Sybil Xukathal'yre'Rakos

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Commander Princeps Femina Sybil Xukathal'yre'Rakos ist ein Mensch und Sternenflottenoffizier.

Biographie

Kindheit und Jugend

Sybil Xukathal'yre'Rakos ist das einzige Kind von Llewellyn und Sophie Tregaron. Sie wuchs in Llandovery, einer kleinen Stadt in Wales auf. Sybil verbrachte ihre Jugend recht abgeschieden auf dem Landsitz ihrer Familie, der sich seit Jahrhunderten im Familienbesitz befindet. Ihre Mutter Sophie ist Literaturprofessorin, ihr Vater, Llewellyn, war ein recht exzentrischer Mann, ehemals Professor der Mathematik, der sich nach dem Rückzug in den Ruhestand bis zu seinem Tode hauptsächlich mit historischen Sportarten wie Bogenschießen, Reiten und der Beizjagd befasste. Sybil eiferte ihm in ihrer Kindheit zu ihrem eigenen Vorteil darin nach. Unter ihrer nach außen hin gezeigten Gelassenheit verbarg sich ein leidenschaftlicher Charakter, der sie manchmal zu heftigen Wutausbrüchen neigen ließ. So hatten der Umgang mit den Beizvögeln, das Bogenschießen und die damit verbundene notwendige Ruhe und Konzentration einen positiven Einfluss auf ihre Selbstkontrolle.
Sybil entdeckte schon früh in ihrer Jugend ihr Interesse an einer Laufbahn in der Sternenflotte und steckte ihre Ziele dementsprechend. Direkt nach ihrem Schulabschluss schrieb sie sich an der Sternenflottenakademie ein. Sophie und Llewellyn Tregaron waren sehr unzufrieden mit Sybils Entschluss, ein Offizier der Sternenflotte zu werden. Sie hatten gehofft, sie werde ebenfalls eine akademische Laufbahn anstreben, ähnlich beider Elternteile.

Akademie

Als sie ihre Ausbildung an der Sternenflottenakademie aufnahm, zeigte sich ihre Introvertiertheit noch deutlicher. So bemühte sich Sybil an der Akademie nie sonderlich um engere Kontakte zu ihren Kommilitonen und bekam bald den Spitznamen "Miss Icecube". Die Distanz zwischen ihr und den anderen Kadetten blieb beständig erhalten, nur mit ihrer Zimmernachbarin, Susan Yeald, schloss sie eine relativ enge Freundschaft.
Gleich zu Beginn ihrer Ausbildung lernte sie auch James Patrick kennen, der zu diesem Zeitpunkt der Erste Offizier der USS Verne NCC-76145 war. In recht kurzer Zeit wurden sie gute Freunde. Allerdings hatte sie nicht erwartet, dass sie später mit ihm auf demselben Schiff dienen würde. Doch genau dies war der Fall; als sie die Akademie schließlich mit einem etwas überdurchschnittlichen, aber dennoch nicht überragenden Abschluss verließ, erhielt sie die Versetzung als OPS-Offizier auf die USS Verne NCC-76145.

Verluste und Entscheidungen

Anlässlich eines Besuchs bei ihren Eltern musste Sybil im Jahr 2383 feststellen, dass ihr Vater, der schon seit längerem eine gewisse Exzentrik an den Tag gelegt hatte, nun völlig realitätsfremd geworden war. Auf ihr Drängen wurde ein Spezialist hinzugezogen, dieser stellte zum Entsetzen der Familie eine degenerative, rezessive Form der Demenz bei Llewellyn Tregaron fest, die eigentlich seit Jahrhunderten als nicht mehr existent galt. Bald darauf starb er an den Folgen der Krankheit. Als eine Testreihe ergab, dass auch Sybil diese Veranlagung in sich trug, bat man sie, sich einer experimentellen Therapie zu unterziehen, um die Krankheit erforschen und behandeln zu können. Sie stimmte zu und ließ sich von der Sternenflotte beurlauben, da sie keine weiteren Alternativen sah. Ihren Dienst weiter auszuüben, kam für sie nicht in Frage, da die geistigen Degenerationserscheinungen schon im Anfangsstadium der Krankheit unbemerkt einsetzen konnten. So kehrte sie auf die Erde zurück, auf den Landsitz ihrer Eltern.

Die Ereignisse der letzten Zeit hatten Sybils deutlichste Charaktereigenschaften noch stärker ausgeprägt. Schon auf der Verne galt sie als verschlossen und unnahbar, nur wenige Mitglieder der Mannschaft fanden näheren Zugang zu ihr. Doch der Tod ihres Vaters und die Frustration über die zeitweilige Stagnation ihrer Karriere in der Sternenflotte hatten diese Eigenschaften so verstärkt, dass sie nun fast gar keine Emotionen mehr zeigte. James sagte bei einem Treffen einmal spöttisch, sie solle endlich zugeben, dass sie in Wirklichkeit eine Vulkanierin sei und sich die Spitzen ihrer Ohren zu Tarnungszwecken habe entfernen lassen.

