USS Vengeance NCC-78473

Aus TZN STRS Hauptcomputer
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Die USS Vengeance NCC-78473 war ein Schwerer Kreuzer der Sovereign-Klasse, der bereits mit den Modifikationen gebaut worden war, welche die USS Enterprise NCC-1701-E 2377 in einer Nachrüstung erhalten hatte. Dazu gehörten nicht nur zusätzliche Phaserphalanxen und Torpedostartvorrichtungen, sondern auch schiffsweite Holoemitter. Das Schiff wurde 2383 ausgemustert, nachdem der Raumrahmen im Verlauf eines Gefechtes irreparable Schäden davongetragen hatte.

Getreu ihrem Widmungsspruch wurde die Vengeance meistens dann eingesetzt, wenn Kampfhandlungen zu erwarten waren oder die Föderation schlicht mit dem Säbel rasseln wollte. Man bezeichnete das Schiff nicht selten als 'Feuerwehr der Sternenflotte'. Die Vengeance hatte dank ihres imposanten Designs schon einige Konflikte durch ihre bloße Anwesenheit im Keim ersticken können. Der lateinische Spruch "Numquam Desperare" auf dem Missionsabzeichen der USS Vengeance stellte auch das Schiffsmotto dar: Niemals aufgeben.



Führungscrew (bis 2383)

Kommandierender Offizier: Captain Lucas Draxo

Erster Offizier: Commander Bastian Erricson

Leitender Medizinischer Offizier: Lieutenant Commander Nicole Kiora, M.D.

Chefingenieur: Lieutenant Junior Grade Nadine Sophie Keller

Sicherheitschef: Commander Kalidor Muntakar

Leitender Wissenschaftsoffizier: Ensign Onno Janssen Lübbers

Eine vollständige Crewliste finden Sie hier.


Geschichte

2377 - 2378

Während des Jungfernfluges der Vengeance wurde das Schiff von einer Person namens Daniels in die Mitte des 22. Jahrhunderts zurückversetzt. Die Crew sollte den ersten Xindi-Angriff auf die Erde verhindern, weigerte sich jedoch die Zeitlinie zu verändern. Es kam schließlich zu einem Gefecht mit einer Xindi-Flotte, bei dem die Vengeance der Übermacht nicht standhalten konnte. Am Ende stellte sich alles als ein Scherz von Q heraus, welcher einen Abend vorher bei einem Essen von Captain Wright, Captain Picard und Lt.Cmdr. Draxo Interesse an dem Denobulaner gefunden hatte.
Die Vengeance kehrte wieder ins Dock zurück, wo die letzten Baumaßnahmen abgeschlossen wurden. Ein paar Wochen später erhielt die Vengeance einen Notruf von einem Frachter und ging diesem nach. Der Notruf stellte sich jedoch als Falle heraus und die Vengeance wurde geentert. Die Entertrupps wurden allerdings relativ schnell außer Gefecht gesetzt und das fremde Schiff zerstört.

Der nächste Auftrag führte die Vengeance zur Station Shinagawa, zu welcher der Kontakt abgerissen war. Als sich die Vengeance dem Nebel in welchem sich die Station befand, näherte, wurde sie von einem unbekannten Schiff angegriffen und zog sich daraufhin in den Nebel zurück. Schließlich konnte man Kontakt zur Station herstellen. Die Crew wurde als Geiseln genommen und die Geiselnehmer forderten die Auslieferung eines Gefangenen. Die Crew der Vengeance beschloss mit Hilfe der Maryn eine Befreiungsaktion durchzuführen, welche auch erfolgreich verlief. Bei einem anschließenden erneuten Feuergefecht mit dem unbekannten Schiff wurde dieses mitsamt der Shinagawa-Station zerstört.

Die nächste Mission der Vengeance bestand darin, zum Planeten Hallish IV zu fliegen und dort mit deren Wissenschaftlern Informationen über Holotechnologie und die neuen Sicherheitshologramme auszutauschen. Beim Beamen auf den Planeten ging der Experte Lt. Barclay verloren, sodass man sich auf die Suche nach ihm machen musste. Nach einigen Stunden fand man diesen auch, jedoch hatten einheimische Waldmenschen den aus dem Nichts erscheinenden Barclay zum Gott auserkoren. Außerdem hatte sich im Verlauf der Suche herausgestellt, dass der Planet komplett von Hologrammen bevölkert war. Die Sicherheitshologramme der Vengeance dienten ihnen nur zur Erweiterung ihres "Gen-Pools".

