Yntak'Bu

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Seniormilitärverwalter Yntak'Bu war von 2379 bis 2393 das Oberhaupt der Tholianischen Versammlung. Er gilt als Erzeuger (=ein Elternteil) von Yntak'Un.

Werdegang bis zur Machtergreifung

Über Yntak'Bus Wirken vor seiner Machtergreifung ist wenig bekannt. Als er Ende des Jahres 2378 erstmals die politische Bühne betrat, hatte er bereits den Rang eines Seniormilitärverwalters inne. Sein Zuständigkeitsbereich lag zunächst an der tholianisch-föderalen Grenze. Durch das Erscheinen des Salpica-Systems verschob sich dieser jedoch darauf. Hauptanliegen Yntak'Bus war fortan die Errichtung einer tholianischen Exklave im Föderationsraum, um einen vorgeschobenen Beobachtungsposten sowie eine Flottenbasis innerhalb des Föderationsraumes zu etablieren. In seinen Verhandlungen mit der USS T'Plana-Hath legte er eine große Aggressivität an den Tag, während er durch ein geschicktes Ausspielen verschiedener Interessenlagen gegeneinander die Salpicaner von den Vorzügen eines tholianischen Protektorats zu überzeugen. Dies gelang Yntak'Bu auch Anfang des Jahres 2379, als Salpica zum Protektorat der Tholianischen Versammlung wurde und die Föderation ihre Ansprüche auf dieses System aufgeben musste. Außerdem gelang es ihm eine anti-föderale Allianz mit den Romulanern zu schließen und verschaffte dem tholianischen Militär so zugang zu romulanischer Tarntechnologie.

Die Krise von 2379 und weitere Salpica-Politik

Durch die erfolgreiche Annexion Salpicas erfuhr Yntak'Bu eine solch große politische Stärkung, dass es ihm Mitte 2379 gelang faktisch die Herrschaft über die Tholianische Versammlung an sich zu reißen. Während der Krise von 2379 setzte Yntak'Bu seine aggressive Außenpolitik fort und forderte von der Föderation Gebietsabtretungen und die Etablierung eines Korridors zur Versorgung und Ausbeutung Salpicas. Außerdem schloss er einen Geheimvertrag mit den Gorn ab, welcher der tholianischen Flotte einen Transit durch die Hegemonie erlaubte, um das Klingonische Reich so einem Zweifrontenkrieg gegen das Romulanische Sternenimperium und die Tholianische Versammlung aufzuzwingen. Die tholianische Invasion des Klingonischen Reiches scheiterte jedoch, woraufhin die Tholianer die Kampfhandlungen gegen die Klingonen einstellten und das Bündnis zwischen Romulanern und Tholianern zusammenbrach. Dennoch konnte Yntak'Bu sich an der Macht halten und diese durch die Ausbeutung Salpicas sogar ausbauen. Der Frieden von Bellatrix sicherte den Tholianern zudem einen Korridor zwischen ihrem Territorium und dem Salpica-System zu. Dem Abschluss dieses Vertrages folgte eine sechsjährige außenpolitische Isolation der Tholianer.

Alleinherrschaft

Weitgehend unbemerkt riss Yntak'Bu 2385 endgültig die Macht in der Tholianischen Versammlung an sich und trat fortan auch offiziell als Führer der Tholianer auf. Überraschenderweise trat Yntak'Bu an die Föderation heran und bot Nachverhandlungen zum Frieden von Bellatrix an. Außerdem schwächte er die Grenzverteidigung an der föderalen Grenze und kündigte nach kurzen Verhandlungen den Verzicht auf das bereits vollends ausgebeutete Protektorat Salpica an. Aus humanitären Gründen stimmte die Föderation dem zu, wodurch Yntak'Bu eine erhebliche Belastung der Logistik der Sternenflotte im Grenzbereich erreichte und gleichzeitig seine gesamten Streitkräfte wieder im Territorium der Tholianer konzentrieren konnte. Im Geierkrieg von 2387 schloss Yntak'Bu ein Büdnis mit dem Klingonischen Reich unter Kanzler Q'naH. Unbestätigten Berichten baut Yntak'Bu derzeit seinen Nachkommen Yntak'Un zu seinem Nachfolger auf. Yntak'Bu selbst trat in den letzten Jahren nur selten in der Öffentlichkeit auf. Ende 2393 verstab Yntak'Bu an einer Erkältung. [1]