Medizinstudium

Die ihr aufgezwungene Untätigkeit im Laufe der Untersuchungen ließ sie nach einer sinnvollen Beschäftigung suchen und sie stellte fest, dass Medizin ein Fachgebiet war, welches sie faszinierte. Sybil fasste schließlich den Entschluss, Medizin zu studieren und nutzte die Tatsache, dass sie von der Sternenflotte auf unbestimmte Zeit beurlaubt war, um mit dem Studium zu beginnen. Auch wenn sie etwas verspätet in den vorklinischen Studienteil einstieg, konnte sie ihn aufgrund ihrer Zielstrebigkeit und wissenschaftlichen Vorkenntnisse in nur 19 der üblichen 24 Monate abschließen. Ihre Zielstrebigkeit war dabei schon fast verbissen zu nennen, doch das war typisch für sie und letztendlich mit ein Grund für ihren Erfolg. Als die Ärzte ihr schließlich mitteilten, dass ihre Behandlung erfolgreich abgeschlossen war, begann Sybil unverzüglich mit dem klinischen Studienteil. Da sie diesen praxisnah auf einem Raumschiff absolvieren wollte, beantragte sie die Fortsetzung des Studiums auf einer Sternenflotteneinheit und wurde als Medizinischer Offizier in Ausbildung auf die USS Pandora NCC-60582-A versetzt.

Sternenflotte

USS Verne NCC-76145

Ihr Dienstantritt auf der USS Verne ließ sich nicht sonderlich gut an. Die Leitung der Abteilungen Conn und OPS wurde wieder getrennt, was Lieutenant Kaaran, der bisher beide Stationen unter seinem Kommando gehabt hatte, verständlicherweise nicht sonderlich erfreute. Auch wenn sein Verhalten ihr gegenüber anfänglich nicht wirklich von Akzeptanz geprägt war, ließ sie sich davon nicht beirren. Sie selbst zweifelte keinen Moment an ihren Fähigkeiten und versah ihren Dienst mit der ihr eigenen Gelassenheit. Es dauerte nicht lange, bis sie ihre erste Beförderung zur Ensign erhielt. Bis zur partiellen Zerstörung der USS Verne, bei der nur die Untertassensektion übrig blieb, war das Leben auf dem Schiff bald Routine für sie. Nachdem sie die Flottenwerft Utopia-Planitia erreicht hatten, erhielt die Crew Urlaub, bis ein Ersatzschiff zur Verfügung stand.

USS Persephone NCC-63540

Nach dem Verlust der Maschinensektion der USS Verne stellte die Sternenflotte der Führungscrew schließlich die USS Persephone NCC-63540 zur Verfügung. Die Umstellung auf die - von der im Verhältnis zu einer Galaxy-Klasse winzigen - Saber-Klasse bereiteten ihr wenig Mühe. Nur ihr Quartier pflegte sie sarkastisch als "Hundehütte" zu bezeichnen. An Bord der USS Persephone sollte es zu einschneidenden Ereignissen in ihrem Leben kommen.

Kurz nachdem sie zu einem Auftrag aufgebrochen waren, entdeckte sie, dass der Hauptcomputer manipuliert worden war, verschlüsselt nach einem romulanischen System. Gemeinsam mit dem XO, Lieutenant Commander James Patrick, stellte sie schließlich fest, dass in den Dateien die Kommandocodes des KO Commander Tiberium Vouk enthalten waren. Kurz danach überschlugen sich die Ereignisse und teilten die Führungscrew in zwei Lager. Die "Meuterer" und diejenigen, die dem KO vertrauten. Auf Seiten der "Meuterer" standen unter anderem Lieutenant Ice und Lieutenant Commander Patrick. Die andere Seite wurde angeführt von Lieutenant Kaaran und Lieutenant Junior Grade Avalarion Avarres. Vouk hatte inzwischen mehrfach ein sehr untypisches Verhalten an den Tag gelegt, so dass Sybil sich sicher war, dass die "Meuterer" recht hatten und sich ihnen anschloss. Sie vermuteten, dass man Vouk mit ihnen noch unbekannten Methoden ohne dessen Wissen beeinflusst oder dass man ihn gegen einen Klon des Kommandanten ausgetauscht hatte. Zumindest die erste Theorie erwies sich später als teilweise richtig, der Sicherheitschef John Ice erbrachte schließlich in einem eigenmächtigen Einsatz den Beweis dafür. Dennoch hatte das Ganze weitreichende Folgen: John Ice, Kaaran und James Patrick wurden degradiert und die Beziehung zwischen Sybil und John Ice zerbrach. Kurze Zeit nach der Rückkehr auf die USS Verne verließ Sybil dann das Schiff.

USS Pandora NCC-60582-A

Nach ihrer Rückkehr zur Sternenflotte wurde Sybil als Medizinischer Offizier in Ausbildung auf die USS Pandora NCC-60582-A versetzt. Während der Mission Tarantula, die dazu dienen sollte, den diplomatischen Kontakt zum Volk der Yuzang wieder aufzunehmen, traf die Pandora auf das Borgkollektiv, welches das Volk der Yuzang zum großen Teil assimiliert hatte. Dieser Fakt erklärte schnell, warum die Verbindung zu den Yuzang so unerwartet abgerissen war. Auf der Suche nach Überlebenden wurde das Shuttle Athene, in dem Sybil mit Kaaran und Petty Officer Third Class John Nelson unterwegs war, in eine temporale Anomalie gezogen, die sie in den Förderationsraum zurückbeförderte.