Ein paar Wochen später sollte sich die Vengeance mit der USS Porturika treffen, um Daten über den Schädigungsgrad des Subraums auszutauschen. Plötzlich lag Lt. Kalidor auf dem Boden und ein PADD lag neben ihm. Der Grund für Kalidors Ohnmacht konnte nicht geklärt werden, allerdings fand man heraus, dass das PADD aus der Zukunft stammte. Es enthielt Anweisungen, wie die Vengeance sich bei einem kommenden Notruf verhalten sollte. Als der Notruf genau wie vorhergesagt eintraf, ignorierte man ihn und flog weiter zur Porturika. Ein Bericht des Vorfalls und das PADD wurde an die Behörde für Temporale Ermittlungen weitergeleitet.

Der nächste Auftrag der Vengeance war das Aufspüren einiger vermisster Sonden. Nachdem die Sonden in einem Nebel gefunden wurden, geriet das Schiff unter Feuer. Später fand man heraus, dass die Gegner den Nebel bewohnten und man wohl ihr Gebiet verletzt hatte. Daraufhin verließ man den Nebel.
Bei der Begegnung der Vengeance mit einer Weltraumanomalie hatten einige Systeme Fehlfunktionen. Der Chefingenieur konnte die gröbsten Schäden zwar beseitigen, aber wenig später wurde der Eindringlingsalarm ausgelöst. Sicherheitsteams konnten die Eindringlinge zwar ausmachen, aber nicht aufhalten. Die Zahl der Eindringlinge nahm weiter zu, bis man erkannte dass es sich dabei nur um Hologramme handelte. Der Hauptcomputer wurde anscheinend beschädigt und platzierte die Hologramme infolgedessen auf dem ganzen Schiff. Das Hologitter konnte abgeschaltet werden und man behob die Schäden.

Als die Vengeance einige Wochen später nach einem Werftaufenthalt Patrouillenflüge entlang der RNZ unternehmen sollte, wurde man von Commodore Saris gerufen. Es gab einen Sicherheitsverstoß in der Werft und die Pläne der Vengeance wurden gestohlen. Das Schiff nahm die Verfolgung auf und konnte die Diebe einige Zeit später aufspüren und in Gewahrsam nehmen, bevor sie die Pläne verkaufen konnten.

Einige Tage später erhielt die Vengeance einen Notruf von der Erde. Eine unbekannte Waffe hatte Vulkan und Babel zerstört und befand sich nun auf dem Weg zum Sol-Sektor. Die Vengeance erreichte diesen jedoch zu spät. In den Trümmern fand man ein Raumschiff, dessen Status jedoch kritisch war. Man beamte das einzige Crewmitglied an Bord. Der Captain des Schiffes offenbarte der Crew, dass er versucht habe die Waffe aufzuhalten, aber damit gescheitert sei. Nachdem weitere Sternenflottenschiffe eingetroffen waren, nahm man die Verfolgung der Waffe auf. Als man sie schließlich einholte, wurde die Föderationsflotte von Begleitschiffen der Fremden angegriffen. Ein Außenteam konnte auf die Waffe beamen, um sie zu sabotieren. Dies gelang schließlich auch, von der Explosionswelle der Waffe wurden jedoch sämtliche Schiffe außer der Vengeance zerstört. Einige Zeit später wachte die Crew auf. Sie hatten alles nur geträumt. Die Vengeance flog durch einen Nebel, der von einer nicht-humanoiden Intelligenz bewohnt wurde, welche die Datenbank durchsucht hatte und die Crew veränderten Ereignissen aus dieser Datenbank aussetzte. Ob dies ein Kommunikationsversuch oder ein simples Experiment war, konnte nicht geklärt werden. Da der Nebel die Ohmacht der Crew ausgelöst hatte, verließ man diesen auf dem schnellsten Weg.

Während eines Erstkontakts mit dem Volk der Endra versuchte eine romulanische Splittergruppe den Erstkontakt zu verhindern. Die Situation konnte geklärt und werden und der Erstkontakt wurde erfolgreich hergestellt.

