierten Kommilitonen schließt dies auch Programm für zahlreiche Alumni ein, welche den Feierlichtkeiten beiwohnen.
  • Academys Cup: Der Academys Cup ist eine Ralley, an welcher alle Kadetten der Akademie freiwillig teilnehmen können. Aufgeteilt in Team müssen diese eine Zahl an Aufgaben bewältigen, welche sie über den Campus und durch die Stadt führen. Am Ende wird die Zeit gemessen, wie auch der Erfolg bei den Aufgaben - wobei jede Aufgabe meist erst den Hinweis zum Ort der nächsten Aufgabe enthält und somit zwangsweise gelöst werden muss. Ziel des Cups ist wie so oft an der Akademie weniger das Gewinnen, sondern das schnelle und reibungslose Zusammenarbeiten in den Teams, was letztlich aber wiederum zum Gewinnen unerlässlich ist.
  • Der Marsch: Der Marsch ist die Bezeichnung für eine der üblichsten Strafmaßnahmen für die Kadetten. Hierbei müssen die Kadetten innerhalb einer vorgegebenen Zeit eine Reihe von Orten auf dem Campus ablaufen und an einem Terminal ihre Ankunft quittieren. Das System verwaltet die Aktivitäten und Kontrolliert den Erfolg, der Kadett kann eine Strafe also zu beliebiger Zeit abarbeiten, was sich aber durch die Anwesenheitspflicht in vielen Veranstaltungen vor allem auf seine Freizeit erstrecken wird. Auf dem Campus gibt es mehrere, übliche Routen, welche von ebenen, angenehmen Laufwegen bis zu Strecken mit vielen Höhenmetern und Stufen reichen.

Alumni

Die Sternenflottenakademie in San Francisco gilt als Schmiede für viele große Persönlichkeiten der Föderation. Neben zahlreichen berühmten Raumschiffkommandanten und Admirälen haben auch viele Persönlichkeiten aus Politk, Gesellschaft und Wissenschaft San Francisco als Sprungbrett ihrer Karriere benutzt.

Hier eine Auswahl an wichtigen Persönlichkeiten, welche an der Akademie in San Francisco studiert haben.

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