Sternenbasis 3

Bedingt durch die Ereignisse während Sybils Dienstzeit auf der Pandora und der daraus resultierenden Freundschaft mit Kaaran, zögerte Sybil nicht, seiner persönlichen Bitte zu folgen, mit ihm gemeinsam auf Sternenbasis 3 im Orbit von Andor zu dienen. Dort hatte Kaaran einen Posten als Ausbilder von Kampfpiloten angenommen, Sybil wurde dem verantwortlichen Medizinischen Offizier der Staffel zugeteilt. Auch John Nelson, mit dem Sybil inzwischen eine Beziehung eingegangen war, trat einen Posten auf Sternenbasis 3 an, im Sicherheitsdienst der Station.

USS Aurora NCC-81337

Die Versetzung auf die USS Aurora NCC-81337, kommandiert von Captain Marie-Louise Davion, erfolgte im Anschluss an die vollendete Ausbildung der Jägerstaffel "Blue Ice". Diese und der komplette Stab wurden nach Sternenbasis 234 versetzt, Kaaran wurde zum Ersten Offizier des Schiffes kommandiert, Sybil erhielt einen Posten als Medizinischer Offizier in Ausbildung auf der Krankenstation. Im November 2386 beendete Sybil schließlich den klinischen Teil des Medizinstudiums, erhielt den Titel des Doctor of Medicine (MD) und diente fortan als vollwertiger Medizinischer Offizier an Bord des Schiffes.

Bald darauf wurde die Aurora in den Grenzsektor zum Klingonischen Reich und Romulanischen Sternenimperium beordert, unter anderem zur Sicherung der Grenze. Das zu diesem Zeitpunkt schon sehr instabile Machtgefüge im Klingonischen Reich wurde schließlich durch den Tod Kanzler Martoks gänzlich aufgebrochen, der von General Q'naH zum Duell herausgefordert worden war. Nach dem Sieg übernahm Q'naH die Führung über das Reich, die Lage stabilisierte sich latent und endete schließlich im kurzen, aber heftigen Geierkrieg.

USS Esquiline NCC-83716

Nach dem Ende des Krieges erhielt Kaaran das Kommando über die USS Esquiline NCC-83716. Er bot Sybil an, den Posten der Leitenden Medizinischen Offizierin einzunehmen. Sie stimmte dem Angebot zu und verließ zusammen mit John Nelson, der sich ebenfalls auf die Esquiline versetzen ließ, Ende 2387 die USS Aurora NCC-81337.

Der erste Einsatz der USS Esquiline führte in den Tarantula-Nebel, für Sybil kein unbekanntes Gebiet. Sie war bereits an Bord der USS Pandora NCC-60582-A dort gewesen, nach ihrer Reaktivierung. Nun wurde der Verband Vigilant Sentinels Anfang 2388 mit der Mission Praetorianer beauftragt, welche den Wiederaufbau des Kaiserreiches der Yuzang sowie die Verteidigung des Hoheitsgebietes gegen Aggressoren vorsah. Sekundär galt es, den Tarantula-Nebel zu kartographieren, welcher angesichts seiner energetischen Entladungen die Navigation schwierig bis extrem gefährlich gestaltete. Ohne die Unterstützung der Yu-Lotsen war ein Flug hindurch quasi undurchführbar. Nach Erreichen des Zielgebiets stellten sich sofort erste Komplikationen ein. Eine Epidemie hatte sich unter den Yuzang ausgebreitet, Ursache war ein unbekannter Erreger, der bei den Opfern eine Infektion mit tödlichem Ausgang verursachte. Man errichtete ein behelfsmäßiges Krankenhaus, bis schließlich ein Gegenmittel entwickelt werden konnte, dennoch kam es zu einigen Verlusten in der Bevölkerung. Andere Spezies erwiesen sich als resistent gegenüber der Infektion.

Im Mai 2388 wurde Sybil von Kaaran zur Lieutenant Commander und zeitgleich auch zum Zweiten Offizier der USS Esquiline befördert, um, auch angesichts der prekären Situation im Tarantula-Nebel, die Kommandokette verlässlich zu stabilisieren. Trotz Konfrontationen mit den Borg, den Breen, sowie einer unbekannten Spezies namens "Propheten", zeichnete sich bald der Erfolg der Mission ab. Die Vorbereitungen zur Wiederbesiedlung von Yu gingen zügig voran. Mit Beginn des Jahres 2389 wurde die derzeitige Zuflucht der Yu, die Raumstation der Sel-Emna, von den Breen als ihr Territorium annektiert. Noch während der Evakuierung der Station kam es zu einem massiven Angriff der Borg, der später als Schlacht bei der Sel-Emna bezeichnet wurde. Trotz großer Verluste, wie der Zerstörung der USS Kumari NCC-79110, gelang es der Sternenflotte, den Sieg zu erringen. Nach einer Gedenkfeier auf Yu erhielt der Verband Vigilant Sentinels Order, die Rückreise anzutreten, Zielort Deep Space 9.