In den folgenden Wochen patrouillierte das Schiff entlang der neutralen Zone. Da es keine besonderen Vorkommnisse gab, entsandte man die Vengeance zum beobachten einer baldigen Supernova. Das die Schilde der Sovereign-Klasse die stärksten aller Sternenflottenschiffe waren, konnte die Vengeance näher an den Stern heran, als jedes andere Schiff. Unbemannte Shuttles flogen noch weiter an den Stern heran, lieferten jedoch ungewöhnliche und unbrauchbare Daten. Als sich diese über die nächsten Tage nicht änderten, stand die Mission kurz vor dem Abbruch, bis ein kleiner Strahlungsausbruch registriert wurde. Ein weiterer wesentlich stärkerer Ausbruch folgte und legte die meisten Schiffssysteme lahm. Der Stern wurde zur Supernova, jedoch konnten die Schilde kurz vor dem Eintreffen der Schockwelle wieder reaktiviert werden. Die Vengeance wurde von der Schockwelle erfasst und durchgeschüttelt. Nachdem die Crew wieder zu Bewusstsein kam, stellte man schwere Schäden am Schiff fest. Nachdem der Hauptschirm wieder funktionierte, erkannte man, dass das Schiff sich in einem Nebel befand. Antrieb, die meisten Sensoren und viele andere Systeme waren noch offline. Nachdem die Vengeance eine Weile durch den Nebel trieb, lichtete sich dieser. Anscheinend flog man in eine Art nebelfreie Blase im Inneren des Nebels. Nach einem weiteren Blick erkannte man einen Planeten in dieser Blase - und das Schiff trieb steuerlos direkt auf ihn zu.

2382 - 2383

Die Vengeance bekam die Leitung der Antares-Taskforce übertragen, um den Planeten Tusif zu untersuchen, welcher aus unbekannten Gründen aus dem Joniz-System geschleudert wurde. Außerdem sollte man die USS Pil te Raztario ausfindig machen, welche bei der Untersuchung des Planeten verschollen ging. Nachdem die Pil in der Nähe einer neuen Anomalie 2,71 Lichtjahre entfernt auftauchte, konnten fünf Crewmitglieder gerettet werden, bevor das Schiff durch die Anomalie zerstört wurde.

Ein paar Tage später bekam die Vengeance den Auftrag seltsamen Daten des Planeten Fytoria 8 nachzugehen. Durch Zufall entdeckte die Vengeance die Quelle der Störungen. Eine lokal begrenzte Anomalie hatte ein mehrere tausend Quadratkilometer großes Gebiet des Wüstenplaneten in einen lebendigen Regenwald verwandelt. Da die Anomalie Neutrinos aussandte, vermutet man eine Zeitverwerfung.

Die Vengeance und die Venture gehen dem Phänomen nach. Im Verlauf eines Gefechtes wurde die Vengeance schwer beschädigt, als sie versuchte eine Subraumanomalie zu schließen, durch die feindliche Invasoren in den Föderationsraum gelangten. Das Schiff wurde daraufhin ausgemustert, da die Schäden nicht mehr zu reparieren waren.


