Strawberry-Klasse

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Sternenbasis der Strawberry-Klasse
Die Strawberry-Klasse umfasst eine Reihe von der Sternenflotte der Vereinten Föderation der Planeten entwickelten modernen Raumstationen. Diese werden in der Regel als Zentralstruktur in Sternenbasen eingesetzt, die nach dem Fruit-Basket-Prinzip aufgebaut sind. Den Namen erhält die Raumstation von ihren Ähnlichkeiten mit einer Erdbeere.


Geschichte

Anfänge

Bereits Ende der 60er Jahre des 24. Jahrhunderts entsteht in den Kreisen der Sternenflotte Bedarf nach neuen, besseren und vor allem effizienteren Sternenbasen. Dies beruht einerseits darauf, dass die Entfernungen immer größer werden. Neue Sternenbasen entstehen insbesondere am Rand des Föderationsraums. Anforderung an das Design sind dabei eine große Lagerkapazität um sowohl die Basis selbst aber auch in der Gegend operierende Schiffe über längere Dauer versorgen zu können, aber auch kurze Bauzeit und günstige Baukosten. Das Advanced Starship Design Bureau (ASDB) erhält den Auftrag für eine umfassende Studie und anschließende Entwicklung eines oder mehrerer Designs. Dabei baut man auf den bekannten, bereits existierenden Konstruktionen auf. Die ersten Entwürfe zeigen Stationen von einer Größe nicht wesentlich geringer als die der Erdorbitalstation. Es wird deutlich, dass diese den Anforderungen der kurzen Bauzeit und geringen Baukosten nicht gerecht werden können, auch nicht wenn die Teile bereits mit einem hohen Vorfertigungsgrad an Ort und Stelle geliefert werden. Bevor man auf diesen Ergebnissen aufbauen und die Entwürfe verbessern konnte, wird das Projekt allerdings kurz vor dem Dominionkrieg aufgrund einer Verschiebung der Prioritäten auf Eis gelegt.

Fruit-Basket-Prinzip

Nach dem Ende des Krieges 2375 wird die Entwicklung fortgesetzt. In dieser Zeit entsteht das Fruit-Basket-Prinzip. Die Entwickler des ASDB erkennen, dass verstärkt auf die Verhältnisse vor Ort eingegangen werden muss. Anstatt dass versucht wird alles in einer großen Raumstation unterbringt, sollen die örtlichen Gegebenheiten möglichst geschickt ergänzt werden. Es ist also eine Sache des Herauspickens der richtigen Früchte aus einem Korb mit einer großen Fruchtauswahl. Sofort werden die Entwürfe für die neue Raumstation, die jetzt nur noch den mit weiteren fixen Strukturen ergänzbaren Zentralkomplex darstellen soll, wesentlich kleiner. Als 2379 die Sternenbasis 234 von klingonischen Agenten zerstört wird und ca. 3500 Personen ums Leben kommen, fühlen sich die Designer in ihrem neuen Prinzip bestätigt. Zusammen mit dem Zentralkomplex werden auch die ersten anderen Früchte, ein Trockendock und ein Containerdepot, entworfen. Die Sternenflotte entscheidet das Konzept mit dem Wiederaufbau von Sternenbasis 234 zu testen. Die Bauarbeiten am Prototyp der Strawberry-Klasse beginnen im Dezember 2384. Mittlerweile ist die Sternenbasis fertiggestellt. Die Strawberry-Klasse wird als serienreif angesehen und weitere Stationen der Klasse errichtet.

Eigenschaften

Der Primärrumpf der Strawberry-Klasse umfasst von Operationszentrum über Maschinenraum und Hangar bis zum Mannschaftsquartier alle wichtichen Einrichtungen. Die Inneneinrichtung der Raumstation ist ebenfalls modular aufgebaut und kann den Bedürfnissen der Basis angepasst werden. Daher gleichen sich die Deckspläne verschiedener Strawberry-Klasse-Raumstation auch nur oberflächlich. Im obersten Bereich ist in der Regel das Operationszentrum untergebracht. Die darunterliegenden Decks enthalten je nach verbauten Modulen die Quartiere der Mannschaften, Lagerflächen, Lazarett, Büros oder Promenaden. Der Hangar verfügt über keine Hangartore und ist offen für das Weltall. In der Regel wird nur wenige Meter über dem Hangarboden eine atembare Luft bereitgestellt und durch ein schwaches Kraftfeld am Platz gehalten. In den Rumpfbereichen neben dem Hangar sind vor allem Tanks untergebracht, aber natürlich auch die Aufgänge und Turboliftschächte vom Hangar nach oben. Unter dem Hangardeck befindet sich der Maschinenraum, wo mehrere Generatoren die für den Betrieb der Raumstation nötige Energie liefern. Werden alle Generatoren mit voller Leistung gefahren kann die Sternenbasis ein Raumschiff mitbetreiben oder dessen Energiespeicher in kurzer Zeit aufladen. Unter dem Maschinenbereich setzt der Landering and den Primärrumpf an. Von diesem Ring gehen sechs Arme ab, die zu weiteren Landeplattformen führen. Diese Landeplattformen können nach Bedarf aber auch mit Lager- oder Tankmodulen ersetzt werden. Der Vorfertigungsgrad des Zentralkomplexes ist sehr hoch, so dass vor Ort nur wenig Zeit zum Zusammenbau benötigt wird. Schäden an den Modulen beim Transport können aber zu langen Wartezeiten führen, während die beschädigten Teile nachproduziert werden.

Daten

Entwürfe der Strawberry-Klasse

Dimensionen

  • Höhe: 240 m
  • Durchmesser (über alles): 671 m
  • Durchmesser (Kern): 250 m

Kapazitäten

  • Hangarstellfläche: 35.000 m²
  • Stellfläche Landeplattformen: 5x 20.000 m²
  • Tankkapazitäten: Je 200.000 m³ Deuterium und Antimaterie