Nach dem Landurlaub wurde die Esquiline im Zuge der Operation Charon zur Talarianischen Republik im Tohoka-System abberufen. Inhalt des Einsatzbefehls war primär, die Folgen einer systemweiten Katastrophe, ausgelöst durch die Havarie des Endlagers Dorlife, zu mindern, bestenfalls zu negieren und sekundär, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, sowie die Evakuierungsmaßnahmen zu unterstützen. Die zeitgleiche Anwesenheit der Paktmächte die angaben, bei der Katastrophenbekämpung Unterstützung leisten zu wollen, komplizierte diese Aufgaben jedoch massiv. In einem riskanten Einsatz, dessen Planung Kaaran ausgearbeitet hatte, gelang es zu verhindern, dass die Tholianische Versammlung die Tatsache der momentanen Handlungsunfähigkeit der talarianischen Regierung ausnutzte, um experimentelle Waffensysteme im Tohoka-System zu testen. Die Tholianer zogen sich unverrichteter Dinge zurück, während die Sternenflotte im Anschluss die Situation im Tohoka System mit großem Einsatz und Aufwand stabilisierte.

Im Anschluss an Operation Charon kehrte die Esquiline zu ihrem Heimathafen, Sternenbasis 3 zurück. Während das Schiff aufmunitioniert und notwendige Reparaturen durchgeführt wurden, begleitete Sybil Kaaran gemeinsam mit John Nelson nach Andor, wo sie zu dritt in einer traditionellen andorianischen Zeremonie heirateten. Begleitet wurde das Ereignis von einer dreitägigen Hochzeitsfeier.


Offizierslaufbahn

Institution: Sternenflottenakademie, San Francisco
Jahrgang: 2380
Kadetteneinheit: Lambda
Hauptfach: Logistik
Sprachen: Klingonisch
Wahlfächer: Sanitätswesen
Stubennummer: S-1109
Status: Abgeschlossen
Linienoffizier:
LogistikBandschnalle.jpgSanitätsauszeichnungBandschnalle.jpg
EinzelleistungBandschnalle.jpgVorbildBandschnalle.jpgVorbildBandschnalle2.jpg
Bandschnallen der Ausgehuniform


Akteneinträge

  • Sternzeit 65890,91: Lieutenant Commander Sybil Tregaron zeigte während ihrer Dienstzeit in der Sternenflotte und insbesondere seit ihrer Berufung auf die Position des Zweiten und Leitenden Medizinischen Offiziers der USS Esquiline NCC-83716, dass sie dem elitären Anspruch und Ruf des Offizierskorps der Sternenflotte zur Gänze gerecht wird. In der Erfüllung der ihr auferlegten Pflichten und darüber hinaus bewies sie wiederholt ihren Wert für Schiff und Besatzung.
- gez. Commander Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos
  • Sternzeit 67799,46: Commander Princeps Femina Sybil Xukathal’yre‘Rakos hat sich während ihrer vergangenen drei Dienstjahre an Bord der USS Esquiline NCC-83716 als unersetzliches Mitglied der Besatzung erwiesen und erbrachte im Angesicht ihrer Pflichten als Zweiter sowie Leitender Medizinischer Offizier herausragende Leistungen. In jeder erdenklichen Weise entspricht sie den Erwartungen an das Offizierskorps der Sternenflotte.
- gez. Captain Princeps Kaaran Xukathal'yre'Rakos

Persönlichkeitsentwicklung

"Miss Icecube"

Auch wenn man Sybil als Kind oft bedauert hatte, dass sie ohne Geschwister aufwuchs, sie selbst störte sich überhaupt nicht daran. Schon als kleines Mädchen war sie sehr reserviert und in sich gekehrt, sie verbrachte ihre freie Zeit lieber mit ihrem Vater, beim Reiten und Jagen, als mit anderen Kindern zu spielen. Llewellyn Tregaron lehrte Sybil in dieser gemeinsam verbrachten Zeit geduldig Selbstkontrolle, formte ihren starken, doch auch sprunghaften und launischen Charakter sanft aber unnachgiebig, wie er es für sinnvoll hielt, was ihre Mutter, wie sich später herausstellte zu Recht, mit Sorge betrachtete. Doch es gelang ihr nicht, diese Entwicklung zu beeinflussen, Vater und Tochter wehrten sich vereint dagegen. Notgedrungen ließ Sophie den Dingen schließlich ohnmächtig ihren Lauf. So traten in Sybils Persönlichkeit Selbstkontrolle, Unabhängigkeit, Introvertiertheit und die feste Entschlossenheit unter allen Umständen ihre Ziele zu erreichen, immer stärker in den Vordergrund, ihre Bereitschaft zu sozialen Kontakten und zwischenmenschlichen Beziehungen jedoch fast proportonial dazu in den Hintergrund. Auch in der Schule stellte sie den Lernerfolg immer an erste Stelle, was fast zwangsläufig zu einer eher marginalen Einbindung in die sozialen Strukturen zwischen den Schülern führte. Sybil war zwar keine Außenseiterin, gehörte aber auch nie zum "harten Kern" der Cliquen, die sich mit der Zeit naturgemäß bildeten. Sophie Tregaron bemühte sich, dem entgegenzuwirken und nötigte Sybil immer wieder dazu, Kontakt mit anderen Jugendlichen zu suchen und zu pflegen, doch ihr Erfolg war eher mäßig, bis sie es schließlich aufgab.