Deckplan

  • Deck 01 / Brücke / Bereitschaftsraum / Konferenzraum
  • Deck 02 / Luftschleuse Brücke / Offiziersquartiere / Offiziersmesse / Hintere Aussichtslounge
  • Deck 03 / Hintere Luftschleuse / Rettungskapseln / Sensorenunterstützung / Vordere/Hintere Aussichtslounge
  • Deck 04 / Umweltkontrollen / Wissenschaftslabore / Quartiere / Lounge
  • Deck 05 / Sekundäre Shuttle-Ops. / Sicherheit / Wissenschaftslabore / Quartiere
  • Deck 06 / Sekundäre Shuttlerampe / Hauptcomputerkern / Sicherheit / Wissenschaftslabore / Quartiere / Lounge
  • Deck 07 / Sekundäre Shuttlerampe / Hauptcomputerkern / Astrometrie / Quartiere
  • Deck 08 / Krankenstation / Holodeck / Transportersysteme / Shuttlelagerung und -wartung / Shuttlekapselhangar / Warpkern / Hauptcomputerkern / Stellarkartografie / Medizinische Labore / Quartiere / VIP Aufenthaltsräume
  • Deck 09 / Holodecktechnik / Transporter / Shuttlelagerung und -wartung / Reisekapselhangar / Hauptimpulsantrieb / Materie-Reaktant-Injektor / Hauptcomputerkern / Stellarkartografie / Arboretum / Quartiere
  • Deck 10 / Transportersysteme / Hauptimpulsantrieb / Oberer Warpkern / Hauptcomputerkern / Computerwissenschaftslabore / Stellarkartografie / Arboretum / Quartiere / Zehn Vorne
  • Deck 11 / Vordere Frachtrampe / Hauptimpulsantrieb / RCS-Schubdüsen / Oberer Warpkern / Deflektorkontrolle / Hydroponik / Quartiere / Elf Vorne
  • Deck 12 / Umweltkontrollen / Haupt-Shuttle-Ops. / Vordere Frachtrampe / Hauptimpulsantrieb / EPS-Hauptleitungen / Oberer Warpkern / Sekundärer Navigationsdeflektor / Ventrale vordere Aussichtslounge
  • Deck 13 / Hintere Shuttlerampe / Deuteriumtanks / Oberer Warpkern / Sensorensysteme / Vorderer Torpedowerfer
  • Deck 14 / Captain's Yacht / Hauptshuttlerampe / Deuteriumtanks / Oberer Warpkern / Untere Sensorenplattform / Turboliftkontrolle
  • Deck 15 / Maschinenraum / Hauptshuttlerampe / Energietransferleitungen / Materie/Antimaterie Reaktionskammer / Navigationsdeflektor / Langstreckensensoren / Computerkern des Maschinenraums / Technikunterstützung
  • Deck 16 / Maschinenraum / EPS Hauptleitungen / Materie/Antimaterie Reaktionskammer / Navigationsdeflektor / Langstreckensensoren / Computerkern des Maschinenraums / Gondelzugang / Sekundäre Krankenstation
  • Deck 17 / Frachttransporter / Hintere Frachtrampe / Unterer Warpkern / Navigationsdeflektor / Langstreckensensoren / Computerkern des Maschinenraums / Technikunterstützung / Hinterer Traktorstrahlemitter / Quartiere
  • Deck 18 / Umweltkontrollen / Hintere Frachtrampe / EPS-Hauptleitungen / Unterer Warpkern / Navigationsdeflektor / Langstreckensensoren / Technikunterstützung / Quartiere
  • Deck 19 / Unterer Warpkern / Vordere taktische Sensoren / Hilfsdeflektor / Hinterer Torpedowerfer / Torpedolagerung
  • Deck 20 / Unterer Warpkern / Vorderer Torpedowerfer / Torpedolagerung / Torpedokontrolle
  • Deck 21 / Antimaterietanks / Unterer Warpkern / Vorderer/Hinterer Traktorstrahl / Aussichtslounges
  • Deck 22 / Hilfsfusionsgeneratoren / Antimaterietanks / Unterer Warpkern / Torpedolagerung
  • Deck 23 / Hilfsfusionsgeneratoren / Antimateriegenerator / Antimaterie-Reaktant-Injektor
  • Deck 24 / Antimateriegenerator / Warpkern



Hilfsfahrzeugkomplement

Die Captain's Yacht der Vengeance ist benannt nach dem ersten von Menschen gebauten Roboter, welcher einen anderen Planeten erkundete. Der ARGO wurde wie die meisten Shuttles seines Typs nach einem Argonauten aus der griechischen Mythologie benannt. Die restlichen Shuttles sind allesamt nach Städten auf der Erde benannt.

  • Typ "ARGO" - Mittelstrecken-Frachtshuttle
    • NCC-78473/16 - Laertes
  • Typ 8 - Mittelstreckenshuttle
    • NCC-78473/02 - Alexandria
    • NCC-78473/14 - Freetown
  • Typ 9 - Hochgeschwindigkeits-Langstreckenshuttle
    • NCC-78473/13 - Manila
    • NCC-78473/05 - Montezuma
  • Typ 10 - Shuttlekapsel
    • NCC-78473/06 - Ontario
    • NCC-78473/07 - Aberdeen
    • NCC-78473/08 - Havanna
  • Typ 11 - Hochgeschwindigkeits-Langstreckenshuttle
    • NCC-78473/09 - Birmingham
    • NCC-78473/10 - Sydney
    • NCC-78473/15 - Melbourne
    • NCC-78473/17 - La Paz
  • Gryphon-Klasse - Runabout
    • NX-82511 - USS Chimera
  • Fuxa-Klasse - brughisanisches Hochgeschwindigkeits-Langstreckenshuttle
Spieleinheiten des TZN STRS
22. Jahrhundert Gagarin NY-12 | Pioneer NV-10
25. Jahrhundert USS Aurora | USS Fenrir-A | USS Rhea | USS Verne