Telektarnel

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Telektarnel ist eine bei den Grinori populäre Kampfsportart. Entwickelt hat sie sich aus dem rituellen Kampf Tarikdawat, der in der Vergangenheit von adligen Häusern zur Beilegung von juristischen Auseinandersetzungen angewandt wurde. Die Regeln sind dabei recht simpel und lassen in den höheren Klassen sämtliche erdenkbare Attacken zu. Zumeist handelt es sich bei den Kämpfen um Duelle in einer begrenzten Arena. Doch auch Teamkämpfe in unterschiedlich gestalteten Kampffeldern werden gemeinhin als Telektarnel behandelt. Gemeinsam ist dabei nur die Dauer eines Kampfes, der sich über bis zu 12 Runden à 3 Minuten erstrecken kann. Für gewöhnlich dauert ein Kampf jedoch selten mehr als 5 Minuten.


Klassen

Telektarnel wird in mehreren Klassen gekämpft, die sich im Grad der zulässigen Gewalt und der Ausstattung der Kämpfer unterscheiden. Für gewöhnlich wird nicht nach Geschlechtern getrennt gekämpft .

Klasse 0

Klasse 0 ist die am wenigsten brutale Variante des ursprünglichen Tarikdawat. Die Kämpfer verfügen über keine Augmentationen. Pharmazeutische Hilfsmittel (=Doping) sind allerdings gestattet, da dies besonders lange und dramatische Kämpfe ermöglicht. Allerdings müssen diese beim Ringarzt angemeldet werden. Gekämpft wird bis zur Aufgabe oder zum technischen KO. Attacken in den Genitalbereich, Beißen, Kratzen, Würgen und gezielte Verletzungen der Augen des Gegners sind untersagt. Sollten beide Kämpfer nach Ablauf der Kampfzeit noch kampffähig sein, entscheidet der Ringarzt anhand der Verletzungen beider Kämpfer, wer als Sieger aus dem Duell hervorgeht. Diese Duelle finden sehr oft in verschiedenen Etablissements als Teil des Unterhaltungsprogrammes statt. Für gewöhnlich werden sie jedoch nicht in modernen Medien übertragen.

Klasse 1

Klasse 1 unterscheidet sich darin von Klasse 0, dass sämtliche Attacken zulässig sind. Daher kommt es mitunter zu schweren Verletzungen, die regelmäßig auch zu Todesfällen führen. Augmentationen sind jedoch auch weiterhin untersagt. Diese Duelle finden sehr oft in gehobenen Etablissements als Teil des Unterhaltungsprogrammes statt, da die Antritts- und Preisgelder aufgrund der höheren Verletzungsgefahr von kleineren Betrieben nicht so leicht zu stemmen sind. Für gewöhnlich werden sie jedoch nicht in modernen Medien übertragen.

Klasse 2

In Klasse 2 sind sämtliche frei erhältliche Augmentationen zugelassen, die dem Aspekt des unbewaffneten Zweikampfes nicht entgegenstehen. Diese sind vor Beginn des Kampfes beim Ringarzt anzumelden und werden von diesem auf Regelkonformität überprüft. Oft werden die Augmentationen dabei von den Kämpfern beziehungsweise ihren Ställen auf dem freien Markt erworben. Kämpfe der Klasse 2 werden für gewöhnlich in eigens dafür eingerichteten Arenen ausgerichtet. Oft findet eine Radioübertragung sowie eine Holovidübertragung statt.

Klasse 3

In Klasse 3 sind sämtliche Augmentationen zugelassen, die dem Aspekt des unbewaffneten Zweikampfes nicht entgegenstehen. Eine Anmeldung oder Prüfung durch den Ringarzt findet nicht statt. Dies erhöht den Reiz für die Zuschauer dahingehend, dass bis im Kampf selbst die Fähigkeiten der Kontrahenten nicht klar abzuschätzen sind. Außerdem bietet sich die Klasse 3 besonders für die Hersteller von Augmentationen an, welche hier als Betreiber eigener Ställe oder Sponsoren auftreten. Kämpfe der Klasse 3 werden in eigens dafür eingerichteten Großarenen ausgerichtet. Außerdem werden sie zumeist in der gesamten Grinori-Allianz im Radio und per Holovid übertragen. Auf sämtlichen Planeten der Allianz wird darüber hinaus über Ausscheidungskämpfe eine planetare Auswahl von 4 Kämpfern ermittelt, die an den alle zwei Jahre stattfindenden AdEvTech-Telektarnel-Allianz-Krönungskämpfen teilnimmt. Diese gelten innerhalb der Grinori-Allianz als das Sportereignis schlechthin und sorgen in den Städten für einen volksfestartigen Charakter. Militäreinheiten, Schulklassen oder Angestellte, die sich zwischen den Krönungskämpfen besonders hervorgetan haben, werden von ihren Vorgesetzten oft mit einem Sonderurlaub während der Krönungskämpfe belohnt.

Klasse 3X Ultimate

Klasse 3X Ultimate ist eine Sonderform des Telektarnel. Bei dieser wird ausschließlich bis zum Tod eines der beiden Kontrahenten gekämpft. Daher bedürfen Kämpfe der Klasse 3X Ultimate immer der Genehmigung der Behörden. Diese tragen oft selbst mit zu den Kämpfen bei, in dem sie Telektarnel-Ställen gestatten in den Gefängnissen gezielt ausgewählte Todeskandidaten zu rekrutieren und zu Kämpfern auszubilden. Diese erhalten über ihre Sponsoren während dieser Zeit Vergünstigungen und können durch jeden Sieg jeweils ein Todesurteil (In der Allianz ist es üblich Schwerverbrecher mehrfach zu verurteilen, da jede Tat ein eigenes Urteil erfordert) abarbeiten. Sollte es einem Verurteilten dabei gelingen auf 0 Todesurteile zu kommen, so darf das Publikum durch eine kostenpflichtige Teleabstimmung darüber entscheiden, ob die Todesstrafe in lebenslange Haft umgewandelt wird oder der Verbrecher lediglich selbst die Todesart auswählen darf. Die Hälfte des Erlöses der Teleabstimmung kommt dabei den Opfern des Täters und ihren Angehörigen zu Gute. Sollten sich nicht genug Todeskandidaten finden, so werden die verbliebenen Plätze oft mit hoch verschuldeten Kämpfern aufgefüllt, die sich erhoffen im Falle eines Sieges ihren Status enorm aufzubessern. Kämpfe der Klasse 3X sind mediale Großereignisse, die lediglich den Krönungskämpfen nachstehen. Alle Kämpfe dieser Art fidnen in einer speziell gesicherten Arena auf Grinor statt.

Ställe

Sponsoren

Arenen

Berühmte Kämpfer