Nachdem Sybil sich entschlossen hatte, nach ihrem Schulabschluss der Sternenflotte beizutreten, kam es zu einem emotionalen Bruch zwischen ihr und ihren Eltern, der zwar hauchfein, aber sehr prägend für sie war. Nun zeigten sich die Erfolge von Llewellyns Erziehung, doch sie wandten sich zum ersten Mal gegen ihn. Keines seiner Argumente konnte Sybil davon überzeugen, ihre Karrierepläne bei der Sternenflotte aufzugeben und sich dem elterlichen Wunsch zu beugen, eine akademische Karriere auf der Erde anzustreben, wie es ihre Eltern getan hatten. Ihre Mutter fand sich schließlich widerstrebend mit den Gegebenheiten ab, nicht ohne jedoch Sybil gelegentlich mit spitzen Kommentaren an ihre Unzufriedenheit zu erinnern.
Bis zu Llewellyns Tod im Jahr 2384 gelang es Sybil und ihm jedoch nicht, den Riss in ihrer früher so engen Vater-Tochter-Beziehung zu kitten. Diese Tatsache belastete sie lange, da es aufgrund seiner schweren, im Endstadium akut verlaufenden Krankheit keine Möglichkeit mehr gegeben hatte, ein klärendes Gespräch oder gar eine Versöhnung herbeizuführen.

Der Verlauf ihrer Karriere bei der Sternenflotte dokumentierte deutlich, dass Sybils Entscheidung richtig gewesen war. Trotz der Unterbrechung dieser, was gleichzeitig auch einen Neuanfang für Sybil bedeutete, wich sie zu Beginn ihrer Reaktivierung nicht einen Millimeter von ihrem Weg zum Ziel ab und fühlte sich in ihrer Berufswahl bestätigt, ebenso wie in ihrer Entschlossenheit, nicht sonderlich viel Zeit für Emotionales zu verschwenden.
Seit Sybil jedoch als Leitender Medizinischer Offizier tätig ist, haben sich ihre Charaktereigenschaften zwar nicht extrem gewandelt, aber diffizil verfeinert. So ging sie eine polygame Beziehung mit John Nelson und Kaaran ein, auch lehnt sie freundschaftliche Beziehungen zu anderen Crewmitgliedern nicht mehr kategorisch ab, sondern pflegt einen kleinen, aber engen Freundeskreis. Dennoch wird sie von der Besatzung eher gefürchtet, als dass sie sich großer Beliebtheit erfreut, was nicht zuletzt an ihrer kühlen, oft leicht sarkastischen Art liegt. Man schätzt sie zwar als Ärztin, zieht es aber vor, ihr nach Möglichkeit ansonsten nicht in die Quere zu kommen. Auch heute steht es für sie nicht zur Diskussion, sich durch private Verbindungen, wie die Freundschaft mit Dr. Traxos und Dr. Serina Alas, in ihrer Dienstauffassung beeinflussen zu lassen.

Ehepartner


John Xukathal'yre'Rakos

John Xukathal'yre'Rakos

John Nelson und Sybil begegneten sich auf Deep Space 4 zum ersten Mal, als die USS Pandora NCC-60582-A kurz vor ihrer Mission in den Tarantula-Nebel dort anlegte. Sie verbrachten alle Abende ihres Landurlaubs zusammen, es war quasi Liebe auf den ersten Blick. Allerdings sprachen sie zunächst nicht von ihren jeweiligen Stationierungen, sodass sie erst einige Zeit später feststellten, dass sie beide auf der Pandora dienten. Bedingt durch den Rangunterschied und ihre Posten waren sie sich zuvor nie begegnet. Doch bald zeigten sich auch die Schattenseiten dieses scheinbar so glücklichen Umstands. Denn ebenfalls an Bord war Ian Cheswick, ein Sanitäter, bei dessen Ausbildung Sybil mitgewirkt hatte. Ian hatte in dieser Zeit eine abgrundtiefe Abneigung gegen Sybil gefasst. Diese beruhte auf Sybils recht unorthodoxen Holodeck-Trainingsmissionen für die angehenden Sanitäter. In diesen setzte sie die Anwärter teilweise hoffnungslosen Schlachtbedingungen aus, um sie auf diese Situation vorzubereiten.

Ians Abneigung brachte ihn dazu, John von diversen hässlichen Gerüchten zu erzählen, die sich um Sybil noch aus der Zeit der USS Verne gebildet hatten. Allerdings geschah dies, bevor er von Johns und Sybils Beziehung erfuhr. Als John klar wurde, dass Sybil eben diese Ärztin gewesen war, die Ian so zugesetzt und von der er die haarsträubendsten Dinge erzählt hatte, zerbrach die Beziehung beinahe daran. Auch eine Bemerkung von Sybil über Kaaran, die Ian völlig missgedeutet hatte, ließ John an ihrer Aufrichtigkeit zweifeln. Er distanzierte sich von Sybil, was diese unendlich schmerzte. Zwar verstand sie sein Verhalten nicht, da er ihr keine Gründe nannte, aber notgedrungen akzeptierte sie seine Entscheidung. Bei einer zufälligen Begegnung kam es zu einer heftigen Auseinandersetzung, in der sich die verfahrene Situation schließlich klären ließ. Einige Zeit später nahmen die beiden ihre Beziehung wieder auf, Jahre später erweiterte sich diese und sie führten fortan eine polygame Beziehung mit Kaaran, nach andorianischer Tradition. Diese fand ihre endgültige Bestätigung, als die drei am 1. Februar 2390 schließlich auf Andor heirateten. Die Eheschließung wurde von Kaarans Clanoberhaupt Magnus Princeps Tyriden Xukathal'yre'Rakos vollzogen, im Rahmen der traditionellen dreitägigen Hochzeitsfeierlichkeiten.

