Varikin I

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Varikin I, meist nur Varikin genannt, ist ein Planet der Klasse M im Varikin-System und gehört rechtlich zur Vereinigten Föderation der Planeten. Er befindet sich im Besitz von Christian Ford, einem wohlhabenden, terranischen Unternehmer, und ist Sitz des sogenannten Varikin Parks, einem "Zoo" für exotische Tierarten verschiedenster Herkunft.

Der Planet weist eine üppige Flora und gemäßigte Temperaturen mit nur zwei Jahreszeiten auf, hat indes kaum eigene Fauna hervorgebracht, was ihn ideal als Standort des Parks machte.

Varikin Park

Der Varikin Park ist das Hobby seines Besitzers, des wohlhabenden Unternehmers Christian Ford. Es handelt sich um eine weitläufige Parkanlage, gelegen in einem Tal auf der südlichen Hemisphäre, wo in großen Gehegen zahlreiche Tierarten gehalten werden. Die Sammelleidenschaft des Besitzers konzentriert sich dabei auf besonders exotische oder gefährliche Spezies, was umfassende Schutzmaßnahmen nötig macht. Gäste werden hier nur selten empfangen, der Park ist nicht öffentlich zugänglich, sondern wird nur auf Einladung des Inhabers für Besucher geöffnet.

Verwaltet wird der Park von dem Bolianer Oblan, der zusammen mit etwa 10 Technikern und Parkwächtern für die Sicherheit verantwortlich ist. Die Kontrollanlagen laufen dabei weitgehendst automatisch. Um einen Diebstahl seiner mitunter kostspieligen Tiere zu verhindern, hat der Parkinhaber ein System von Transportblockierern und Energieschirmen aufgestellt, die bei Annäherung eines unbekannten Schiffes oder im Notfall aktiviert werden.

Bekannte Arten aus dem Zoo sind (Auszug):

  • Serenaischer Kilyre: Eine Echse mit einer Rückenhöhe von ~ sechs Metern, die Körperlänge beträgt ~ elf Meter, das Gewicht ~ zehn Tonnen. Sie besitzt fünf Extremitäten, die gleichmäßig um den linsenförmigen Körper verteilt sind. Die "vorderen" drei sind zu Greifarmen ausgebildet, werden aber primär zur Fortbewegung genutzt. Ein langer Schwanz, abgeplattet und mit langen Dornen besetzt, dient der Verteidigung der Brut. Der breite, flache Schädel weist Ähnlichkeiten mit dem einer terranischen Muräne auf, jedoch sind die Zähne breit und flach, die eines Herbivoren. Der Körper ist mit großen, dreieckigen Schuppen bedeckt, Stirn und Augenwülste werden von Knochenplatten mit spitzen Stacheln geschützt.
  • Teklath: Der Teklath hat etwa die Größe eines terranischen Fuchses. Der tropfenförmige Körper ist von einer runzligen, fahlgelben Haut bedeckt, die sich an scheinbar willkürlich angeordneten acht Gliedmaßen zu konzentrischen Ringen faltet. Der große Schädel wird von großen, weit vorgewölbten Augen beherrscht, die eine Sicht von über 300° ermöglichen. Der überlange Kiefer ist mit sechs Zahnreihen bestückt und besitzt eine Beißkraft von über zwei Tonnen. Die vielen Gliedmaßen verleihen dem Teklath eine spinnenhafte Fortbewegungsart und eine fast unheimliche Schnelligkeit.
  • Shtouk: Die sechsbeinigen Raubechsen von der Größe eines terranischen Eisbären sind eine der wenigen einheimische Spezies. Sie tragen einen grellroten Schuppenpanzer, der Hornkamm auf ihrem Rücken ist mit Widerhaken gespickt. Ihre Bewegungen sind ruckhaft, aber enorm schnell. Die haifischähnlichen Mäuler stehen halb offen, da die Zahnreihen ein komplettes Schließen nicht zulassen.
  • Vionischer Daptilus: Ein Raubvogel mit vier Flügeln von je acht Metern Spannweite und einem langen Schnabel ist der Daptilus. Er ernährt sich ausschließlich von Meeresgetier, benötigt davon indes nahezu 500 Kilogramm am Tag. Anstelle von Federn besitzt er ein enges Geflecht von ledrigen Hautschuppen, die ihn aero- und hydrodynamisch werden lassen. Die meiste Zeit befindet sich der Vogel in der Luft.

Historische Ereignisse

  • 2389: Mitte März befand sich der Verband Vigilant Sentinels im Orbit des Planeten, um auf Einladung des Parkinhabers eine Besichtigungstour zu machen. In deren Verlauf kam es zu einer Störung in der Kontrollanlage durch ein ausgebrochenes Rudel Teklaths, wodurch die Besatzungsmitglieder der USS Esquiline NCC-83716 gezwungen waren, sich durch das Parkgelände zu kämpfen bis zur Schaltzentrale, um das Sicherheitssystem wieder in Gang zu setzen.