Kaaran Xukathal'yre'Rakos

Kaaran Xukathal'yre'Rakos

Ihr erstes Zusammentreffen war nicht gerade von spontaner Sympathie geprägt, allerdings war dies nicht weiter verwunderlich. Schließlich musste Kaaran mit Sybils Eintreffen das Kommando über die OPS an sie abgeben. Über einen längeren Zeitraum herrschten starke Spannungen zwischen den beiden Offizieren. Diese Distanz schwand, als sie gemeinsam in einem defekten Turbolift festsaßen und Kaaran durch die Hitze in der Kabine, verursacht durch ein Feuer im Liftschacht, in Lebensgefahr geriet. Sybil kämpfte verbissen um sein Leben, bis sie schließlich gerettet wurden. Danach wich die latente Konkurrenz einem gewissen Respekt, doch bald darauf trennten sich ihre Wege, als Sybil die Sternenflotte verließ.

Als Sybil nach ihrer Reaktivierung auf die USS Pandora beordert wurde, auf der Kaaran inzwischen als XO diente, war sie durchaus erfreut, ihn wiederzusehen. Kurz nach ihrer Ankunft bot Kaaran Sybil an, mit ihr gemeinsam verschiedene Nahkampftechniken und deren taktische Möglichkeiten zu trainieren. Bald wurde daraus ein regelmäßiges Training, das Respekt, Wertschätzung, aber auch die Sympathie zwischen den beiden stetig wachsen ließ.
Bei einer Außenmission im Tarantula-Nebel gerieten Sybil und Kaaran mit ihrem Team in einen Hinterhalt. Sie wurden von Plünderern als Geiseln festgehalten, Sybil wurde schwer misshandelt. Schließlich beschlossen die Plünderer, ein Exempel an ihr zu statuieren und sie zu erschießen, um dem Erpressungsversuch, der ihnen einen sicheren Abzug ermöglichen sollte, Nachdruck zu verleihen. Kaaran fing den tödlichen Schuss jedoch spontan mit seinem Körper ab; dank seiner widerstandsfähigen Physiologie überlebte er, wenn auch schwer verletzt. Diese für einen andorianischen Offizier sehr ungewöhnliche Reaktion bildete einen Wendepunkt in der Beziehung zwischen den beiden. Allmählich entwickelte sich eine, wenn auch durch den Rangunterschied geprägte, distanzierte Freundschaft.

Nachdem Sybil, Kaaran und John Nelson durch eine Anomalie zurück in den Föderationsraum transportiert worden waren, nahm sie Kaarans Angebot an, auf Sternenbasis 3 bei Andor in seinem Stab zu arbeiten, wo er einen Posten als Ausbilder für Kampfpiloten angenommen hatte. Während einer Feierlichkeit auf Andor anlässlich eines historischen Gedenktages, zu dessen Begehung Kaaran Sybil eingeladen hatte, wurde sein Clan durch einen Terroranschlag fast vollständig ausgelöscht. Nur er, drei weitere Clan-Mitglieder, Sybil und zwei Gäste aus dem andorianischen Adel, Princeps Tyriden und Prinzessin Dzihei überlebten das Attentat der Samunen. Diese Tragödie und Sybils Bemühungen, Kaaran in seiner Trauer seelischen Beistand zu leisten angesichts des ungeheuren Verlustes, rissen schließlich auch die letzten Barrieren zwischen ihnen ein. Aus der vorher noch von Rangunterschieden und vorsichtiger Distanz geprägten Beziehung wurde eine enge Freundschaft. Verstärkt wurde dies durch die Zeremonie, bei der Kaaran in den andorianischen Adel erhoben wurde, und bei der Sybil als Zeugin eingebunden war.

Auch im weiteren Verlauf ihrer Karriere blieben die beiden zusammen, zunächst auf der USS Aurora NCC-81337. Als Kaaran das Kommando über die USS Esquiline NCC-83716 antrat, folgte Sybil ihm an Bord. Im Lauf der Zeit wurde ihre Beziehung immer enger, bis sie sich schließlich eingestanden, dass aus Freundschaft Liebe geworden war. Sybil musste jedoch feststellen, dass es ihr nicht möglich war, sich zwischen John und Kaaran zu entscheiden. So blieb der Status Quo längere Zeit unverändert, bis die beiden Männer ihr eine polygame Beziehung anboten, wie sie auf Andor üblich war. Sybil willigte ein. Bei einem Landurlaub auf Bajor verlobten sich die drei, schließlich besiegelten sie ihre Verbindung, als sie am 1. Februar 2390 auf Andor heirateten.

Freunde


James Patrick

James und Sybil lernten sich kennen, als sie das erste Mal den Fuß in die Sternenflottenakademie setzen wollte. Genauer gesagt rannte er sie vor dem Eingang fast um. Als sie später das Gebäude wieder verließ, geschah dasselbe noch einmal. Aus dem sich entwickelnden Gespräch wurde eine lockere Bekanntschaft, die sich im Lauf der Zeit zu einer engen Freundschaft wandelte. Beide waren überaus erfreut, als Sybil ebenfalls auf die USS Verne NCC-76145 versetzt wurde.
Dass James nun ihr Vorgesetzter wurde, belastete die Freundschaft der beiden nicht, auch wenn es zu Beginn einige Gerüchte über die beiden gab, die sie jedoch ignorierten. Während ihrer gemeinsamen Dienstzeit verbrachten sie einen Teil ihrer Freizeit zusammen, meist auf dem Holodeck. Sybil gelang es jedoch nie, James mit ihrer Begeisterung für Sport und Kampftraining anzustecken. Sie sieht James auch heute noch als einen sehr guten Freund, obwohl sie sich nur noch sehr selten persönlich sehen.

Tse'Kor

Tse'Kor, Sohn des Kor aus dem Haus Dekktogh, ist Klingone und diente bei Sybils Ankunft als Operationsleitungsoffizier an Bord der USS Verne; er war später ihr Stellvertreter. Im Lauf der Zeit wurden Sybil und Tse'Kor enge Freunde, sie verbrachten viel Zeit miteinander, zumeist im Kampftraining. Das Training schloss den Umgang mit klingonischen Schwertern, aber auch den unbewaffneten Nahkampf ein. Auch leerten sie zu passenden Gelegenheiten die eine oder andere Flasche Blutwein. Trotz ihrer räumlichen Trennung, als Sybil zunächst beurlaubt wurde und später nicht auf das Schiff zurückkehrte, blieb ihr Kontakt erhalten, wenn auch nur per Subraumnachrichten.

Nach dem Tod ihres Vaters traf Sybil sich mit Tse'Kor, um eine klingonische Zeremonie durchzuführen, das R'uustai. Dieses Ritual sorgte dafür, dass Sybil zu einem Mitglied des Hauses Dekktogh mit allen Rechten und Pflichten wurde und ihre Verbindung zu Tse'Kor nun auch auf eine rechtlich bindende Basis gestellt wurde. Nach der offiziellen Kriegserklärung der Föderation an das Klingonische Reich verließ Tse'Kor die Sternenflotte. Ihr Kontakt riss völlig ab, bis sie kurz vor der Feier zum Kriegsende eine Subraumnachricht erhielt, dass das Haus Dekktogh im Krieg ausgelöscht worden sei. TseKor befand sich an Bord eines Schiffes mit unbekanntem Ziel, es wurde von einem klingonischen Bird of Prey abgeschossen. Die genauen Umstände sind ungeklärt, ebenso wie die Tatsache, ob er tatsächlich dabei den Tod fand. Nach dem vermutlichen Tod aller erwachsenen, männlichen Mitglieder Dekktoghs im Geierkrieg wurden die verbliebenen Frauen und Kinder in das Haus Chru'ka aufgenommen. Man zog es dort vor, Sybil davon auszuschließen, was angesichts der politischen Situation wohl eine durchaus logische Konsequenz war. Die Begründung lautete allerdings, da Tse'Kors Tod unbestätigt geblieben war, bestand durchaus die Möglichkeit, dass das Haus Dekktogh noch existieren würde. Und da es nicht möglich war, angesichts der politischen Lage ihr Einverständnis zum Wechsel des Hauses einzuholen, blieb sie eine Dekktogh, bis sie sich persönlich dazu äußern würde. Als Sybil diese Nachricht erhielt, deren Wahrheitsgehalt kaum anzuzweifeln war, brach für sie eine Welt zusammen. Dennoch weigerte sie sich, an Tse'Kors Tod zu glauben, solange niemand ihr einen stichhaltigen Beweis dafür liefern würde.

Serina Alas

Folgt

Traxos

Der denobulanische Arzt war schon einige Jahre auf Sternenbasis 3 stationiert, als Sybil dort ihren Dienst antrat. Relativ schnell entwickelte sich eine freundschaftlich-kollegiale Bindung, bis Traxos irrtümlicherweise mehr in ihrer Beziehung sah und Sybil einen Heiratsantrag machte, den diese ablehnte. Nach einer kurzen Phase der Irritation seinerseits fand er jedoch in ihre vorherige Vertrautheit zurück. Er bedauerte es sehr, als sie die Sternenbasis schließlich verließ, doch verloren sie sich nicht aus den Augen und tauschten gelegentlich Subraumnachrichten aus. Als Sybil ihm schließlich Ende des Jahres 2387 einen Posten in ihrem Team auf der USS Esquiline NCC-83716 anbot, überlegte er nur kurz, bis er schließlich zusagte.

Laura Keel

Laura Keel war Sybils Vorgesetzte auf der USS Aurora NCC-81337. Lange Zeit wahrte Sybil eine strikte Distanz zu ihr, da Lauras und ihre eigenen Vorstellungen, den Dienst betreffend, stark differierten. Doch im Laufe der Zeit überwanden sie die Vorbehalte. Als Sybil das Schiff schließlich Ende 2387 verließ, hatte sich zwischen Laura und ihr ein festes Band der Freundschaft gebildet.

Hyler Tanias

Folgt

Frühere Beziehungen


John Ice

Sybil und John Ice lernten sich kennen, als sie ihren Dienst an Bord der USS Verne NCC-76145 antrat. Er war zu diesem Zeitpunkt Chef der Sicherheit und Leitender Taktischer Offizier. Nach der partiellen Zerstörung des Schiffes plante Sybil, ihren Urlaub auf Island mit einer Klettertour zu verbringen. Als sie mit John darüber sprach, beschloss dieser spontan, sie zu begleiten. In den nächsten Monaten entwickelte sich eine Beziehung zwischen den beiden, die sie offiziell jedoch nicht verlauten ließen. Doch beide waren sture Charaktere mit sehr unterschiedlichen Ansichten. So scheiterte die Beziehung schließlich im Laufe der dramatischen Ereignisse, die sich auf dem Ersatzschiff USS Persephone NCC-63540 abspielten.

Bekanntschaften


Tyriden Xukathal'yre'Rakos

Sjals Kette

Sybil lernte den Magnus Princeps des Clans Xukathal'yre'Rakos während eines Aufenthalts auf Andor kennen, als sie mit Kaaran die Eishöhle Tersals, seiner Heimatstadt, besichtigte. Sie hatte Interesse an den Zabathus geäußert, einer pferdeähnlichen, einheimischen Spezies. Bei den Stallungen trafen sie auf Tyriden, der gerade von einem Ausritt zurückkehrte. In dem folgenden Gespräch zeichnete sich schnell eine gegenseitige Sympathie ab, da sich beide für die doch eher anachronistische Zucht von Reittieren interessierten. In Sybils Fall war es die Pferdezucht ihrer Familie auf Terra, Tyriden besaß ein Zabathu-Gestüt. Nach einem angeregten, wenn auch kurzem Gespräch und einem Ausritt, zu dem der Princeps Sybil einlud, verabschiedeten sie sich schließlich. Ihre nächste Begegnung fand im Clanhaus Kor'Thoane-Kaetheaaz'eeri'An'dor statt, allerdings verlief diese wesentlich dramatischer. Bei dem dort verübten Attentat auf Tyriden gelang es Kaaran und Sybil, den Princeps und seine Verwandte, Dzihei, vor dem Tod durch Absturz zu retten. Aus Dankbarkeit schenkte dieser ihr das Zabathu Sjal, welches er ihr am Tag ihrer ersten Begegnung als Reittier zur Verfügung gestellt hatte. Als Symbol für das Geschenk überreichte er ihr eine Kette, die das Clansymbol trug. Seitdem dient sie Sybil als Glücksbringer.

Zitate

"Pause, eine gute Idee. Lass uns ins Casino gehen, was trinken.. Ach nein.. das klebt ja mit dem Rest der "Spirit Lake" an einem Asteroiden. Ich hab' glatt vergessen, dass ich die Untertasse dorthin verfrachtet habe.."
- Sybil zu James Patrick bei der Bergung der Maschinensektion der "Spirit Lake".
"Vielleicht ist assimiliert zu werden gar nicht so schlecht. Man hat weniger Sorgen.."
- Sybil zu James Patrick anlässlich der Entdeckung von Borgaktivitäten.
"Sind Sie Sicherheitsoffizier oder.. Kellner?"
- Sybil zu einem Sicherheitsoffizier, der den von ihr gesuchten SC nicht gesehen haben wollte, weil er angeblich das Essen für einen Gefangenen geholt hatte.
"Bleiben Sie immer, ich betone immer.. in Sichtweite eines anderen Crewmitglieds. Selbst wenn Ihnen der große Nagus erscheinen sollte."
- Sybil zu ihrem Außenteam, das auf einem Planeten unter schwierigen Umweltbedingungen nach vermissten Forschern suchen sollte.
"Ich weiß, es tut weh. Aber wenn gleich nichts mehr schmerzt, sind Sie tot.. Also los."
- Sybil beim Rückzug zum Shuttle zu SO Jensen Berret, der sich während des Außeneinsatzes den Arm brach.
"Ich bin realistisch, mir sind meine Patienten lieber, wenn sie nicht widersprechen können. Und das tun sie im OP selten.."
- Sybil zu Francine Keller, auf die Frage hin, warum sie Chirurgin werden wolle.
"Ein amüsanter Ausflug. Ich wollte schon immer in die Luft gesprengt werden.. und dann noch in Gesellschaft von Kanzler Q'naH.."
- Sybil zu Laura Keel, nachdem sie bei einem Treffen mit Kanzler Q'naH beinahe das Opfer eines Tal'Shiar-Attentats geworden war.
" Wie kommen Sie darauf, dass ich überhaupt ein Herz habe? Soweit ich weiß, bezweifeln das etwa 98% der Besatzung."
- Sybil zu Lester Hayward, als er sie anlässlich eines Vergehens bat, Herz für seine Situation zu zeigen.
Besatzung der USS Blind Guardian NCC-83112
Kaaran (KO) | Sybil Xukathalyre (XO) | Lindsay MacLean (LMO) | Saya Levi (ING) | Sophie Davion (SO|TO) | L'Ahri (WO) | Henry Hawkins (CMC)